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G-8-Gipfel in Camp David: Abstiegskandidaten ringen um Wachstum

DPAKonsenssuche zwischen Mückenschwärmen: Im amerikanischen Camp David suchen die Regierungschefs der G-8-Staaten nach einer gemeinsamen Position in der Wirtschaftspolitik. Doch die Zeiten, in denen Europa und die USA gemeinsam die Welt retten konnten, sind längst vorbei.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...833923,00.html
  1. #1

    Bitte keine Ratschläge!

    In Europa hat niemand mehr das Geld für Konjunkturprogramme. Die letzten ihrer Art haben die Folgen der Finanzkrise abgebremst. Sie waren allesamt schuldenfinanziert und haben die Staatsverschuldung weit nach oben getrieben.

    Und was reden da Amerikaner und auch Briten ständig von mehr Anstregungen anderer? Die Finanzkrise wurde in ihren Ländern ausgebrütet, die Folgen tragen alle. Bei den Hilfen für schwächere Länder halten sie sich auffällig zurück, geben dafür aber umso dreister Ratschläge, die sie selber nicht befolgen (würden).

    Solange die Amerikaner nichts mehr zum IWF beisteuern, die Briten nur wenig und für Griechenland & Co. (außer Irland) gar nichts leisten und solange Virginia nicht für die Haushaltsprobleme Kaliforniens geradesteht:

    Bitte keine Ratschäge!
  2. #2

    Was so alles passieren kann. Man glaubt es nicht.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Konsenssuche zwischen Mückenschwärmen: Im amerikanischen Camp David suchen die Regierungschefs der G-8-Staaten nach einer gemeinsamen Position in der Wirtschaftspolitik. Doch die Zeiten, in denen Europa und die USA gemeinsam die Welt retten konnten, sind längst vorbei.

    Debatte über Konjunkturprogramme auf G-8-Gipfel in Camp David - SPIEGEL ONLINE
    Nett geschrieben, Information gleich Null. Und in China wird gar nichts bestimmt.
  3. #3

    Schneller

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Konsenssuche zwischen Mückenschwärmen: Im amerikanischen Camp David suchen die Regierungschefs der G-8-Staaten nach einer gemeinsamen Position in der Wirtschaftspolitik. Doch die Zeiten, in denen Europa und die USA gemeinsam die Welt retten konnten, sind längst vorbei.

    Debatte über Konjunkturprogramme auf G-8-Gipfel in Camp David - SPIEGEL ONLINE
    Die USA stützen ihre Bedeutung inzwischen ausschließlich auf ihre militärische Macht. Wirtschaftlich sind sie doch nur noch ein Witz.

    In Europa ist die ökonomische Potenz sehr unterschiedlich gestreut, und das ist ja auch der Grund für den Mißerfolg des Euro. Eine Währungsunion kann ohne Wirtschafts- und Sozialunion nicht funktionieren; für die Herstellung einer Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion sind die Unterschiede aber viel zu groß und es fehlt dazu auch der Wille.

    Letztlich ist der Euro nur als gemeinsame Außenhandelswährung zu gebrauchen; die natiuonalen Währungen müssen wiederkommen. Je schneller das geschieht, um so geringer wird der Schaden sein.
  4. #4

    Paragraph 1:

    Jeder macht SEINS.
    Die Amerikaner dürfen GERNE noch mehr Schulden machen und weiterhin von "Verantwortung" und "Opfern" faseln.
    Monsieur Hollande darf die französische Staatswirtschaft GERNE noch mehr ausweiten und sich einbilden, dass "La Grande Nation" eine "Weltmacht" und er der Revolutionserbe Napoleons unter dem Banner von "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" ist.
    Unsere hellenischen "Demokratieerfinder" dürfen GERNE in ihrem aufgeblähten, ineffizienten und völlig überschuldeten Staatsmoloch sitzenbleiben, rumnöhlen, dass ihnen niemand hilft und alle gemein zu ihnen sind, noch mehr Beamte einstellen und von der Eroberung Trojas oder der Wiedererrichtung des Delisch-Attischen Seebundes träumen.
    ABER es soll sich doch bitte NIEMAND anmaßen, UNS zu erzählen, wofür wir UNSER Geld auszugeben haben, das sich aufgrund der harten Arbeit fleissiger Menschen und der ach so ausgiebig belächelten preußisch-deutschen Tugenden in diesem Land wiederfindet.
    Wie wäre es, wenn ihr Siegermacht- und Opfer-Apostel AUCH MAL unbequeme Entscheidungen trefft und DURCHSETZT, anstatt nur darüber zu reden und Euch im Zweifelsfall darauf zu verlassen, dass man am Ende ja Deutschland die Schuld für alles zuschieben kann ...?
    Es würde dem Planeten - und vor allem den MENSCHEN auf dem Planeten - insgesamt deutlich besser gehen.
  5. #5

    Camp David G-8 !

    Die Zeit, in denen Europa und die USA die Welt retten können, ist noch nicht ganz vorbei! Zwischen Liberalismus und Anarchie es gibt kein LIMES und das "muss geändert werden"! Die G-8- Staaten sollen zusammenarbeiten um die nationale und internationale organisierte Kriminalität, Terrorismus und seine Netzwerke organisierter Kriminalität, die nationale und internationale Korruption mitsamt die Finanzkriminalität erfolgreich zu bekämpfen! Seit der Globalisierung die Acse des Bösen verbucht besonders in der Euro-Zone grosse Erfolge und ist die HauptUrsache der Krisen! Bis Heute ist nichts getan worden um diese Gefahr zu vernichten und um tausenden Milliarden Euro wiederbekommen! Um das durchzusetzen, die EU bracht EU-FBI, EU-CIA und ich als EU-President, anstatt die EU-Kommission und EU-Parlament die gescheitert sind! Man will es immer noch nicht wahrhaben, dass dies eine Realiät ist! 'Rette Sich Wer Kann' !
  6. #6

    Christenclub? Der wie Welt rettet?

    Soso, katholisch und protestantisch wir dort also gepredigt. Und niemand in der PC Readaktion erregt sich über das Fehlen der anderen "Weltreligionen" am Tisch? Warum bloß an dieser Stelle nicht?

    G8 konnte nie die Welt retten. Bestenfalls darauf verzichten, die Menschheit schnell zu vernichten. Und das kann G8 immer noch.
  7. #7

    Auffalldend der Unterschied....

    ....in der Berichterstattung in diesem Fall, aber nicht erstaunlich. Während SPON die Verhältnisse beim G8 und weiter beschreibt, wie ein Treffen bei dem jeder das Seine sagt und dann wohl zufrieden nach Hause gehen wird, beschreiben fast ALLE ausländischen (italienische, britische, irische, amerikanische, spanische) Blätter heute morgen die Situation ganz anders: Auf Merkel wird massiv Druck ausgeübt, mit konkreten Vorschlägen für Wachstum zu kommen und nicht in allgemeinen und nichtssagenden Floskeln stecken zu bleiben. Dass das auch Eurobonds und eine anders ausgerichtete EZB beinhaltet, wird manchmal ausgesprochen, manchmal impliziert.
    Um nicht ihre Stellung als ernst zu nehmende Mitentscheiderin nicht zu gefährden, wird sich Merkel also schnell und entscheidend bewegen müssen (also: mal wieder "umfallen"). Sonst wird sie bald wegen ihrer, wie man es - wohl zu Recht - sieht "verbohrten und uninformierten Haltung" gegenüber wirtschaftlichen Fragen wohl von ihren Gesprächspartnern nicht mehr ernst genommen. Das wäre doch eine tolle Sache: Deutschland bleibt sparen, -mal wieder gegen den Rest der Welt - der die Wirtschaft mit Staatsanleihen ankurbelt. Dann wird es bald wieder Konkurrenz geben für die deutsche Wirtschaft - wohl etwas, was nicht im Interesse von Frau M. liegt. Da erwartet man doch wohl Klügeres!...
  8. #8

    Der blanke Zynismus

    Wachstum sei wichtig, sagt Merkel, doch Wachstum müsse auch "bei den Menschen ankommen"
    Das könnte man unterstützen, wenn, ja wenn die Kanzlerin nicht eine Politik betreiben würde, bei der das Wachstum nicht nur nicht bei allen ankommt, sondern in der die Allgemeinheit unmißverständlich gesagt bekommt, daß sie für alle Probleme zu zahlen hat.Wobei, "unmißverständlich" scheint das ja nicht gerade zu sein, warum würde sonst jemand CDU oder SPD wählen? Weil er die Krise so toll findet und unbedingt mehr davon will, bestimmt nicht!
  9. #9

    Peinlich

    Zitat von coyote38 Beitrag anzeigen
    Unsere hellenischen "Demokratieerfinder" dürfen GERNE in ihrem aufgeblähten, ineffizienten und völlig überschuldeten Staatsmoloch sitzenbleiben, rumnöhlen, dass ihnen niemand hilft und alle gemein zu ihnen sind, noch mehr Beamte einstellen und von der Eroberung Trojas oder der Wiedererrichtung des Delisch-Attischen Seebundes träumen.
    ABER es soll sich doch bitte NIEMAND anmaßen, UNS zu erzählen, wofür wir UNSER Geld auszugeben haben, das sich aufgrund der harten Arbeit fleissiger Menschen und der ach so ausgiebig belächelten preußisch-deutschen Tugenden in diesem Land wiederfindet.
    Selbst nach über einem Jahr unzähliger Dokumentationen, Leitartikel, Vorträgen und Talkshows ist es Ihnen offenbar 'gelungen', in Ihrer Perspektive präzise auf dem propagandistischen Niveau der Bildzeitung zu Krisenbeginn hängenzubleiben. Das ist, verzeihung - schlicht peinlich. Verschonen Sie uns bitte mit solchen pauschalen Ergüssen. Diese sind so falsch wie unverschämt!


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