Tausende Arbeiter haben unter sehr schweren Arbeitsbedingungen das menschenmögliche nach der Havarie geleistet. Sind Sie sich der erbärmlichen Arroganz Ihrer ahnungslosen Behauptung bewusst?
Sicher haben Sie Belege dafür, dass die Entschädigungen die der Betreiber ausbezahlt nur aus 'ein paar läppischen Yen' bestehen, und nicht auf denselben Bewertungsmaßstäben basieren, auf denen vergleichbare Schäden auch von anderen Verursachern oder Versicherungen berechnet werden?
An der NO Küste Japans hat diese Erdbeben/Tsunami-Katastrophe ca 20000 Menschen in den Tod gerissen und immense Verwüstungen angerichtet. Ganze Ortschaften wurden ausgelöscht, riesige Landstriche von einem Giftcocktail verseucht.
Keiner bestreitet, dass die Evakuierung ein schlimmer Schlag für die Betroffenen ist. Wenigstens kamen durch die KKW-Havarie keine Menschen zu Tode.
Die Japaner werden mit Geduld und Akribie an die Dekontaminierung der Evakuierungszone gehen. Erst mit Erreichen des 'cold-shut-down-Equivalents' ist es von Regierungsseite erlaubt mit der Dekontaminierung des Sperrbezirkes zu beginnen.
Was die Japaner am wenigsten brauchen können sind jetzt Kernkraftgegner aus Europa, die sich an ihrem Leid auch noch bereichern. Einer der 'wissenschaftlichen' Kronzeugen der IPPNW, und beliebter Interviewpartner deutscher Fernsehberichte, der britische Professor Chris Busby, ist gerade als 'erfolgreicher' Geschäftemacher mittels Verkauf von wirkungslosen Antistrahlenpillen in Japan aufgeflogen.

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