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Fusion von EADS und BAE Systems: Hollande will deutsch-französische Sperrminorität
REUTERSFrankreichs Regierung bringt offenbar einen neuen Vorschlag in die Diskussion über die Fusion von EADS mit BAE Systems ein. Wie die "Financial Times Deutschland" berichtet, will Präsident Hollande gemeinsam mit der Bundesregierung eine Sperrminorität in dem dann weltgrößten Rüstungskonzern aufbauen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-858431.html
- #1 27.09.2012 21:11 von
- #2 27.09.2012 22:05 von
- #3 27.09.2012 22:29 von
- #4 28.09.2012 00:10 von
Französisch-Deutsche Sperrminorität?
"Wenn beide Staaten ihre Aktienanteile zusammenlegen besitzen sie mit gemeinsamen Kapitalanteil von mehr als 25 Prozent eine Blockademöglichkeit - sogar wenn der Konzern, wie von EADS-Chef Tom Enders gefordert, privatisiert wird."
Hollande will deutsch-französische Sperrminorität?
Wieder so ein Trick der Franzosen.
Und - fällt der deutsche Michel wieder darauf rein?
Erst versuchen die Franzosen, die Deutsche Mark zu kontrollieren - mit dem Euro und der Erlaubnis, sich selbst auf Deutsche Kosten Geld zu drucken, ist ihnen das hervorragend gelungen.
Jetzt wollen sie die deutsche Rüstungsindustrie.
Als nächstes gibt es ein deutsch-franzöisches Heer, klar, bei so einer erfolglosen Vergangenheit wie der Deutschen muss das Heer durch Frankreich geführt werden.
Wenn das sichergestellt ist, geht es an die Renten. Nicht einzusehen, dass der französische Rentner weniger als der deutsche bekommen soll, er hat ja auch sein Leben lang gearbeitet.
Und warum nur die Franzosen, für die Griechen gilt das ja auch, deshalb wird in all diesen Punkten Frankreich für Gerechtigkeit sorgen, falls die Deutschen mehr als andere haben. - #5 28.09.2012 00:55 von
Schon sehr
faszinierend, denkt man einmal etwas weiter in die Zukunft der Menschheit.
Auf der einen Seite steht der wirtschaftliche Aspekt - auf der Anderen, Friede für alle, zumindest als Vision einer Zukunft.
Was also machen wir, das Streben nach Frieden einmal angenommen, in der Zukunft mit all den Arbeitsplätzen und Waffen, die dann obsolet geworden sind ?
Irgendwie erscheint mir das "Pushen" von Rüstungskonzernen, unter dem Ziel des allgemeinen Friedens, kontraproduktiv zu sein - eine Erklärung wäre allenfalls, man hat einen künftigen Waffengang bereits fest im Visir...
Traurig, so etwas... - #6 28.09.2012 02:05 von
Europa braucht höhere Rüstungsaugaben, nicht den internationalen Superchampion. Was bringt uns denn die Nummer 1, wenn die nächsten 9 in den Top 10 irgendwo her kommen, nur nicht aus Europa? Richtig, nichts.
Die Fusion ist daher sinnlos, solange Europa der Meinung ist, die Verteidigung seiner Freiheit würde nichts kosten. - #7 28.09.2012 05:54 von
grande nation
So kennen wir die Franzosen. Ein deutsch- französisches Gemeinschaftsprojekt, aber zum Schuss wird wieder der Franzmann das sagen haben.
- #8 28.09.2012 07:02 von
Aber wird die Europäische
Rüstungsindurstrie besser indem man immer weniger Konkurenz auf dem Markt hat?
- #9 28.09.2012 07:16 von
Gesetz des Marktes
Wozu staatliche Rüstungsunternehmen?
Gesetze, die die Weitergabe von bestimmten durch DEU, FRA, GBR finanzierte Technologie vorsieht und sonst, lasst die Unternehmen frei.
Klappt doch auch mit anderen Unternehmen.
Dann gibt es auch wieder echten Wettbewerb und nicht dieses ständige Gemauschel, Festlandeuropäer kaufen vorzugsweise bei EADS Tochterunternehmen, Thales usw. während die USA sich lieber von ihrer heimischen Rüstungsindustrie beliefern lässt. Preis-/Leistungsverhältnis ist zweitrangig, als erstes z132hlt der Firmenstandort.
Ausserdem, warum brauchen wir so eine riesige Firma? Sweden bekommt es mit Saab doch auch im Kleinen hin. Was man nicht selbst kann, dass kauft man halt von Partnern.
Vielleicht haben wir dann auch bald kompatible Waffensysteme bei den verbündeten Nationen, das vereinfacht dann auch die Logistik und lässt irgendwann (wenn alle sich auf eine Sprache einigen) auch endlich gemeinsame europäische Streitkräfte zu.
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