Ein Sender, der quasi über Steuern finanziert wird, tut sich mit einem Verlustunternehmen zusammen. Das nimmt Geld in die Hand, das es nicht hat und kauft Rechte für Dinge, die eigentlich der Allgemeinheit gehören. Denn: die meisten Stadien, in denen Fußball stattfindet oder Leichtathletik oder was auch immer gehören dem Staat. Eigentlich müssen doch die Vereine, der DFB oder die internationalen Verbände dafür bezahlen, diese Stadien nutzen zu dürfen.
Gelobt wird dann noch der Umstand, dass besonders teuere Profis "eingekauft" werden können.
Kommt eigentlich keiner auf die Idee, dass das System die Grenzen der Nachvollziehbarkeit verlassen hat? Kann es vernünftig sein, dass man letztlich mit öffentlichen Geldern Millionenhonorare an Fußballkünstler zahlt?
Wir haben in allem das Maß verloren. Da wird auf Manager und Politiker geschimpft, die für zigtausende Jobs oder Millionen Bürger verantwortlich sind, weil sie viel, aber doch noch wesentlich weniger als diese "Spitzensportler" verdienen.
Und wir finanzieren das letztlich. Nein, die Welt versteh, wer will.

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