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Fukushima: Unterwasser-Foto zeigt Trümmer im AKW

AFP/ TEPCOMehr als ein Jahr nach der Reaktor-Katastrophe von Fukushima veröffentlicht der verantwortliche Konzern Tepco Unterwasserbilder aus dem havarierten AKW: Ein umgestürzter Kran dokumentiert die Gewalt der Explosionen im Atommeiler.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...827675,00.html
  1. #70

    Es ist nicht richtig,dass eine Endlagerung noch nicht wichtig ist.Die AKW wurden in Betrieb genommen mit dem Wissen dieses Problemes,es sollte geloest werden.Bis zur Loesung wurde die Entscheidung getroffen,den anfallenden Abfall in Twischenlagern zu lagern,die dann somit erstmal zu Endlagern wurde.Wie es in diesen Zwischenlagern aussieht,wurde noch nicht vor allzu langer Zeit berichtet.Es wurde in Deutschland fuer eine Technologie entschieden,und die Risiken unter den Teppich gekehrt,Keine Gefahren der alternativen Energien,insbesondere Windkraft,ist mit denen der Atomkraft vergleichbar.Immer wiederkommtes zu Zwischenfaellen,oft werden sie verschwiegen.Die Ausmasse der Katastrophe in Fukuschima wurden und werden heruntergespielt.Und es gibt sogar Foristen ,die die Informationen der TEPCO als serioese Quelle angeben.
  2. #71

    ...

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Ich weiss nicht, worauf die Doku hinaus will, aber wenn spaltbares Material mit Wasser in Berührung kommt dann sinkt die kritische Masse, weil Wasser ein Reflektor für Neutronen ist.
    Das Material ist viel zu gering angereichert um jemals zu einer nuklearen Explosion zu kommen. Außerdem ist es so heiß, dass es nicht mit Wasser in Berührung kommt; das wird vorher verdrängt (es ist kein See unter dem Reaktor sondern Boden mit Wasser).
  3. #72

    ...

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Das Material ist viel zu gering angereichert um jemals zu einer nuklearen Explosion zu kommen. Außerdem ist es so heiß, dass es nicht mit Wasser in Berührung kommt; das wird vorher verdrängt (es ist kein See unter dem Reaktor sondern Boden mit Wasser).
    Das Material braucht mit dem Wasser nicht in Berührung zu kommen, das wäre nur zu einer chemischen Reaktion notwändig. Aber um Neutronen zu reflektieren muss es genausowenig zu Kontakt kommen wie Sie sich beim Rasieren an Ihren Badezimmerspiegel schmiegen müssen.

    Und die kritische Masse wird durch Wasser um bis zu 65% gesenkt, ausserdem existieren in der Schmelze allerlei Isotope. Da reichen unter Umständen dann schon grosse Mengen niedrig angereicherter Brennstoffe.
  4. #73

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Weil auch noch keins benötigt wird.
    Angesichts der langen Planungs- und Bauzeiten wird es dennoch Zeit, eines zu finden.

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Für stark aktive Abfälle wäre genau die gleiche Vorgehensweise wünschenswert: dass man sich die Möglichkeit der Rückholung offen hält.
    Gegen eine Rückholbarkeit habe ich nichts einzuwenden, im Gegenteil.
    Es besteht immer die Möglichkeit, daß ein Endlager doch nicht sicher ist (geologische Veränderungen sind möglich), dann muß der Dreck wieder raus und woanders hin.
    Die Müllerzeuger preferieren aber eine Lagerung ohne diese Option.
    Es wird nämlich teurer als wenn der Müll für immer eingeschlossen gelagert wird.
  5. #74

    ...

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Das Material braucht mit dem Wasser nicht in Berührung zu kommen, das wäre nur zu einer chemischen Reaktion notwändig. Aber um Neutronen zu reflektieren muss es genausowenig zu Kontakt kommen wie Sie sich beim Rasieren an Ihren Badezimmerspiegel schmiegen müssen.
    Sie sollten bedenken: unter dem KKW ist kein See sondern Boden mit etwas Wasser drin. Das Wasser mag etwas reflektieren, das meiste geht aber hindurch. Zusätzlich absorbiert das gesammte andere Material.

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Und die kritische Masse wird durch Wasser um bis zu 65% gesenkt, ausserdem existieren in der Schmelze allerlei Isotope. Da reichen unter Umständen dann schon grosse Mengen niedrig angereicherter Brennstoffe.
    Man benötigt theoretisch mindestens 20% Anreicherung an U235 bei Berylliumreflektor und optimaler Geometrie (praktisch eher 70%). In KKW hat man ~5%. Dafür gibt es keine kritische Masse. Mit 5% kommt man nie zu einer nuklearen Explosion.
  6. #75

    ...

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Angesichts der langen Planungs- und Bauzeiten wird es dennoch Zeit, eines zu finden.
    Eigentlich nicht. Zwischenlagerung kostet nicht viel.

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Gegen eine Rückholbarkeit habe ich nichts einzuwenden, im Gegenteil.
    Es besteht immer die Möglichkeit, daß ein Endlager doch nicht sicher ist (geologische Veränderungen sind möglich), dann muß der Dreck wieder raus und woanders hin.
    Die Müllerzeuger preferieren aber eine Lagerung ohne diese Option.
    Es wird nämlich teurer als wenn der Müll für immer eingeschlossen gelagert wird.
    Der Kostenunterschied ist gering. Denn wenn die Einlagerung begonnen wird dauert es noch Jahrzehnte bis sie abgeschlossen ist; diese Zeit bleibt das Lager sowieso offen. Je nach technischer Entwicklung könnte der Müll dann eine interessante Rohstoffquelle sein.
  7. #76

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Eigentlich nicht. Zwischenlagerung kostet nicht viel.
    Wie lange denn zwischenlagern?
    Bis Sie nicht mehr auf Erden wandeln und es ergo nicht mehr Ihr Problem ist oder warten Sie tatsächlich auf den (Kon)Fusionsreaktor?


    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Der Kostenunterschied ist gering. Denn wenn die Einlagerung begonnen wird dauert es noch Jahrzehnte bis sie abgeschlossen ist; diese Zeit bleibt das Lager sowieso offen. Je nach technischer Entwicklung könnte der Müll dann eine interessante Rohstoffquelle sein.
    Was sind ein paar Jahrzehnte gegen ein paar Jahrhunderte?
  8. #77

    Zitat von zamm Beitrag anzeigen
    Hatte nie behauptet (Braunkohle ist "nur" 2011 etwa um 7 TWh gestiegen).
    Natürlich haben Sie das behauptet. Zur Erinnerung:

    Zitat von zamm Beitrag anzeigen
    Die Katastrophe in DE ist real: etwa +1'000 Todesfälle in der Zukunft wegen Umweltverschmutzung:
    - 32 TWh weniger AKW-Strom: etwa -32*0.1 = -3 erwartete Todesfälle
    + 32 TWh Braunkohle-Strom dafür: +32*33 ≈ +1'000 †
    Dies gilt natürlich nur für 2011.
    Braunkohle ist lediglich um 4,6 TWh im Gegensatz zum Jahr 2010 oder zum Jahr 2009 gestiegen. Im Vergelich zum Jahr 2008 war der Verbrauch gleich.
    Zitat von zamm Beitrag anzeigen
    Durch den Entscheid, die alten Kernkraftwerken runterzufahren, entstand ein Manko von 32 TWh. Man hatte (alle andere Parameter gleich) die Option, stattdessen 32 TWh weniger aus Braunkohle zu produzieren.
    Erstaunlich ist ja an Ihrer Wunschrechnerei, dass man vorher irgendwie NICHT die Option hatte 32 TWh weniger aus Braunkohle zu erzeugen; komisch nicht? Irgendwo ist Ihre Argumentation nicht ganz schlüssig, finden Sie nicht?
    Zitat von zamm Beitrag anzeigen
    Natürlich kann man behaupten, es waren nur 20 TWh wegen etwa 12 TWh tieferem Export. Dieser Strom entsteht aber auch höchstwahrscheinlich aus Kohle, nur im Ausland. Tja, es gibt auch ab und zu den alten Öl-Dreckschleuder aus Österreich...
    Ihr Geschwurbel verdeckt nicht, dass Sie über die Steigerungen der EE keine Silbe verlieren...
    Man KÖNNTE ja umgekehrt, wollte man so "argumentieren" wie Sie, behaupten, dass die "fehlende" Kernkraft durch EE ausgeglichen wurde... Der gesamtdeutsche Kraftwerkspark hat ja erstmal eh 16 TWh weniger produziert. Die restlichen 16 TWh, die die Kernkraftwerke NICHT geleistet haben, wurden durch 16 TWh, die die EE im Jahr 2011 MEHR produziert haben, ausgeglichen.
  9. #78

    Zitat von apfelmännchen Beitrag anzeigen
    Sie bestreiten also lediglich, dass die Kernenergie VOLLSTÄNDIG durch Braunkohlekraftwerke ersetzt worden sei.
    Ich "bestreite" hier gar nichts. Der Vorforist hat Mist erzählt. Darauf habe ich hingewiesen.
    Zitat von apfelmännchen Beitrag anzeigen
    Sie können aber gewiss NICHT bestreiten, dass die Kernkraftwerke wenigstens ZUM TEIL durch Braunkohlekraftwerke ersetzt worden sind.
    Ja, diese Behauptungen sollten Sie doch erstmal belegen, nicht wahr?
    Vorher "bestreite" ich mal gar nix... lol. Die Gespensterdebatten müssen Sie schon allein ausfechten.
    Zitat von apfelmännchen Beitrag anzeigen
    Jetzt wirds interesant:
    Erlaubt ihnen ihre IDEOLOGIE einzugestehen, dass durch die Abschaltung der AKW und TEILWEISEN Ersatz durch Braunkohle die gesundheitlichen Belastungen nicht verringert, sondern erhöht worden sind? Die genannten Zahlen sind auch so eindeutig genug!
    Welche Konsequenzen ziehen sie daraus?
    In Ihrem Film mögen die "genannten Zahlen auch so eindeutig genug sein". (Die genannten Zahlen waren ja nebenbei bemerkt nicht richtig) In meinem Film bedarf es da schon genaueren Hinsehens, um zu Schlüssen zu kommen. Erstaunlich ist ja, dass in den Jahren mit erheblich MEHR Kernkraft nicht erheblich WENIGER Braunkohle verfeuert wurde....

    Und nebenbei: Es ist äußerst unhöflich von Ihnen mir "IDEOLOGIE" anzudichten. Wäre übrigens ein Grund, Sie zu ignorieren, sollten Sie damit fortfahren sich unanständig zu benehmen.


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