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Fußball-TV-Rechte für Sky: Geldmaschine Bundesliga

Getty ImagesEs war ein Wettbieten, das dem deutschen Fußball mehrere Milliarden Euro beschert: Der Bezahlsender Sky und die ARD haben den Konkurrenten Telekom ausgestochen und bekommen die TV-Rechte an der Bundesliga. Die Clubs sind von all dem Geld überwältigt - nun können sie sich auch extrem teure Mega-Stars leisten.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...828087,00.html
  1. #80

    Zitat von officium Beitrag anzeigen

    In der Saison 2010/11 verzeichnete die Polizei 1.562.242 Einsatzstunden bei Fußballspielen der Bundesliga, die aus Steuern finanziert werden (Quelle: Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze, ZIS). Wäre es da nicht an der Zeit, dass diese Kosten von den Vereinen getragen werden
    Nun, rechnen Sie einmal dagegen, wieviel Einsatzstunden der Polizei bei der Bewachnung der CASTOR-Transporte, dem Durchsetzen von Baugenemigungen (Stuttgart21), der Begleitung von genehmigten NPD-Demos, dem jährlichen Volksvergnügen im Schanzenviertel, den div. Mai-Feierlichkeiten und anderen Veranstaltungen wie z.B. dem Oktoberfest geschoben werden. Auch diese Einsätze - verursacht im Wesentlichen von Chaoten - werden vom Steuerzahler getragen.
    Für die Sicherheit im öffentlichen Raum ist nun einmal der Staat zuständig.
    Hilfreich wäre hier evtl. einmal ordentlich durchzugreifen. Vielleicht lassen sich dadurch in Zukunft Einsatzstunden und damit Kosten reduzieren.
  2. #81

    Titel

    Zitat von gonga Beitrag anzeigen
    Durch den durch die Bundesliga erwirtschafteten Umsatz macht der Staat auch nach Abzug der Polizeikosten etc. noch ein dickes Plus an Steuern!!!
    Genauso ist es, aber das wollen die Kritiker jetzt am Allerwenigsten hören. Diesen Teil der Diskussion kann man jetzt schließen. DANKE!!!
  3. #82

    Kaum gehen die Fernsehrechte für die Bundesliga über den Tisch kann man hier wieder Gekeile gegen GEZ und die Polizeieinsatzstunden lesen.

    Vielleicht sollte man sich einfach mal mit nüchternen Fakten beschäftigen.

    20-30% der Fernsehzuschauer wollen die Sportschau sehen, Woche für Woche. Dass nun geschätzte 1,35€ pro Bürger für die Bundesligarechte seitens der ARD gezahlt werden, sollte somit einleuchten. Insgesamt sind es vielleicht 100 - 150 Mio bei eingenommenen 7.5 Mrd € GEZ Gebühren. Das ist noch nichtmal im Prozentbereich.

    Ca. 10 Mio Zuschauer kann die Bundesliga (1+2) über eine Saison verzeichnen. Wer sorgt während dessen für das Grundbedürfnis an Sicherheit? Richtig, die gleichen, wie sonst auch: Die Polizei.

    Wo also ist genau das Problem? Achja, wo großes Interesse ist, fließt meist auch viel Geld. Das ruft natürlich die üblichen Neider auf den Plan
  4. #83

    Zitat von diddihimself Beitrag anzeigen
    Offensichtlich nicht in ausreichendem Umfang, sonst würden ja keine Polizisten mehr benötigt werden
    Quatsch.
    Für die Sicherheit im öffentlichen bereich, also außerhalb der Stadien, ist nun einmal der Staat, vetreten durch die Polizei, zuständig.
    Innerhalb des Stadion nur, wenn Gefahr im Verzug ist.
    Wenn bei Ihnen zu Hause eingebrochen wird, rufen Sie doch auch die Polizei und erhalten danach keine Rechnung, oder?
  5. #84

    Einspruch

    Zitat von kantreuter Beitrag anzeigen
    Rundfunk- und Telefongebühren haben Ihre Berechtigung, aber ich denke nicht, dass eine derartige Verwendung die Bedürfnisse der Mehrheit der jeweiligen "Kunden" widerspiegelt.
    Also wenn man sich die Quoten anguckt finde ich schon, dass es seine Berechtigung hat, wenn ARD und ZDF viel Geld für Fußballübertragungen ausgeben.Für die Übertragungen der Fußball-Bundesliga hat die ARD übrigens zuletzt 45 Mios bezahlt.Wieviel es jetzt im neuen, heute ausgehandelten TV-Vertrag genau ist weiß ich nicht, aber 45 Mios sind gemessen an 7 Milliarden Gesamteinnahmen von ARD und ZDF aus meiner Sicht angemessen.Sie vergessen, dass der "Löwenanteil" für die Übertragungsrechte von Sky bezahlt wird.
  6. #85

    Fck

    Zitat von spon-facebook-10000161823 Beitrag anzeigen
    Und Subventionen und den 1.FCK angeht, schonmal daran gedacht, dass diese Vereine auch Wirtschaftsunternehmen sind, an welchen Arbeitsplätze hängen und das auch durchaus Einflüsse auf den Bekanntheitsgrad bestimmter Regionen hat.
    Und damit sind wir schon bei der Formel 1. Arbeitsplätze sind immer das Totschlagargument. Rennfahrer sind Millionäre und die Rennen werden vom Steuerzahler finanziert. Was soll der Schwachsinn? Nur damit die Würstchenbude vor der Rennstrecke nicht pleite geht?

    Zitat von spon-facebook-10000161823 Beitrag anzeigen
    Nicht zu vergessen die soziale Komponente, Menschen die sich sonst mglw. nie kennenlernen würden leben gemeinsam ihr Hobby aus.
    Es gibt nicht nur die pöbelnden, biersaufenden Fußballfans!
    Mit diesem Argument könnte man jede Parkbank rechtfertigen.
  7. #86

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es war ein Wettbieten, das dem deutschen Fußball mehrere Milliarden Euro beschert: Der Bezahlsender Sky und die ARD haben den Konkurrenten Telekom ausgestochen und bekommen die TV-Rechte an der Bundesliga. Die Clubs sind von all dem Geld überwältigt - nun können sie sich auch extrem teure Mega-Stars leisten.

    Fußball-TV-Rechte für Sky: Geldmaschine Bundesliga* - SPIEGEL ONLINE

    Die ARD hatte nie und hat keinen "Bildungsauftrag". Sie muss die Grundversorgung an Informationen, Bildung und Unterhaltung im deutschen Rundfunk sicherstellen. Und zwar ausgewogen und breit gefächert.

    Ob Fussball-Bundesliga nun dazu gehört, darüber lässt sich vortrefflich streiten. Zumal hier auch die privaten Anbieter locker lässig ihre Produkte platzieren könnten.

    Andererseits hat Fussball in Deutschland offensichtlich einen extremen Stellenwert, wenn Spon, Sueddeutsche, Bild, wahrscheinlich gar die Tagesschau (im Aufmacher?) sehr breit über die neuen Verträge berichten. Die Quoten sprechen zudem für sich, und wer BvB-Bayern in der Skybar seines Vertrauens gesehen hat, weiß, dass das Interesse daran größer denn je zu sein scheint
  8. #87

    Zitat von capitolversicherung Beitrag anzeigen
    Erstmal sollte die Bundesliga für einen eigenen Schutzdienst zahlen, anstatt auf Kosten der Steuerzahler ein Heer an Polizisten für die Sicherheit in den Stadien sorgen zu lassen.
    Allein für diesen Deal werden 120 Millionen Euro MwSt. fällig - dafür kannst du eine Menge Hundertschaften jahrelang vor den deutschen Stadien fit halten, damit sie später die Demonstranten routiniert platt machen können.
    Ich tippe mal allein Bayern München zahlt dem Finanzamt mindestens 50 Millionen Euro Einkommenssteuern für die Spieler, ganz zu Schweigen von den Steuern auf Eintrittspreise.

    Die Geldmaschine Bundesliga spült so viel Geld in die leeren Staatskassen, da weiß die Politik schon warum sie manchmal besser die Klappe hält - im Gegensatz zu dem ein oder anderen spaßbefreiten Bundesbürger.
  9. #88

    Zitat von roostercockburn Beitrag anzeigen

    Profi-Fussball ist eine kommerzielle Veranstaltung und sollte nicht von allen Bürgern zwangsfinanziert werden.
    Da würde ich lieber den Tatort abschaffen - oder sogar die Tagesschau - die liefert doch eh nur gefilterte Halbwahrheiten.
  10. #89

    Na ja,

    Zitat von grana Beitrag anzeigen
    Da zahlt ein Sender, der keine Gewinne macht, für ein Produkt, mit dem er bisher nur Verlust gemacht hat, noch mehr Geld und es wird von Geldmaschine Bundesliga gesprochen?
    das ist das Prinzip des Rettungsschirms für Griechenland. Die Methode ist auch beim Fernsehen und den Vereinen der ersten Bundesliga angekommen. Nur ist die Geldmaschine der GEZ-Zahler und der Stadionbesucher.








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