Fußball-Zoff: Zwanziger wehrt sich gegen Hoeneß-Kritik

dapdDer Zoff zwischen den Fußball-Funktionären geht in eine neue Runde: Nach den Verbalattacken von Bayern-Präsident Uli Hoeneß in Richtung Theo Zwanziger kontert der frühere DFB-Boss. Er bezeichnet die Aussagen als "primitiv und verletzend".

http://www.spiegel.de/sport/fussball...836733,00.html
  1. #1

    Ach , Hoeness

    Eigentlich kennzeichnet eine "lame duck" eine Situation, in der der Betroffene zwar noch im Amt ist , aber nichts mehr bewirken kann (zB , weil der Nachfolger bereits gewählt , aber selbst noch nicht ernannt ist).
    Es geht also um eine ganz spezielle Art des mal gehabten ,aber nicht (mehr) vorhandenen Einflusses aus einem ganz bestimmten Amt.
    Dass der Betreffende ein anderes , nicht so einflußreiches Amt bekleidet, wird von diesem Begriff nicht erfasst.
    H. sollte doch vorsichtiger sein, wenn es ums Filigrane geht.
  2. #2

    der Mann der großen Töne

    Zitat von parisien Beitrag anzeigen
    Eigentlich kennzeichnet eine "lame duck" eine Situation, in der der Betroffene zwar noch im Amt ist , aber nichts mehr bewirken kann (zB , weil der Nachfolger bereits gewählt , aber selbst noch nicht ernannt ist).
    Es geht also um eine ganz spezielle Art des mal gehabten ,aber nicht (mehr) vorhandenen Einflusses aus einem ganz bestimmten Amt.
    Dass der Betreffende ein anderes , nicht so einflußreiches Amt bekleidet, wird von diesem Begriff nicht erfasst.
    H. sollte doch vorsichtiger sein, wenn es ums Filigrane geht.
    Hoeneß, der rotbackige Wurstproduzent war noch nie ein Mann des Floretts. Er ist auch nicht mit der Gabe der zwingenden Logik ausgestattet.

    Er ist mehr der Mann der großen Töne, der heißen Luft und derber Rethorik.

    Er hat so dass Niveau meines Fleischermeisters, wobei der gegen Hoeneß geradezu charmant daherkommt.
  3. #3

    Zitat von parisien Beitrag anzeigen
    Dass der Betreffende ein anderes , nicht so einflußreiches Amt bekleidet, wird von diesem Begriff nicht erfasst.
    H. sollte doch vorsichtiger sein, wenn es ums Filigrane geht.
    Und wie kommst du darauf, daß Uli H. davon redet, daß "der Betreffende ein anderes , nicht so einflußreiches Amt bekleidet"?

    Im verlinkten Artikel heißt es:
    Kritisch beurteilt Hoeneß die Rolle von Fifa-Exekutivmitglied Zwanziger. Dieser habe zwar "hehre Absichten, aber er hat nicht mehr den DFB hinter sich, deshalb fehlt ihm die Macht. Ich habe gehört, dass wir von ihm nicht allzu viel erwarten müssen".
    Das klingt durchaus nach dem, was man auch unter "lame duck" verstehen kann. Auch wenn ich es nervig finde, daß der Ausdruck so grassiert.
  4. #4

    honess hat in jedem falle recth was die fifa und deren mafiöse methoden angeht.

    von zwanziger muß man da leider enttäuschts sein.

    er hat manch richtige sund wichtiges im dfb angestoßen - aber bei der fifa ist er nur ein williger mitläufer des systems blatter- was so schlimm wie die lichtgestalt der kaiser franz.
  5. #5

    Hää???

    'Zwanzigers Konter: "Ich denke, dass meine Englisch-Kenntnisse ausreichen. Und bei der Fifa kommt es auf Sachkompetenz und ehrliche Arbeit an. Mit Sprüchen allein erreicht man nichts.'
    Hab' ich was verpasst? Fifa und erliche Arbeit in einem Satz - wie verwirrt kann ein Mensch denn noch werden, mehr geht doch gar nicht mehr!
    Englisch ist gewiss nicht sein Hauptproblem, das Scheitern an der Realität scheint ein erheblich größeres zu sein!
  6. #6

    meinung

    Es scheint als wenn hoeness keine Ahnung von der englischen Sprache.

    Wenn er sagt das Zwanziger keine "lame duck"' ist dann ist das ein Kompliment.

    Haetter er gesagt das Zwanziger ist eine "lame duck" dann waere das eine Beleidigung gewesen.

    Vielleicht hat der Reporter das ganze falsch geschrieben??? Die Media ist auch nicht perfekt obwohl ihre Mitglieder immer denken das nur sie perfekt sind.

    Wenn ich als ehemaliger Deutscher die Deutschen Zeitungen online lese da graut es mir oefters. was die Media aus der deutschen Sprache gemacht hat ist schrecklich.

    Die verdeutschten englischen woerter hoeren sich grausam an und sind auch fast unmoeglich zu lesen.

    Zumindestens fuer mich weil ich seit 44 Jahren Englisch als meine erste Sprache benutze.

    Fuer viele dieser verkrampften Woerter gibts es bessere Deutsche Woerter von frueheren Zeiten.
  7. #7

    Zitat von amarildo Beitrag anzeigen
    Es scheint als wenn hoeness keine Ahnung von der englischen Sprache.

    Wenn er sagt das Zwanziger keine "lame duck"' ist dann ist das ein Kompliment.

    Haetter er gesagt das Zwanziger ist eine "lame duck" dann waere das eine Beleidigung gewesen.
    Ähhhh... die Nachricht wohl nicht richtig gelesen? Das Schlüsselwort darin ist "ZWAR".

    Hoeneß sagte ZWAR, daß Zwanziger keine Lame Duck sei (auf die Frage, ob er eine wäre), aber daß er im Zweifel gar nicht wüßte, was das heißt - da er kein Englisch könne.

    Also hat weder Hoeneß keine Ahnung von der englischen Sprache, noch hat der Autor da was falsch verstanden. :)
  8. #8

    Zitat von parisien Beitrag anzeigen
    Eigentlich kennzeichnet eine "lame duck" eine Situation, in der der Betroffene zwar noch im Amt ist , aber nichts mehr bewirken kann (zB , weil der Nachfolger bereits gewählt , aber selbst noch nicht ernannt ist).
    Es geht also um eine ganz spezielle Art des mal gehabten ,aber nicht (mehr) vorhandenen Einflusses aus einem ganz bestimmten Amt.
    Dass der Betreffende ein anderes , nicht so einflußreiches Amt bekleidet, wird von diesem Begriff nicht erfasst.
    H. sollte doch vorsichtiger sein, wenn es ums Filigrane geht.
    Na dann hat er es doch ganz richtig auf die Situation angewendet? Zwanziger war als DFB-Präsident in das FIFA-Exekutivkommitee gekommen, und DFB-Präsident ist er nicht mehr, und wird demnach auch nach Ende seiner Amtszeit als Mitglied des FIFA-Exekutivkommitees von dort ausscheiden.
  9. #9

    Peinlich

    Zitat von parisien Beitrag anzeigen
    Eigentlich kennzeichnet eine "lame duck" eine Situation, in der der Betroffene zwar noch im Amt ist , aber nichts mehr bewirken kann (zB , weil der Nachfolger bereits gewählt , aber selbst noch nicht ernannt ist).
    Es geht also um eine ganz spezielle Art des mal gehabten ,aber nicht (mehr) vorhandenen Einflusses aus einem ganz bestimmten Amt.
    Dass der Betreffende ein anderes , nicht so einflußreiches Amt bekleidet, wird von diesem Begriff nicht erfasst.
    H. sollte doch vorsichtiger sein, wenn es ums Filigrane geht.
    Wenn sich ein Metzgersohn und Wurstfabrikant, gebürtig aus dem provinziellen und reaktionären schwäbisch bayrischen Grenzgebiet zu solch diffizilen Themen wie Benutzung englischer Redewendungen im deutschen Sprachraum äussert, dann ist Gefahr im Verzug. Der hat wohl die Triple Niederlage noch nicht verarbeitet. Mensch Hoeness, geh doch zurück in deine Wurstfabrik