Forum


 

Fußball-Autor John King: "Fans kommt vom Fanatismus"

Die WM ist ein Riesengeschäft - und nicht nur davon ist John King genervt. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt der britische Fußballexperte und Autor, warum Hooligans die konsequenteren Fans sind, was es mit den "White Niggers" auf sich hat. Und weshalb er seinem Lieblingsclub den Abstieg wünscht.

http://www.spiegel.de/kultur/literat...704711,00.html
  1. #1

    Danke!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die WM ist ein Riesengeschäft - und nicht nur davon ist John King genervt. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt der britische Fußballexperte und Autor, warum Hooligans die konsequenteren Fans sind, was es mit den "White Niggers" auf sich hat. Und weshalb er seinem Lieblingsclub den Abstieg wünscht.

    http://www.spiegel.de/kultur/literat...704711,00.html
    Der Mann spricht mir aus dem Herzen!
    In den 80'ern war die dritte Halbzeit auch eine gute und faire Sache: wer auf dem Boden lag wurde in Ruhe gelassen.
    Heute ist das anders. Erheblich anders.

    Das Buch "Feverpitch" behandelt den Wandel des Fußballs ebenfalls; hier aus der Sicht eines Arsenal-Fans.
    Ich denke, beide Bücher werden gute Unterhaltung sein.
  2. #2

    romantische verklärung

    entschuldige wenn ich dir da widerspreche, aber diese romantische verklärung kann ich so nicht stehen lassen. offensichtlich kennst du weder das chelsea smile, die gelsenkirchener gangart, oder simpel bordstein mit ketchup.

    die mär von fairness und wer am bodenliegt ist raus erzählen meist ohne hin nur leute, die nie dabei waren. jeder der in der dritten dabei war hatte nen gürtel oder anderes zur hand und in den bisweilen sehr archaisch anmutenden szenen haben sich streckenweise fast 100 leute gegenübergestanden, da ist kein platz für fairness gewesen!

    villeicht hast du recht das mit der wende einiges noch härter geworden ist weil ne menge leute von drüben nur noch den ganzen tag im studio waren und endlich ne gelegenheit hatten mal ihr muay thai oder jet kun do auszutesten, aber das es vorher ne ehrenhafte sache unter männern war ist gelogene propaganda!

    das das problem in england nie weniger wird liegt wohl eher in deren fan struktur. alle kategorie b ausser wenn sie bier trinken => dann instant mutation in Kategorie C.
    schon mal nüchterne workingclass engländer beim fussball gefunden? ich nicht!
  3. #3

    Fans

    also mit Fanatikern habe ich in allen Bereichen meine Probleme. Ich persönlich gehe zum Fussball um das Spiel zu sehen und nicht um mich zu prügeln. Sich allein über einen Verein zu definieren ist doch armselig, dies macht nur Sinn wenn man sonst nichts im Leben hat. Deshalb freue ich mich zwar wenn mein Heimverein gewinnt, aber es ist kein Weltuntergang wenn nicht. Gute Aktionen des Gegners erfreuen mich auch. Dieses Geheule und Gejammere wenn der eigene Klub verliert oder vielleicht absteigt kann ich nicht nachvollziehen. Es ist doch nur ein Spiel und es gibt wichtigeres im Leben. deshalb bin ich auch froh, dass das Publikum im Stadion jetzt so bunt gemischt ist. Die Entwicklung der letzten Jahre kann ich nur begrüßen.
  4. #4

    Dr.

    Genau solche Leute von vorgestern, die meinen ne dicke Lippe und ein blaues Auge gehören zum Fußball dazu, haben dazu geführt, dass in Leipzig die Anzahl der Fans von BSG/Sachsen Leipzig (wat auch immer) und VfB/Lok Leipzig stetig zurückgegangen sind. Ein paar Harte sind noch zurückgeblieben (das kann man in seiner Doppeldeutigkeit durchaus stehen lassen) und erzählen sich Geschichten aus vergangenen Tagen und tragen es an die Kids weiter (die von alledem rein gar nichts erlebt haben und in Bezug auf die Erfolge auch nie erleben werden). Das Problem an diesen Leuten ist eben, sie Leben in der Vergangenheit und nicht im Hier und Jetzt. Jetzt hat Red Bull am Stadttor angeklopft und die kommende Saison ist der Einzug in Leipzig perfekt.

    Wenn ich die Wahl habe zwischen "Football is for you and me, not for fucking industry!" und "Football is for you and me, not for Hooligan-Idioty!" die Wahl habe, dann wähle ich das letztere.
  5. #5

    Fußball ein dickes Geschäft der FIFA

    Klar ist, dass der Sport seit längerem zur Nebensache geworden ist und der Kommerz an erster Stelle steht. Auch bei der aktuellen Weltmeisterschaft in Südafrika ist dieser Status quo deutlich zu erkennen. Sämtliche Einahmen aus Sponsorenverträgen und TV-Übertragungsrechten fließen nicht in den südafrikanischen Haushalt und sozialen Projekten des Ausrichterlandes, sondern ausschließlich in die Kassen der FIFA nach Zürich. Anbei möchte ich auf das Südafrika-Portal hinweisen, mit interessanten und kritischen Beiträgen zum Geschäft Fußball:
    http://2010sdafrika.wordpress.com/
  6. #6

    Kann mir einer erklären wie so ein Hool tickt?

    Ich verstehe die Leute nicht. Sie gehen zu einer Veranstaltung um sich zu kloppen obwohl es dort eigentlich um was anderes geht. Können die sich nicht im Wald treffen und sich dort auf die Fresse hauen? Warum muss das beim Fussball sein?

    Und was soll dieses Underdoggehabe? "Ich, das arme Underdogschwein!", die gefallen sich doch in der Rolle sonst würden sie ihre Freizeit sinnvoller nutzen als sich vor einem Spiel vollzusaufen und gegenseitig verprügeln. Denkt nach warum ihr da seid wo ihr seid und handelt entsprechend. "Ich bin Underdog, deshalb haue überall drauf" ist mir zu billig und vor allem zu dämlich. Setzt euer Hirn ein und lasst die Finger vom Alk!
  7. #7

    Zitat von kuriosos Beitrag anzeigen
    entschuldige wenn ich dir da widerspreche,.........aber das es vorher ne ehrenhafte sache unter männern war ist gelogene propaganda!...
    Und davor war's auch nicht anders. Aber das es ohne denn Anspruch war, wäre ebenso gelogen.
    Jemand sollte sich mal die Mühe machen, und alle Fan-Scenes auswerten.
  8. #8

    .

    Zitat von avp Beitrag anzeigen
    Ich verstehe die Leute nicht. Sie gehen zu einer Veranstaltung um sich zu kloppen obwohl es dort eigentlich um was anderes geht. Können die sich nicht im Wald treffen und sich dort auf die Fresse hauen? Warum muss das beim Fussball sein?
    Hehe. Weil dann das Feindbild fehlt.
    Wozu hier diskutieren? Leute, die sich treffen um sich zu schlagen, sind krank. Allerdings sollte nicht der Fehler gemacht werden, und Ultras mit Hooligans verwechselt werden.
  9. #9

    Dieser Mann ist hochgradig verrückt und hat diese Plattform nicht verdient. Seine Einstellung zu Gewalt im Fußball ist widerlich.








TOP



TOP