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Furioses Schauspiel: Schwarzes Loch verschlingt Riesensonne

DPA / NASA / JHU / UC Santa CruzAstronomen waren Zaungäste bei einem kosmischen Drama: Sie haben in Echtzeit beobachtet, wie ein gigantisches Schwarzes Loch einen Stern verschlingt. Offenbar kam die Rote Riesensonne dem Vielfraß gleich zweimal zu nahe - und wurde nach einem letzten Aufflammen einfach zerrissen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...830903,00.html
  1. #10

    |||||||||||

    Zitat von hr_schmeiss Beitrag anzeigen
    Nun, die Diskussion um die Unsinnigkeit des Wörtchens "Echtzeit" in kosmischen Zusammenhange hatten wir hier schon mal. Man hat hier nichts 'beobachtet', und schon gar nicht in "Echtzeit". Erst gewaltige mathematische Modelle und technische Apparaturen haben die "Beobachtung" möglich gemacht...(..)
    Natürlich hat man es in "Echtzeit" "beobachtet".
    Ohne Hilfsmittel kann man nichts beobachten - und auch das Auge hat Signallaufzeiten.
    Selbst wenn Sie auf Ihre Uhr schauen wäre das in Ihrem Sinne spitzfindig gesehen nicht "Echtzeit" weil die Lichtgeschwindigkeit endlich ist.
    Das ist aber eine sinnlose philosophische Diskussion die nichts mit dem beobachteten Phänomen zu tun hat.
  2. #11

    Zitat von BMerkenswert Beitrag anzeigen
    ...und das alles in Echtzeit, so live und in Farbe???
    Na klar. Auch wenn sie "Echtzeit" als "live" fehlinterpretieren, stimmt es ja: Es gibt keine schnellere Signalübertragung als die mit Lichtgeschwindigkeit. Nirgendwo.
  3. #12

    lol

    Zitat von Irek Beitrag anzeigen
    Eigentlich gibt es keine "Schwarze Löcher" mindestens nicht solche an die Physiker glauben.

    Unendlichkeits-Symbol in Zentrum der Milchstraße | READERS EDITION
    sie sollten dringend ihre quellen wechseln:

    "Wenn sich ein Materiekörper dem Bereich des „Schwarzen Lochs“ nähert, steigen die Oszillationen der Vakuolen, die die Elemente des Körpers"

    vakuolen? das sind bestandteile von pflanzen.

    aber viel besser:

    "In meiner früheren Arbeit habe ich ein Modell der Entstehung der Galaxien beschrieben. Obwohl diese Arbeit die erste war, nachdem ich begann mich mit der Physik zu befassen, behält sie noch weitgehend ihre Aktualität abgesehen von der Tatsache, dass ich damals noch nicht die Gravitationsproblematik verstanden habe."

    ich schmeiss mich echt weg ... und morgen schreibe ich dann eine arbeit zur quantenphysik (meine erste, versteht sich!).
  4. #13

    Bitte Erklärung

    Es heißt, das Schwarze Loch, hätte einen Stern verschlungen. Aber wie ist das möglich? Die Erde kann ja auch nicht Sateliten verschlingen, sondern die Kreisen um die Erde. Entweder, war der Stern auf Kollisionskurs mit dem Schwarzen Loch, was aber nicht möglich ist, denn in dem Artikel wird von einem vorherigen Umlauf gesprochen. Außerdem heißt es zuvor sei dem Stern der Wasserstoff entrissen worden. Wirkte da die Gravitation unterschiedlich auf die Elemente?
  5. #14

    Die Originalarbeit auf arXiv

    Für Zeitgenossen, die auch Originalinformationen verarbeiten können, empfehle ich einen Besuch beim arXiv (Physik-Server der Cornell Universität): http://arxiv.org/pdf/1205.0252.pdf.

    An ultraviolet-optical flare from the tidal disruption of a helium-rich stellar core.

    Es ist zwar nicht so makellos gesetzt wie das Nature Papier des gleichen Titels, dafür kommen Sie auch ohne ein Abonnemont bei Nature an die Originaldaten.

    Eine schöne Arbeit (34 Autoren) an einem guten Instrument (Pan-STARRS1)[http://en.wikipedia.org/wiki/Pan-STARRS, http://pan-starrs.ifa.hawaii.edu/public/, http://arxiv.org/abs/1203.0297]
  6. #15

    Richtig verstehen

    Zitat von vostei Beitrag anzeigen
    Mit der Entfernungsangabe von drei Milliarden Lichtjahren ist Ihr Einwand ziemlich klar gedeckelt, das Wörtchen Echtzeit wiederum bezieht sich auf die Chronologie des Phänomens.
    Die Wörtchen drei Milliarden Lichtjahre bedeuten das das Ereignis was jetzt hier beobachtet wurde vor drei Milliarden Jahren stattfand. Also nix Echtzeit. Es wurde jetzt beobachtet was vor drei Milliarden Jahren passierte. Außerdem könnten die Wissenschaftler garnix beobachten sondern nur messen, und daraus schließen das es wohl so war, steht auch so im Artikel.
  7. #16

    Zitat von pariah_aflame Beitrag anzeigen
    ich schmeiss mich echt weg ... und morgen schreibe ich dann eine arbeit zur quantenphysik (meine erste, versteht sich!).
    Ich würde es nicht machen, ist eh verschwendete Zeit.
    Wie sie sicher gelesen haben, ist die ganze Physik sowieso Humbug.
  8. #17

    Zitat von pariah_aflame Beitrag anzeigen
    sie sollten dringend ihre quellen wechseln:

    "Wenn sich ein Materiekörper dem Bereich des „Schwarzen Lochs“ nähert, steigen die Oszillationen der Vakuolen, die die Elemente des Körpers"

    vakuolen? das sind bestandteile von pflanzen.

    aber viel besser:

    "In meiner früheren Arbeit habe ich ein Modell der Entstehung der Galaxien beschrieben. Obwohl diese Arbeit die erste war, nachdem ich begann mich mit der Physik zu befassen, behält sie noch weitgehend ihre Aktualität abgesehen von der Tatsache, dass ich damals noch nicht die Gravitationsproblematik verstanden habe."

    ich schmeiss mich echt weg ... und morgen schreibe ich dann eine arbeit zur quantenphysik (meine erste, versteht sich!).
    ... und erklären dabei die Entstehung des Universums! Natürlich ohne zu verstehen was eine Warscheinlichkeitsdichtefunktion ist.

    Herrlich, der Typ :D
  9. #18

    Zitat von recando Beitrag anzeigen
    Es heißt, das Schwarze Loch, hätte einen Stern verschlungen. Aber wie ist das möglich? Die Erde kann ja auch nicht Sateliten verschlingen, sondern die Kreisen um die Erde.
    Bisweilen stürtzen Satelliten auch mal ab. Der Satellit bleibt solange im Orbit wie sich Gravitation und Fliehkraft aufheben, verlangsamt sich der Satellit stürtzt er irgendwann ab, der Sonne gehts genauso.
  10. #19

    Zitat von Stäffelesrutscher Beitrag anzeigen
    "Wir haben den Tod eines Sterns und seine Verdauung in Echtzeit beobachtet", sagt Co-Autor Edo Berger vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics in Cambridge (US-Bundesstaat Massachusetts).

    Echt jetzt? Obwohl das alles vor rund drei Milliarden Jahren passiert ist?
    Ja, echt. Sie sollten sich erstmal darüber informieren, was das Wort "Echtzeit" im wissenschaftlichen Kontext bedeutet.


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