Vorweg: Hundertprozentige Sicherheit gibt es nirgends. Hundertprozentige Kontrollen auch nicht. Und es gibt gewaltbereite Fans. Aber die eine winzige Minderheit. Die überwältigende Mehrheit der Fans will Fußball sehen, will Emotionen, Leidenschaft. Die muss man mit ins Boot holen, mit ihnen reden und nicht sie unter Generalverdacht stellen und ständig in Sippenhaft nehmen. Nur gemeinsam wird das gehen: Verein, Fans, Polizei, Behörden. Sinnvolle Fanprojekte schaffen, Jugendliche von der Straße holen und integrieren. Bei Union Berlin ist man da auf einem guten Weg! Und das in einem reinen Stehplatzstadion. Und da war in den letzten Jahren keinerlei nennenswerte "Randale".
Demonstrativ sind Vertreter von Union der heutigen "Sicherheitskonferenz" ferngeblieben. Mehr Sicherheit wird es nur gemeinsam und in mühsamer Fanarbeit geben, nicht mit dem Beschließen eines aktionistischen Maßnahmenkatalogs.

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