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G-20-Treffen zur Schuldenkrise: Chinesen erhöhen Druck auf Europa

Die Erwartungen sind gewaltig: Europa soll endlich seine Schuldenkrise lösen, verlangen die wichtigsten Wirtschaftsmächte der Welt. Beim G-20-Treffen in Paris setzt China die Euro-Staaten*unter Druck, auch Briten und Amerikaner drängen auf einen Durchbruch.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...791972,00.html
  1. #30

    Überschrift

    Ich denke mal, diese Suppe haben sich unsere europäischen Vordenker selbst eingebrockt.

    Wollten Wirtschaftsmacht werden und haben übersehen, dass zu solch einer Macht eine zentrale Koordination gehört.

    Jetzt soll die Wirtschaftsmacht angesprochen werden und man stellt fest es gibt weder Ansprechpartner noch jemanden der die Zügel in den Händen hält.

    So ein Kasperletheater. Wann wird endlich einmal vernünftig Europa gemacht?
  2. #31

    EU-Sonderrabatt

    Zitat von mdhp Beitrag anzeigen
    Briten machen Druck? Das soll wohl ein Witz sein?

    Die sind mit ihrem Bankenplatz mitverantwortlich was in der Welt passiert, kassieren liebend gerne Fördermittel aus EU-Töpfen und tun nun so, als wäre es nicht deren Schuld.

    Die sollten sich mal ganz schnell zurückhalten, oder die Karten auf den Tisch legen und sagen, mit wieviel Milliarden sie sich beteiligen wollen.
    Ebenso wird er höchste Zeit, das den Briten der EU-Sonderrabatt gestrichen wird !!!!!
  3. #32

    Offen Ausgesprochen

    Zitat von volker2007 Beitrag anzeigen
    Also Japan soll mal ganz ruhig sein. Das Land ist schon lange pleite. Die Staatsverschuldung pro Wirschaftleistung ist größer als die in Griechenland. Außerdem glaube ich, dass Japan genug eigene Probleme hat.

    Die USA: Vor drei Monaten die Staatspleite knapp abgewendet...wegtreten.

    China: Intransparente Kreditsysteme und ein gigantischer illegaler Kreditmarkt.

    Brasilien: Brasilien? Wer ist Brasilien
    Sie vergessen bei China, dass es ein Staat ist der seine wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit nunmehr auf mehreren Generationen von Sklavenarbeitern aufbaut! Auch immer toll von DAX Chefs und Politikern aus Union/FDP und selbst von den transatlantiker "Spitzen" aus Grün/Rot so einen Stuss zu hören - wir muessten uns ein Beispiel an China nehmen! Eine Diktatur in der die Menschen wegen der Arbeitsbedingungen an Apple Produkten aus dem Fenster in den Tod springen: Vorbild - da weiss man was hier von denen geplant ist!
  4. #33

    Vorsicht! Über die Schuldenkrise zum Kommunismus?

    Beispiel Südamerika. Der größte Default der Geschichte in Friedenszeiten ist der von Argentinien von 2001. Als unmittelbare politische Folge des Defaults 2001 kam in Argentinien die extrem linksgerichtete, kommunistische Kirchner Regierung an die Macht. Sie versucht immer und überall ihr rechtswidriges Verhalten der bis heute andauernden Zahlungsverweigerung zu verteidigen und andere Staaten ebenfalls zur Zahlungseinstellung zu bewegen. Gerade gestern hat der Außenminister das "argentinische Model" auch in Europa empfohlen. Der Effekt ist ähnlich, wie früher mit dem Exportieren des Kommunismus. Die Politiker müssen also aufpassen. Präsident Obama handelt schon und Argentinien aufgefordert, den Schuldendienst wieder aufzunehmen
  5. #34

    Heiligendamm 2007 !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Erwartungen sind gewaltig: Europa soll endlich seine Schuldenkrise lösen, verlangen die wichtigsten Wirtschaftsmächte der Welt. Beim G-20-Treffen in Paris setzt China die Euro-Staaten*unter Druck, auch Briten und Amerikaner drängen auf einen Durchbruch.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...791972,00.html
    Als D 2007 vorschlug Banken und Zocker an die Leine zu legen haben sich die USA und UK quer gelegt und die beiden wollen uns jetzt Ratschläge geben, weil das Kind in den Brunnen gefallen ist. Ausgangspunkt der Krise sind diese beiden Länder, denn 30-40% der Staatsschulden in der Welt sind auf diese beiden Verursacher zurückzuführen.
    Wie wäre es wenn diese beiden einen Teil der Rechnung
    als Folge der Krise übernehmen, denn profitiert haben sie
    auch sehr davon in der Vergangenheit.
  6. #35

    immer noch ?

    ist ja immer noch so ein schmieren theater in den medien. wirtschaft und Euro werden ganz nach plan zerschlagen, alle macht an Bruessel abgegeben, souveraenitaet aufgeloest(teilweise schon geschehen), und von Goldman Sachs durch die EZB regiert. das ist eine globale agenda.

    Sie koennen sich hier ueber regierungen und parteien die finger fusselig tippen, jedoch hat das wenig mit den plaenen der privaten globalen banken kartelle zu tun. finanz diktatur. viel spass damit. im ausland werden Merkel und Sarkozy schon Hund und Pony genannt. ein schelm, wer boeses dabei denkt.

    "Occupy Wallstreet" wurde sich ja schon von Soros einverleibt, ebenso die New Yorker polizei, die ploetzlich und unerwartet eine 4.6mio USD spende bekam. vielleicht haben die blauen deshlab so brutal durchgegriffen. "Occupy the Fed macht da schon mehr sinn, da diese private bank eine holding company der finanz mafia mit Bank of America, CitiGroup, Wells Fargo usw. ist.

    "Occupy Wallstreet" hat auch keinen echten roten faden, da geht es gegen kapitalismus (thema verfehlt) und viele andere stroemungen. die kritik an der globalen diktatur der privaten banken kartelle kommt hier nicht recht zur geltung. selbst der millionen schwere Michael Moore (macht geld mit oel) liegt hier voll daneben...
  7. #36

    Fundamentale Änderungen im Finanzmarekt notwendig, der diesen aber einschränkt!

    Also um ehrlich zu sein, ich verstehe die Panik nicht. Es drängen doch im wesentlichen nur die Finanzmärkte auf eine Lösung, also jene die 2008 die Finanzkrise erst ausgelöst haben und letztlich auch die EU-Krise in Fahrt gebracht haben. Und jetzt heißt es aufeinmal, die EU-Ländern sollen Lösungen präsentieren, nur damit die Spekulantenheinis wir ihren Gewinnen nachrennen können! Ich finde das mehr als dämlich.

    Ich sage es ganz offen, ich bin für eine spektakuläre und vor allem wegweisende Lösung. Ich würde große Banken in der EU zerschlagen lassen, so dass sie erstmal ihre Systemrelevanz verlieren und endlich nach marktwirtschaftlichen Prinzipien auch pleite gehen dürfen. Bisher ist es so, dass die Staaten die Banken stützen müssen, eben weil sie sonst eine Gefahr für EG sind. Damit ist aber das marktwirtschaftliche Prinzip, dass Risikien zur Gewinnmaximisierung auch mal schief gehen können im Prinzip unterbunden, da der Staat im Risikofall haftet.

    Ein zweiter Ansatz ist die Wiedererstärkung der Landesbanken. bei der Finanzkrise 2008/2009 gab es ja die berühmte Kreditklemme, die insb. die Wirtschaft traf (die bis zu dem Punkt selbst aber in der Krise weitestgehend entkoppelt lief und weiterhin Gewinne erwirtschaftete). Das Problem ist, dass Banken sich einander nicht trauen, was auch daran liegt, das Privatbanken einzig auf Gewinnmaximisierung arbeiten, ohne ihre eigentliche Funktion als Geldgeber für die Wirtschaft zu berücksichtigen. Gab ja genug Beispiele wie die RBS die am Ende fast nur noch mit Spekulationen tätig war. Über die Landesbanken kann man eine Art zweiten Sektor aufbauen für Kreditvergaben. Ich würde die Landesbanken dabei soweit einschränken, dass sie ausschließlich über die nat. Märkte Geld verdienen darf, primär durch Kredite an Unternehmen. Da diese Landesbanken dann das Geld direkt von der EZB oder Deutschen Notebank beziehen (zu geringen Zinsen) können sie parallel zum Privatmarkt immer Kredite an stabile Unternehmen vergeben. Der Privatmarkt ist dann eine Art Konkurrenz. Wenn sie versagt, funktioniert wenistens der stärker kontrollierte staatl. Teil. In Wirtschaftshochs können sich dann die Privatbanken mit in den Markt einbringen und gegf. günstigere Kredite an die Unternehmen vergeben. Ähnliches Prinzip ist ja im dt. Krankenversciherungssystem üblich und es funktioniert seit Jahrzehnten relativ erfolgreich.

    Durch die darstellten Maßnahmen nimmt man endlich den Finanzmarkt in die Pflicht nicht nur nach Gewinnmaximierung zu streben, sondern auch auf Stabilität und Sicherheit zu achten. Da staatl. Geld in den Finanzsektor pumpen auch bisher nur eine vorrübergehende Lösung brachte, muss man etwas aufbauen, was als Konkurrenz zum Privatbankenmarkt aggiert und so nicht durch Zwang (wie Gesetze), sondern durch äußeren Konkurrenzdruck in eine andere (bessere) Richtung drängt.
  8. #37

    Re

    Zitat von hazadeur Beitrag anzeigen
    Mit Kanada und Australien melden sich ja die Richtigen. Beide Staaten zusammen komen nicht auf die Wirtschaftsleistung von Deutschland, geschweige denn auf die der EU. So unbedeutende Staaten haben es leicht, den Mund aufzumachen, denn deren Wirken auf den Weltmärkten fällt wegen Winzigkeit gar nicht auf.
    Warum sollen sich nicht auch Nationen melden, die in der heutigen Zeit indirekt alle mit betroffen sind?

    Armselig ist, dass die Nationen Deutschland und Frankreich nicht in der Lage zu sein scheinen, in Europa zu führen.
    Die deutschen Politiker scheinen nur in der Lage zu sein, plump "mehr Geld" zu versprechen. Sie verlassen sich auf die Wirtschaftskraft ihrer Bürger; selbst bringen sie nichts Intelligentes zustande.

    Es kommt nichts politisch Intelligentes, Hochkarätiges aus Paris und Berlin. Immer nur "mehr Geld". Mal sehen was passiert, wenn selbst wir dieses Geld nicht mehr haben.
    Dann fällt ihnen gar nichts mehr ein.
  9. #38

    Handlungsbedarf

    Niemand - nicht einmal führende Wirtschaftwissenschaftler - weiß einen Ausweg aus der Krise. Diese Krise wurde vom Fehlverhalten der Banken ausgelöst ( http://karinkoller.wordpress.com/201...est-und-krise/ bitte besonders zu beachten: Der Werbespot einer österreichischen Bank in Ungarn, der sehr deutlich aufzeigt, wie es zu der Krise kommen konnte) und von der Lähmung der Politik und deren Unfähigkeit, Regulierungen einzuführen, verstärkt.
  10. #39

    Wie kappen wir die Taue ohne eigene Atomwaffen bzw. Rückendeckung durch Russland?

    Zitat von t.h.wolff Beitrag anzeigen
    Schon eigenartig. Genaugenommen ist der angelsächsische Finanzkapitalismus bankrott und auch der Staatsbankrott der USA ist keine Frage des ob, sondern nur noch des wann. Trotzdem gelingt es den angelsächsischen Ratingagenturen und Investmentbanken durch gezielte Manipulation und Spekulation gegen die Eurozone die Aufmerksamkeit von der eigenen Systempleite abzulenken. Schließlich ist der Dollar schon seit zehn Jahren nur noch Klosettpapier.
    Alles richtig.
    Die Frage ist jetzt, wie kappen wir die Taue zu diesen Verbrechern, ohne eigene Atomwaffen bzw. ohne militärische Rückendeckung durch Russland?


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