Der Hamburger SV kommt nicht zur Ruhe. Der Trainer wurde beurlaubt, die*Vorstände werden spätestens Ende des*Jahres gehen müssen. An der Basis rumort es.*Ist der Club überhaupt noch handlungsfähig?
http://www.spiegel.de/sport/fussball...751024,00.html
Es ist lächerlich ohne Ende, wie mit Frank Rost umgesprungen wird. Man straft ihn ab mit 30000 EUR, aber im Tor bleibt er stehen. Dann müsste man ihn auch durch Möchtegernvorstand Reinhardt sperren lassen. Oder man erkennt, dass der HSV so schlimm ist, dass man Frank Rost dessen Worte nachsieht und keine Strafe ausspricht. Denn die Wahrheit ist es total, die er sagte. Und dann kommt eine wischi-waschi-komische Bestrafung dabei heraus.
Der HSV ist GAR NICHT MEHR handlungsfähig. GUTE Spieler werden gehen, andere gute kommen ERST GAR NICHT. Eine Top-Trainer wird man nicht kriegen, egal, ob nun Michael Oenning bleibt oder nicht. Ach ja - Vorstands-Boss und neue Sponsoren werden ja auch gebraucht. Der HSV ist am Ende.
Das ist alles sehr schade. Hauptschuldig ist Bernd Hoffmann.
BITTE: Er ist NICHT alleinschuldig, auch der neue Aufsichtsrat und die Mannschaft sind zu nennen. Aber der Totengräber Nr. 1 ist und bleibt dieser Chef.
Guckstu hier: Wer hat denn alleine dafür gesorgt, dass Trainer Martin Jol und Manager Didi Beiersdorfer hingeschmissen haben? Eben eben eben.......
dass der Vorstandsvorsitzende Hoffmann einen großen Anteil am Desaster des HSV hat. Einen mindestens ebenso großen dürfte allerdings der Aufsichtsrat haben. Verdient dieses Gremium beim HSV diesen Namen überhaupt? Oder besteht er eher aus sehr eigenen Charakteren, die in vielem kompetent sein mögen, nur eben über Kompetenz für die Wahrnehmung von Verantwortung als Mitglied des obersten Vereinsgremiums gar nicht oder kaum verfügen. Was beflügelt z.B. einen Herrn Debatin
(UKE-Vorstand) Aufsichtsratsmitglied zu sein. Man findet ihn oft in den Klatschspalten der Presse, aber sonst ?
Solange der Vorstand im Amt ist, ist dieser im juristischen Sinne auch handlungsfähig. Ob er handlungswillig ist, das ist hier die Frage.
Sollte Herr Hoffmann weiterhin durch Dilletantismus und Untätigkeit glänzen, ist es Aufgabe des Aufsichtsrats, diesen Zustand durch Beurlaubung und Installation eines neuen Vorstands evtl. als Interimslösung, zu beenden.
Je weiter diese Lösung in die Zukunft verschoben wird, desto mehr Glaubwürdigkeit und Zukunftsfähigkeit geht verloren. Die derzeitige Perspektivlosigkeit, nicht nur hinsichtlich der Zukunft der Spieler, lässt keinen zeitlichen Aufschub zu.
Die Dinge müssen geregelt werden, jetzt.
Es ist falsch zu behaupten, es wäre ein Streit mit der Basis eskaliert.
Fakt ist, dass die Aufsichtsratsmitglieder, die im Januar neu dazugekommen sind und allesamt als Hoffmann Gegner bezeichnet werden, von ca. 2% der Mitglieder gewählt wurden.
Es handelt sich bei diesen Mitgliedern um die Traditionalisten, die am liebsten wieder im Volksparkstadion Spiele gucken möchten und die Geldbeschaffung über Investoren und Logenplätze als Teufelszeug betrachten.
Hier nachzulesen. Nur die dümmsten Kälber...
http://alturl.com/eq4ue
Dass Martin Jol gegangen ist, weil seine Vorstellungen stark von denen Didi Beiersdorfers abgewichen sind und auch Bernd Hoffmann nicht so sehr ins Risiko gehen wollte wie Herr Jol, ist bekannt.
Dafür bin ich persönlich Herrn Hoffmann dankbar.
Und dass Didi Beiersdorfer und Bernd Hoffmann nicht mehr miteinander konnten, ist auch bekannt. Aber dafür Herrn Hoffmann alleine die Schuld zu geben, ist sicherlich sehr einseitig.
Fakt ist: vor zwei Jahren, als Didi Beiersdorfer ging, war es die alleinige (!!) Aufgabe des Aufsichtsrates, einen neuen Sportchef zu finden.
Damit hat Herr Hoffmann nichts zu tun - er hat die möglichen Kandidaten dem Aufsichtsrat ja sogar vorgeschlagen. Was mit Herrn Siegenthaler (dem der AR einen Vorstandsposten unterjubeln wollte) und Herrn Sammer passiert ist, sollte bekannt sein.
Das dann also niemand da war, der die sportlichen Entscheidungen treffen konnte, lag zu 100% am Aufsichtsrat.
Nun hat Herr Hoffmann also in der Folge sportliche Entscheidungen getroffen, die nicht alle glücklich waren.
Jemand anders war aber gar nicht im Verein, der diese Entscheidungen hätte treffen können.
Und was sagt uns das? Hier hat ebenfalls in erster Linie der Aufsichtsrat versagt.
Man muss die Strukturen eines Vereines schon kennen, bevor man Kritik an einzelnen Personen übt.
Gruss
http://goldenerhandschuh.net/
ist das Problem, die die gerade im Amt sind sollten entscheiden. Wenn ich meinen Job wechsel dann arbeite ich auch bis zum Ende und kassiere für die letzte Zeit nicht nur Geld ohne etwas zu tun.
Das ist eine abgehobene Mentalität die anscheinend auch noch ein breite Akzeptanz hat.