Fukushima: Krebsangst frisst Seele auf

REUTERSSeit der Reaktorkatastrophe in Fukushima leben viele Japaner mit der Angst vor Krebs. Doch Experten fällt es schwer abzuschätzen, wie viele Menschen tatsächlich erkranken werden. Sie fürchten vor allem die psychischen Folgen des Atomdesasters.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...812992,00.html
  1. #60

    Zitat von tatsache2011 Beitrag anzeigen
    "Ungefähr 100.000 bis 150.000 Einwohner mussten das Gebiet vorübergehend oder dauerhaft verlassen.
    Hunderttausende in landwirtschaftlichen Betrieben zurückgelassene Tiere verhungerten."
    Zitat aus
    Nuklearkatastrophe von Fukushima
    Und wo ist der Beleg das davon noch 60.000 in Notunterkünften hausen? Das war Ihre Behauptung wenn ich Sie erinnern darf:

    Zitat von tatsache2011 Beitrag anzeigen
    60 000 Japaner, die in den Notunterkünften hausen, sehen das ganz anders.
    Auf angemessene Entschädigung warten sie auch noch, ein Jahr nach der Katastrophe.
    Zitat von tatsache2011 Beitrag anzeigen
    Tsunami ist eine Naturkatastrophe, gegen deren Schäden sich einige kluge Japaner versichert hatten.
    AKW-Supergau ist Menschenwerk. Gegen diese Schäden kann man sich nicht privat versichern.
    Können Sie belegen das es weltweit keine Versicherung gegen einen SuperGAU gibt oder nehmen Sie das nur an, weil Sie gerade keine kennen?
    Und wie versichern Sie uns gegen ein relatives Ansteigen der Säuglingssterblichkeit durch den Atomausstieg? Sie sind nicht zufällig Versicherungsverkäufer?
  2. #61

    naivität

    Zitat von Promethium Beitrag anzeigen
    Zuerst mal woher soll in Phillipsburg der Tsunami kommen?
    Sie glauben sicherlich auch, Terroristen sind nur in der Lage, Flugzeuge als Waffen zu missbrauchen und mit Kontrollen an Flughäfen ist jede terroristische Gefahr beseitig? Giftgas, Tanklaster, Schiffsbomben, etc. gibt es nicht....

    Kernschmelzen gibt es Ihrer Meinung also gar nicht und wenn, dann nur nach einem Tschunamie? Erdbebensicherheit spielt keine Rolle, Primärkreisbrüche auch nicht, Fehlbedienungen sind ausgeschlossen, alle Brennstäbe entsprechen immer der exakten Spezifikation, etc...

    Bleiben Sie bei Ihren Thesen, dass z.B. das Essen von Burgern die Kindersterblichkeit senkt, aber erwarten Sie nicht, dass man Ihre Thesen mit mehr als einem Schmunzeln bedacht.
  3. #62

    Ogott

    Zitat von Promethium Beitrag anzeigen
    Pro Jahr!

    Nur um mal zu verdeutlichen wie sich das aufsummiert: das wären in einem Zeitraum wie vom Betriebsbeginn unseres ersten AKWs bis heute ungefähr 30.000 tote Säuglinge!
    Wenn wir das auf 5 Milliarden Jahre hochrechen sind das einige Billionen Kinder, BILLIONEN. dass muss man sich mal vorstellen. Wir werden alle sterben, STERBEN
  4. #63

    Kernkraft-Risiko trägt der Bürger

    Zitat von Promethium Beitrag anzeigen
    Können Sie belegen das es weltweit keine Versicherung gegen einen SuperGAU gibt oder nehmen Sie das nur an, weil Sie gerade keine kennen?
    .... Sie sind nicht zufällig Versicherungsverkäufer?
    Es gibt keine Versicherung gegen Schäden durch AKW in Privat-Versicherungen.
    In jeder privaten Versicherung wird Klartext geschrieben, da steht eindeutig:
    "... nicht versichert sind Schäden durch Kernkraft,..."

    Herr Kaiser würde gerne Geld verdienen und Versicherungen gegen Schäden durch Kernkraft verkaufen, wie es Hochwasser, Erdbeben, usw. möglich ist, aber das geht nicht, denn Kernkraft ist unkalkulierbar riskant. Deshalb schließen Versicherungen dieses Risiko in jeder Versicherung aus.
  5. #64

    Kernkraft-Risiko trägt der Bürger

    Zitat von Promethium Beitrag anzeigen
    Und wo ist der Beleg das davon noch 60.000 in Notunterkünften hausen? Das war Ihre Behauptung wenn ich Sie erinnern darf:
    "50.000 Haushalte erhielten insgesamt rund 50 Milliarden Yen (415 Mio. €)."
    Zitat aus
    Nuklearkatastrophe von Fukushima

    Bei 2 Personen / Haushalt sind das 100 000 durch Kernkraft vertriebene Bürger.
  6. #65

    Zitat von tangarra Beitrag anzeigen
    Erst wurden von den japanischen Behörden und TEPCO die radioaktive Freisetzung und die Strahlenbelastung der Betroffenen klein geredet, jetzt sollen vom Staat finanzierte Wissenschaftler die möglichen Gesundheitsschäden klein reden.

    Der gesunde Menschenverstand sagt: Beim Strahlenschutz gibt es keine unabhängigen Sachverständigen: entweder sie arbeiten für den Staat oder staatsnahe Organisationen oder aber sind an der Uni und hängen an staatlichen Fördermitteln. Wer da sich eine abweichende Meinung leistet, kann sich ganz schnell auf dem außerhalb des staatlichen Komplexes nicht existenten Arbeitsmarkt für Nuklearexperten nach einem neuen Job umsehen. Besser ist, die Frau ist Lehrerin, da kann auch nicht viel schief gehen.
    Nein, der gesunde Menschenverstand sagt, dass Leute die im Bereich Strahlenschutz geschult sind, die Gefahren realistisch einschaetzen koennen. Wenn Sie aufgrund mangelder Bildung und Ignoranz sowie einer mittelschweren Form von Paranoia einer abweichenden Meinung sind, so ist das im Rahmen einer freiheitlichen Verfassung geduldet. Ich habe meinen Doktor rer. nat., werde nicht von staatlichen Foerdermitteln oder staatsnahen Organisationen bezahlt, und vertrete, gestuetzt auf wissenschaftlichen Arbeiten, die dem hohen Ehrenkodex der Wissenschaft gerecht sind, auch die Position das die geschuerte Angst mehr Unheil anrichtet als der Reaktorunfall von Tschernobyl/Fukushima. Manchmal sollte man einfach mal zuhoeren wenn man keine Ahnung hat - mach ich bei vielen Themen so - lassen Sie mich Ihnen sagen: es hilft.
  7. #66

    Nuclearmedizin

    Zitat von Dumpfmuff3000 Beitrag anzeigen
    Ja, kontrollieren Sie die Bestände regelmäßig?

    Erklären Sie das der Mama mit dem Krebskind, daß ihr Kind dadurch viel intelligenter und vitaler wird. Weil Strahlung so gesund ist.
    Das machen schon die Ärzte. Bestrahlung ist eine gängige und wirksame Möglichkeit Krebszellen abzutöten.
    Kinder bekommen bei uns Krebs durch das Rauchen der Eltern oder durch die Handystrahlung oder den Elektrosmog.