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Fußgänger-Simulation: Der kürzeste Weg ist*das Ziel

Auf welchem*Weg*geht ein Mensch durchs Gedränge? Verkehrsforscher haben ein neues Modell entwickelt, um das Verhalten von Fußgängern besser vorhersagen zu können. Das wichtigste Prinzip dabei: Wer läuft, meidet Umwege, so gut er kann.*

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...757753,00.html
  1. #1

    Bestätigung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auf welchem*Weg*geht ein Mensch durchs Gedränge? Verkehrsforscher haben ein neues Modell entwickelt, um das Verhalten von Fußgängern besser vorhersagen zu können. Das wichtigste Prinzip dabei: Wer läuft, meidet Umwege, so gut er kann.*

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...757753,00.html
    Das kann ich voll bestätigen. Der Gehsteig vor unserem Haus ist 7m breit(!) und 18m lang. Das liegt daran, dass die Straße einen großen Schwung macht. Keiner der Fußgänger nimmt den Weg entlang der Straße, sondern den etwas kürzeren Weg entlang des Gartenzauns. Im Winter muss ich daher zwei "Wege" räumen, denn es könnte ja sein, dass jemand den längeren Weg wählt.
  2. #2

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auf welchem*Weg*geht ein Mensch durchs Gedränge? Verkehrsforscher haben ein neues Modell entwickelt, um das Verhalten von Fußgängern besser vorhersagen zu können. Das wichtigste Prinzip dabei: Wer läuft, meidet Umwege, so gut er kann.*

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...757753,00.html
    [Loriot]Ach was?![/Loriot] Wer hätte das gedacht...
    Ich hoffe, die "Forscher" haben das nicht erst jetzt entdeckt!
  3. #3

    Petition gegen Titelzwang

    Da fällt mir die Geschichte eine Wohnanlage ein, bei der sich die Architekten nicht über die Lage der Verbindungswege einigen konnten. Schließlich ließ man die Anwohner ein paar Wochen einfach durch das Gras laufen und pflasterte anschließend genau die sich klar abzeichnenden Trampelpfade.
  4. #4

    Totale Verblüffung, oder ich bin bei SPAM

    Reiner Wahnsinn
    Diese Erkenntnisse sind wieder absolut sensationell, selbst für die ersten Exemplare des homo sapiens, die sicher nie auf die Idee gekommen sind, den einfachsten, schnellsten und bequemsten Weg von A nach B zu wählen. Meine Erfahrungen mit Gebirgspfaden, Radwegen und Fahrbahnen für Automobile besagen, daß sich diese Erkenntnis über die Jahrtausende durchgesetzt haben müssen, auch wenn die Planer von Parks und Außenanlagen sie bis heute nicht begriffen haben.

    Wir müssen also davon ausgehen, daß es zwei Sorten Menschen gibt. Solche die gehen (oder fahren), und andere, die sich völlig ergebnislos den Kopf darüber zerbrechen, wie man das macht. Sie stellen also alle nur möglichen diffusen Theorien auf, was einen Menschen dazu bewegen könnte, den direkten Weg einzuschlagen. Das liegt zum Einen daran, daß sie selbst nie in die Verlegenheit kommen, solche zielgerichteten Aktionen durchführen zu müssen, was bei Spiegel - Redakteuren offensichtlich Einstellungsvoraussetzung ist. Zum Anderen taugen einfache Realitäten nichts, wenn es keine unbegreifliche Theorie dazu gibt, und das ist allgemein menschlich. Die Religionen sind diesem einfachen Bedürfnis zu verdanken. Sie erklären die Dinge, die man besser nicht klären sollte, etwa die Anzahl von Engeln, die auf einer Nadelspitze Platz finden.

    Ich habe übrigens eine etwas andere Theorie, mehr praktisch. Frauen laufen immer auf der Straßenseite, auf der mehr Schaufenster sind, weil sie dort ihre Freundinnen zu einem kleinen Plausch treffen können. Und ich weiche stundenlang von meiner geplanten Route ab, nur weil ein paar lange schwarze Haare als Pferdeschwanz oder Zopf meinen Orientierungssinn lahmgelegt haben. Oder wie das ein Freund und überzeugter Alkoholiker formuliert hat: Das Problem ist nicht das Autofahren, man muß das Auto erst mal finden.
  5. #5

    publikationssüchtig

    Es ist einfach nur geil, wie es Helbing immer und immer wieder schafft, seine alten Suppen auf's neue aufzuwärmen. War hier nicht letztlich mal ein Artikel über die Publikationssucht von Professoren erschienen? Können die Herrn Journalisten als nächstes mal Helbing als Paradebeispiel nehmen. Kenne sonst keinen Prof, der so oft dasselbe publiziert. Der Rest der Fußgängerforschung schüttelt bei dem Namen nur noch mit dem Kopf.
  6. #6

    .

    Zitat von inline Beitrag anzeigen
    Da fällt mir die Geschichte eine Wohnanlage ein, bei der sich die Architekten nicht über die Lage der Verbindungswege einigen konnten. Schließlich ließ man die Anwohner ein paar Wochen einfach durch das Gras laufen und pflasterte anschließend genau die sich klar abzeichnenden Trampelpfade.
    Sinnvoll :-)
  7. #7

    Totale Verblüffung, oder ich bin bei SPAM

    Reiner Wahnsinn

    Diese Erkenntnisse sind wieder absolut sensationell, selbst für die ersten Exemplare des homo sapiens, die sicher nie auf die Idee gekommen sind, den einfachsten, schnellsten und bequemsten Weg von A nach B zu wählen. Meine Erfahrungen mit Gebirgspfaden, Radwegen und Fahrbahnen für Automobile besagen, daß sich diese Erkenntnis über die Jahrtausende durchgesetzt haben müssen, auch wenn die Planer von Parks und Außenanlagen sie bis heute nicht begriffen haben.

    Wir müssen also davon ausgehen, daß es zwei Sorten Menschen gibt. Solche die gehen (oder fahren), und andere, die sich völlig ergebnislos den Kopf darüber zerbrechen, wie man das macht. Sie stellen also alle nur möglichen diffusen Theorien auf, was einen Menschen dazu bewegen könnte, den direkten Weg einzuschlagen. Das liegt zum Einen daran, daß sie selbst nie in die Verlegenheit kommen, solche zielgerichteten Aktionen durchführen zu müssen, was bei Spiegel - Redakteuren offensichtlich Einstellungsvoraussetzung ist. Zum Anderen taugen einfache Realitäten nichts, wenn es keine unbegreifliche Theorie dazu gibt, und das ist allgemein menschlich. Die Religionen sind diesem einfachen Bedürfnis zu verdanken. Sie erklären die Dinge, die man besser nicht klären sollte, etwa die Anzahl von Engeln, die auf einer Nadelspitze Platz finden.

    Ich habe übrigens eine etwas andere Theorie, mehr praktisch. Frauen laufen immer auf der Straßenseite, auf der mehr Schaufenster sind, weil sie dort ihre Freundinnen zu einem kleinen Plausch treffen können. Und ich weiche stundenlang von meiner geplanten Route ab, nur weil ein paar lange schwarze Haare als Pferdeschwanz oder Zopf meinen Orientierungssinn lahmgelegt haben. Oder wie das ein Freund und überzeugter Alkoholiker formuliert hat: Das Problem ist nicht das Autofahren, man muß das Auto erst mal finden.

    Hier ist mehr von diesem transzendentalen Metaphysiker zu finden:

    Fußgänger-Simulation - Warum die Wege des Menschen unberechenbar sind
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...699080,00.html

    Funktionalität scheint ohnehin ein kaum lösbares Rätsel zu sein. So wurden in einem weit entfernten Land in den Zwanzigern Einbauküchen nach der Vorgabe entwickelt, daß die Wege für zweckmäßige Tätigkeiten möglichst kurz sein sollten. Tatsächlich haben meine Frauen alle die am häufigsten benutzten Utensilien an den entferntesten Stellen untergebracht.
  8. #8

    unmündige Bürger

    Zitat von inline Beitrag anzeigen
    Da fällt mir die Geschichte eine Wohnanlage ein, bei der sich die Architekten nicht über die Lage der Verbindungswege einigen konnten. Schließlich ließ man die Anwohner ein paar Wochen einfach durch das Gras laufen und pflasterte anschließend genau die sich klar abzeichnenden Trampelpfade.
    Dies ist eine uralte Methode Wege zu bauen. Sie wird nur wenig angewandt, weil alles "korrekt" durchdacht und vorgegeben sein muß. Dafür gibt es Architekten die sich einen Kopf zerbrechen, wo der beste Weg für die unmündig gehaltenen Bürger sei.
    Geschwungene Wege sehen hübsch aus. Sie sind aber nur für Flanierwege geeignet. Für die Alltagswege sind sie unbrauchbar, da im Alltag der lineare Weg Zeit und Strecke kürzt.
  9. #9

    Sensationelle Erkenntnis :-)

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auf welchem*Weg*geht ein Mensch durchs Gedränge? Verkehrsforscher haben ein neues Modell entwickelt, um das Verhalten von Fußgängern besser vorhersagen zu können. Das wichtigste Prinzip dabei: Wer läuft, meidet Umwege, so gut er kann.*

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...757753,00.html

    Die Wissenschaft hat festgestellt, das der A.... die Beine hält.
    Die Beine wiederum sind so gestellt, dass der A.... nicht runterfällt.








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