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Fußball-EM in der Ukraine: Bach und Zwanziger sind gegen Boykott

REUTERSIn der Debatte um einen möglichen Boykott der Fußball-EM in der Ukraine sprechen sich der IOC-Vizepräsident Thomas Bach und der ehemalige DFB-Boss Theo Zwanziger für eine Teilnahme an dem Turnier aus. Trotzdem hält die Uefa einen Notfallplan bereit.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...830574,00.html
  1. #10

    Rekordjahr bei Adidas

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Debatte um einen möglichen Boykott der Fußball-EM in der Ukraine sprechen sich der IOC-Vizepräsident Thomas Bach und der ehemalige DFB-Boss Theo Zwanziger für eine Teilnahme an dem Turnier aus. Trotzdem hält die Uefa einen Notfallplan bereit.

    Fußball-EM in der Ukraine: Bach und Zwanziger sind gegen Boykott - SPIEGEL ONLINE
    dank EM und Olympia.
    Und das ist ja nur ein Nutzniesser dieser Veranstaltungen.
    Wer ist Timoschenko? Was sind Menschenrechte? Kann man damit mehr Millionen Gewinn machen?
    Na also, damit wäre das wohl geklärt.
  2. #11

    Zitat von Knut Albers Beitrag anzeigen
    Sie haben falsch gelesen. In Sotschi werden rund 1000 russische Familien zwangsenteignet, wegen der Winterspiele 2014 (nicht zu vergessen die Olympischen Spiele in Peking im Sommer 2008).
    In der Sache bitte ich vom IOC auch um Klarstellung, denn ein Kollektiv an Sport-Fans hat noch lange nicht das Recht, ueber das Lebensschicksal von Individuen zu bestimmen.

    In London ging es vornehmlich um einen Familienbetrieb, der von den Spielen eher profitiert, da dieser anliegend zum Olympiaparks umgesidelt wurde und fuer die Spiele ein Restaurant und ein Tagungszentrum aufgebuat hat - ist also anders zu bewerten.
    Nein!
    Sie haben scheinbar lediglich einen kleinen Bericht über London mitbekommen und interessieren sich mehr über die Vorfälle in China und Russland.
    Das ist Ihr gutes Recht.
    Nur sollten Sie aufhöhren, anderen Foristen unwahre Aussagen zu unterstellen, nur weil sie unter- oder fehlinformiert sind.
  3. #12

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Debatte um einen möglichen Boykott der Fußball-EM in der Ukraine sprechen sich der IOC-Vizepräsident Thomas Bach und der ehemalige DFB-Boss Theo Zwanziger für eine Teilnahme an dem Turnier aus. Trotzdem hält die Uefa einen Notfallplan bereit.

    Fußball-EM in der Ukraine: Bach und Zwanziger sind gegen Boykott - SPIEGEL ONLINE
    Warum nicht um ein jahr verlegen? ich denke, die Stadien in Deutschland, zumindest in Grenznähe zu Polen wären in dieser Zeit soweit "auf Vordermann zu bringen", daß da angemessen EM-Spiele stattfinden könnten. Und ab nun sollte die UEFA - wie auch die FIFA mit ihrem Turnier - genauer hinsehen, BEVOR sie Spiele vergibt, egal wohin.
  4. #13

    Politik hin oder her, Sport hin oder her. Und selbst die Olympischen Spiele 1980, hin oder her. Am Ende gewinnt dass Geld, was sind schon Menschenrechte gegenüber dem ganzen Profit oder nicht Profit.
  5. #14

    kollektive Zivilcourage ist gefragt, keine Phrasen

    An die Adresse von Thomas Bach:
    Willi Daume wusste, dass die Teilnahme Deutschlands am Moskauer-Olympia-Boykott 1980 seine Hoffnungen auf den IOC-Praesidentenjob zunichte machten. Thomas Bach, der ultimative IOC-Insider, weiss natuerlich auch, dass ein DFB-Boykott auch seine Hoffnungen auf den IOC-Topjob de facto zunichte machen wuerden.

    An die Adresse von Theo Zwanziger:
    Die Empfehlung, es reiche, wenn sich die Nationalspieler zu Wort meldeten, ist ein 'cop out'. Eine kollektive, gesamtgesellschaftliche Verantwortung - fuer die Einhaltung elementarer Menschenrechte einzutreten, notfalls auch durch einen wehtuenden Boykott - auf den individuellen Schultern der Nationalspieler abzuladen, offenbart ein erschreckendes Mass an Zivilcourage eines fuehrenden Sportfunktionaers - und rueckt ihn in die Naehe eines anderen, ehemaligen Fussballfunktionaers: des einstigen konservativen Fifa-Präsidenten Joao Havelange. Auch der wollte unter allen Umstaenden die von der argentinischen Militaerjunta im Jahre 1978 ausgerichtete Fussball-WM nicht gefaehrden. Menschenrechte hatten da zurueckzutreten.

    Beide, Bach und Zwanziger, sollten endlich auch oeffentlich konzedieren, dass Sport noch nie im politikneutralen Raum stattgefunden hat, und dass es wichtigere Dinge im Leben gibt als ein Sportfest.

    Mehr Zivilcourage, meine Herren, wuerde Ihnen und den von Ihnen vertretenen Organisationen gut zu Gesichte stehen.
  6. #15

    Let's get the facts straight!

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Nein!
    Sie haben scheinbar lediglich einen kleinen Bericht über London mitbekommen und interessieren sich mehr über die Vorfälle in China und Russland.
    Das ist Ihr gutes Recht.
    Nur sollten Sie aufhöhren, anderen Foristen unwahre Aussagen zu unterstellen, nur weil sie unter- oder fehlinformiert sind.
    The facts about London:

    "A total of 94% of the land was secured by negotiation - the rest was acquired through a Compulsory Purchase Order."
    BBC SPORT | Olympics | Stratford's last stand

    Die tausenden an Faellen von Menschrenrechtsverletzungen chinesischen, russischen oder ukrainischen Ausmasses gibt es also in London so nicht. Offenbar war fuer die absolute Mehrheit das staatliche Angebot so gut, dass die Eigentuemer nicht ablehnen wollten.
    Jedenfalls sind mir in London keine Faelle bekannt, in der Bagger Loecher in die Decken gerissen haben [siehe Eurovision Song Contest in Baku] oder sonst irgendwelche Einschuechterungsversuche, noch Abkommandierung zur Zwangsarbeit oder entschaedigungsloses weiterzahlen bei Zwangsraeumung.
  7. #16

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Debatte um einen möglichen Boykott der Fußball-EM in der Ukraine sprechen sich der IOC-Vizepräsident Thomas Bach und der ehemalige DFB-Boss Theo Zwanziger für eine Teilnahme an dem Turnier aus. Trotzdem hält die Uefa einen Notfallplan bereit.

    Fußball-EM in der Ukraine: Bach und Zwanziger sind gegen Boykott - SPIEGEL ONLINE
    Hat man sich mal wieder ein relativ unbedeutendes Land rausgesucht um in der Presse einen auf Gutmensch machen zu können? Damit will ich nicht verneinen, dass es schwere Menschenrechtsverletzungen in diesem Land gibt aber wieso wird nicht gleichzeitig gegen Russland oder China geschossen? Meiner Meinung nach nur deswegen, weil beide wichtige Handelspartner sind. Auch die USA, die gern mal Demokratie in andere Länder bringen wollen, sind nicht frei von solchen Verletzungen. Zumindest ist für mich Guantanamo nicht gerade das Vorbild für Menschenrechte. Auch in Deutschland lassen sich sicher Vergehen gegen die Menschenrechte finde, von afrikanischen Ländern mal ganz zu schweigen. Für mich ist diese ganze Debatte scheinheilig, mehr nicht. Entweder man prangert Menschenrechtsverletzungen überall an oder soll sich nicht hier und da mal über einen Staat auslassen, weil es gerade "in" ist.
  8. #17

    Was für Heuchler...

    ...der DFB und die UEFA bestehen doch aus lauter Menschen mit Doppelmoral. Predigen ständig "Fair Play" und "Anti Rasimuss" ect. weil dies derzeit einfach modern ist, aber wenn es dram geht, das eigene Geschäft für "Fair Play" hinten an zu stellen, ziehen die DFB- und UEFA-Bonzen sich ganz schnell zurück. Was für Heuchler!
  9. #18

    Ich kann kaum glauben welche Frechheit sich die deutschen Politiker in dieser Angelegenheit erlauben:

    1) UEFA ist fuer die EM verantwortlich. Die deutschen Politiker tun so als ob sie alleine das Recht haetten ueber den Austragungsort zu entscheiden. Ich habe keine Berichte aus UK, Frankreich oder Italien gehoert die zum Boykott aufrufen
    2) Hat Fr. Merkel und ihre lieben Kollegen mit Polen darueber diskutiert welche Auswirkungen die ganzen Diskussionen bzw. die Verlegung der EM auf Polen hat? Ukraine ist Polen's groesster Nachbar, den Polen nicht im Stich lassen wird. Ausserdem, wurden in beiden Laendern grosse Investitionen gemacht und die Menschen fiebern dem Turnier entgegen. Das wird natuerlich total ignoriert.
    3) Es ist eine einmalige Chance fuer beide Laender was Grossartiges auf die Beine zu stellen und sich der Welt zu praesentieren. Duetschland droht das zu verhindern. Es ist bemerkenswert, dass ausgerechnet Deutschland die treibende Kraft dahinter ist. Insbesondere wen man bedenkt, wie die beiden Laender unter Deutschland im 2. Weltkrieg gelitten haben. Hat die Fr. Merkel und ihre Kollegen vielleicht ueberlegt, dass die Zerstoerung, die Ermorderung von Mil. von Ukrainern und Polen im Zuge des 2. Weltkrieg, der daraus resultierende Kommunismus die beiden Laender in ihrer wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung um Jahre gehindert haben.

    Uebrigens, wenn Fr. Merkel und die deutschen Politiker in der Ukraine irgendetwas veraendern wollen, sollen sie in die Ukraine reisen und mit der ukrainischen Regierung reden. Der Boykott und die Drohungen fuhren nirgendwo.








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