AFPNoch vor wenigen Jahren fuhren nur wenige Pariser Fahrrad - doch der Leihrad-Service "Vélib" hat die Fortbewegungskultur in der Hauptstadt verändert. Radeln ist jetzt cool, gleichzeitig ist der Autoverkehr in der Metropole deutlich zurückgegangen. Eine Erfolgsgeschichte.
http://www.spiegel.de/reise/staedte/...840463,00.html
Naja, eine feste Station befindet sich meistens nie dort, wo ich gerade bin. Das Bahn-Fahrrad natürlich auch nicht, aber witzigerweise hab ich in Frankfurt am Main in kürzester Zeit immer eins gefunden - seit inzwischen nahezu zehn Jahren.
Und weil's mir auf die Dauer zu teuer wurde, habe ich inzwischen ein eigenes Fahrrad. Ok, billiger wurde das am Ende nicht, weil die Dinger ja ständig geklaut werden.
Trotzdem, ein eigentlich alberner Artikel - innovativ war so etwas im Jahre 2001. Ist ja geradezu toll, dass es jetzt in Paris auch so etwas gibt.
Gruß
Hat was! Gehört doch die Strasse den BÜRGERN! Und dann zählt man mal klammheimlich, wieviele da genau rumsitzen im Stau..., pro Fläche. Und merkt, dass im dicksten, fettesten Autoverkehr viel WENIGER Bürger unterwegs sind, als auf dem bescheidenen Radweg gleich daneben!
Ich hege leise den Anfangsverdacht, Strassen dienen eher dem Erhalt der "Spezies" Auto, als dem freien Fortkommen des Bürgers! So viel Auto, so wenig Mensch...
der sinn besteht m. e. im kurzzeiteinsatz des bikes - pardon velo -. mit günstigen dauermietpreisen würde man die anzahl der velo und damit die gesamtkosten des systems erhöhen, da das ding dann auch n paar stunden vor dem büro, der uni etc... geparkt werden würde; so animiert man die leute, es bald wieder abzugeben und damit anderen zur verfügung zu stellen.
Einmal mehr zeigt sich, wie zentralistisch Frankreich verwaltet wird und alle Augen sich auf Paris richten. In Lyon z.B. gibt es dieses System bereits seit 2005.
Ich halte mich jetzt nicht für untrainiert, aber wie t_s123 schon schrieb, sind 15 km etwas sehr optimistisch. Ich denke mal dass dann etwa 99 % aller Fahrer als Pfütze am Ziel ankommen (darunter auch ich). Zwischen 5-10 Kilometern ist wohl realistischer und deckt auch einen recht großen Bereich ab.
Die Idee ist grundsätzlich gut, nur ist es verkehrstechnisch dann auch erforderlich die Rahmenbedingungen entsprechend anzupassen. Solange die Infrastruktur nicht verbessert wird, ist ein durchschlagender Erfolg fraglich.
In Hamburg sind viele Radwege qualitativ völlig indiskutabel. Manche Wege sind sogar mit dem Mountainbike unschön zu befahren. Es ist allerdings festzustellen, dass ganz langsam ein Umdenken in der Straßenplanung erfolgt. Da Öl und Benzin dazu tendieren preistechnisch in eine bestimmte Richtung zu gehen, kann das Fahhrad durchaus eine Alternative sein, zumindest in Ballungsräumen. In ländlichen Gebieten wird es da schon schwieriger.