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Fußballprofi Odonkor: Schneller als das Schicksal

Ein gewonnener Sprint bei der WM 2006 machte ihn berühmt. Danach ist David Odonkor jedoch das Pech*beharrlich auf den Fersen. Das Magazin "11Freunde" zeichnet den Weg des ehemaligen Nationalspieler nach, der nach langem Verletzungsleiden heute um einen Neuanfang kämpft.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...812485,00.html
  1. #1

    Das zeigt, dass es Fußballer nicht nur in den Füßen haben müssen. Auch im Kopf und im Herzen muss stimmen. Eine falsche Entscheidung, zu viel Trubel, zu hohe Erwartungen und vieles mehr können eine Karriere ausbremsen oder gar beenden, ehe sie wirklich begonnen hat. Natürlich muss ein Fußballer dafür bereit sein, aber man kann ich nicht erwarten, dass sie alles ertragen. In diesem Sinne sollten wir nicht vergessen, dass unsere vielen Jungen Talente manchmal einfach nur junge Menschen sein sollten und dass wir von ihnen nicht erwarten sollten, dass sie uns in ihrem zweiten oder dritten Profijahr endlich wieder zu einem Titel führen.
  2. #2

    Jammern auf hohem Niveau 2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein gewonnener Sprint bei der WM 2006 machte ihn berühmt. Danach ist David Odonkor jedoch das Pech*beharrlich auf den Fersen. Das Magazin "11Freunde" zeichnet den Weg des ehemaligen Nationalspieler nach, der nach langem Verletzungsleiden heute um einen Neuanfang kämpft.

    Fußballprofi Odonkor: Schneller als das Schicksal - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Sport
    Bei 1,4 Millionen Euro netto im Jahr wird es schon nicht so schlimm gewesen sein und Fakt ist, von diesem Berater der ein "gesundes" Knie provilaktisch untersuchen lässt, würde ich mich schleunigst trennen.
  3. #3

    Zitat von muckenflugplatz Beitrag anzeigen
    Bei 1,4 Millionen Euro netto im Jahr wird es schon nicht so schlimm gewesen sein und Fakt ist, von diesem Berater der ein "gesundes" Knie provilaktisch untersuchen lässt, würde ich mich schleunigst trennen.
    Und schon der 2te Post ist ein Neidkommentar.
    Willkommen in Deutschland!
  4. #4

    Ach ja?

    Zitat von muckenflugplatz Beitrag anzeigen
    Bei 1,4 Millionen Euro netto im Jahr wird es schon nicht so schlimm gewesen sein
    Wenn es in Spanien nur annähernd so ist wie in Deutschland, dann sitzen Sie auf einem verdammt hohen Ross. Denn zumindest in Deutschland kriegt ein Spieler, wenn er länger als sechs Wochen ausfällt, nur noch den Höchstsatz von der Berufsgenossenschaft - 5.800 Euro im Monat.

    Versuchen Sie damit mal in einer bei Dauerverletzten meist deutlich kürzeren Karriere eine Existenz aufzubauen, die auch über das Karriereende hinaus reicht. Denn die allerwenigsten Profisportler, denen Sie so zujubeln, haben eine abgeschlossene Berufsausbildung. Denken Sie mal an Gerd Müller (ehemals versoffenes Loch nach beruflichem Scheitern), Jürgen Wegmann (Hartz IV), Erwin Kostedde (betrogen worden)...
    Daran sind auch die Vereine nicht unschuldig, die ihren Spielern alles abzunehmen bemüht sind, damit auch ja nichts die Konzentration auf den Sport stört. Nur leider verlieren die Spieler dabei - siehe Breno - sowohl Bodenhaftung als auch Eigenständigkeit und lernen nie, Situationen außerhalb des Fußballplatzes richtig einzuschätzen. Wie denn auch, der Verein lässt sie ja nicht? Deswegen erleiden viele Spieler nach der Karriere Schiffbruch, egal wie hoch der Kontostand mal war. Wenn man nicht gerade ein Spieler- oder Trainertalent ist, geht ein ehemals umjubelter Fußballprofi baden.

    Ich weiß, das wollen Sie nicht lesen. Das passt nicht in Ihr Weltbild von "denen da oben" und würde bedeuten, dass Ihr Neid nicht mehr ganz so groß sein könnte. Ihre Realitätsverweigerung ändert nur nichts an den Gegebenheiten.
  5. #5

    .

    Zitat von knupauger Beitrag anzeigen
    Das zeigt, dass es Fußballer nicht nur in den Füßen haben müssen. Auch im Kopf und im Herzen muss stimmen. Eine falsche Entscheidung, zu viel Trubel, zu hohe Erwartungen und vieles mehr können eine Karriere ausbremsen oder gar beenden, ehe sie wirklich begonnen hat. Natürlich muss ein Fußballer dafür bereit sein, aber man kann ich nicht erwarten, dass sie alles ertragen. In diesem Sinne sollten wir nicht vergessen, dass unsere vielen Jungen Talente manchmal einfach nur junge Menschen sein sollten und dass wir von ihnen nicht erwarten sollten, dass sie uns in ihrem zweiten oder dritten Profijahr endlich wieder zu einem Titel führen.
    Korrekt. Bei Odonkor kam aber auch immer dazu dass er einfach sehr limitiert ist als Fußballer. Es war selbst direkt nach der WM 2006 unglaublich, dass Betis willens war, für ihn 5 Millinen Euro Ablöse zu zahlen, beim BVB konnte man soviel Glück, zumal in finanziell klammen Zeiten, gar nicht fassen.
  6. #6

    Zitat von jjpreston Beitrag anzeigen
    Wenn es in Spanien nur annähernd so ist wie in Deutschland, dann sitzen Sie auf einem verdammt hohen Ross. Denn zumindest in Deutschland kriegt ein Spieler, wenn er länger als sechs Wochen ausfällt, nur noch den Höchstsatz von der Berufsgenossenschaft - 5.800 Euro im Monat.
    Wenn er auch nur ein einziges Mal die Summe von 1,4 Millionen Euro erhalten hat, dann hat er in einem einzigen Jahr bereits soviel Geld verdient wie viele andere deutsche Arbeitnehmer in ihrem gesamten Berufsleben. Und selbst von 5800 Euro im Monat können die meisten "Normalos" nur träumen. Selbst von dieser Summe kann man also locker noch etwas zurücklegen.
  7. #7

    Wer nur Armut kennt ...

    Zitat von T-Shirt Beitrag anzeigen
    Und selbst von 5800 Euro im Monat können die meisten "Normalos" nur träumen. Selbst von dieser Summe kann man also locker noch etwas zurücklegen.
    Nur sind Fußballer eben keine "Normalos".

    Wie viele Fußballprofis treffen Sie so auf der Straße, beim Einkaufen etc.? Keinen? Oh, das überrascht mich jetzt aber WIRKLICH... ^^
    Wie viele Fußballprofis kennen Sie, die in einem normalen Wohnblock mit 20 Mietparteien für 600 Euro Miete wohnen? Keinen? Überraschung...

    Stellen Sie sich vor, Sie seien einer von denen. Würden Sie einfach so beispielsweise durch die Hamburger Mönckebergstraße flanieren und da Klamotten kaufen? Wohl kaum, denn dann würden Sie alle 5 Meter angesprochen, und der Einkaufsbummel würde zum Spießrutenlauf zwischen den einen, die ein Autogramm, und den anderen, die Ihnen wegen der zwei Fehlpässe im letzten Heimspiel ans Leder wollen.

    Wo würden Sie dann wohnen? Doch sicherlich in einem etwas besseren Stadtteil, in dem man nicht ständig angequatscht wird, wenn man nur mal kurz vor die Tür tritt, und wo vor dem Haus nicht immer wieder Leute stehen und fotografieren (teils in die Wohnräume rein), oder? Nur dass man allein für Wohnungen in solchen Stadtteilen gern mal 2.000 bis 3.000 Euro Miete hat. Wenn man nicht gleich ein Haus kauft, das gleichzeitig auch Kapitalanlage ist. Würden Sie dann zu McDonald's essen gehen? Wohl eher nicht. Wahrscheinlich auch eher in die besseren Restaurants, in denen Sie Ihre Ruhe vor aufdringlichen Fans und Tribünentrainern haben, oder? Und wo kaufen Sie ein?

    Und eins können Sie mir glauben: Wenn Sie mal zwei, drei Jahre so gelebt haben, mit höherem Lebensstandard und auch höheren Kosten, DANN GIBT ES DA KEIN ZURÜCK! Sie gewöhnen sich daran, sowohl an den Komfort wie auch an das, was er kostet, und Sie verlieren den Blick für die Relationen. Und dann merken Sie schnell, dass so ein Absturz auf BG-Niveau eben NICHT reicht.

    Aber wer nur "Armut" kennt, kennt eben nicht die andere Seite. Es sei denn, er hat ein ernsthaftes Interesse, das über bloßen Schwanzneid hinaus geht.
  8. #8

    Zitat von T-Shirt Beitrag anzeigen
    Wenn er auch nur ein einziges Mal die Summe von 1,4 Millionen Euro erhalten hat, dann hat er in einem einzigen Jahr bereits soviel Geld verdient wie viele andere deutsche Arbeitnehmer in ihrem gesamten Berufsleben. Und selbst von 5800 Euro im Monat können die meisten "Normalos" nur träumen. Selbst von dieser Summe kann man also locker noch etwas zurücklegen.
    Er ist nur halt kein Normalo, sondern ein Fußballprofi und das wird man nicht, in dem man 3 Jahre in die Lehre geht, sondern dafür muss man sehr lange sehr viel auf sich nehmen, braucht Talent, glück, Fleiß und Disziplin und selbst wenn man das von der Kindheit an zeigt, ist die Chance gewaltig, das man damit nie das große Geld verdient. Neid ist wirklich eine hässliche Sache.
  9. #9

    Zitat von jjpreston Beitrag anzeigen
    Wenn es in Spanien nur annähernd so ist wie in Deutschland, dann sitzen Sie auf einem verdammt hohen Ross. Denn zumindest in Deutschland kriegt ein Spieler, wenn er länger als sechs Wochen ausfällt, nur noch den Höchstsatz von der Berufsgenossenschaft - 5.800 Euro im Monat.
    Laut Artikel ist es da aber nicht so, ich zitiere: "Die letzte Konstante des gehandicapten Profis - das komfortable Gehalt, das in Spanien auch langzeitverletzten Spielern gezahlt wird".


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