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Fünf Jahre Vélorution: Paris radelt vorweg

AFPNoch vor wenigen Jahren fuhren nur wenige Pariser Fahrrad - doch der Leihrad-Service "Vélib" hat die Fortbewegungskultur in der Hauptstadt verändert. Radeln ist jetzt cool, gleichzeitig ist der Autoverkehr in der Metropole deutlich zurückgegangen. Eine Erfolgsgeschichte.

http://www.spiegel.de/reise/staedte/...840463,00.html
  1. #30

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Parkplatzsuche resultiert aus ungenügendem Parkraum. Die meisten Städte haben Parkraum teuer und rar gemacht und haben zusammen mit Verkehrsberuhigungen das Problem erst verursacht.
    Die Staedte haben den Parkraum nicht teuer und rar gemacht, Parkraum ist in Staedten teuer und rar.
  2. #31

    Zitat von benji030 Beitrag anzeigen
    Das mag ja für Sie (herzlichen Glückwunsch) vielleicht gelten aber kommt es doch hierbei auf Wohnort, Geldbeutel & andere wichtige Dinge an. Für manche ist das Auto nun einmal unersetzbar. Auch in der Stadt.
    Sicher kommt es auf den Wohnort und andere wichtige Dinge an, bei bestimmten Behinderungen und auf dem Dorf ist ein Auto vielleicht noetig. In der Stadt natuerlich normalerweise nicht. Der Geldbeutel ist wenn ueberhaupt ein Grund gegen ein Auto.
  3. #32

    Zitat von laffleur Beitrag anzeigen
    Das DeutscheBahn(?) System (hier in Berlin) ist damit nicht zu vergleichen. Die DB-Räder können überall abgestellt werden, damit sind sie für den täglichen Gebrauch (z.b. für den Weg in die Arbeit) nutzlos, man weiss nie wo eins steht (selbst wenn es dafür Apps gibt, eine feste Station bietet sehr viel mehr Planungssicherheit).
    Naja, eine feste Station befindet sich meistens nie dort, wo ich gerade bin. Das Bahn-Fahrrad natürlich auch nicht, aber witzigerweise hab ich in Frankfurt am Main in kürzester Zeit immer eins gefunden - seit inzwischen nahezu zehn Jahren.

    Und weil's mir auf die Dauer zu teuer wurde, habe ich inzwischen ein eigenes Fahrrad. Ok, billiger wurde das am Ende nicht, weil die Dinger ja ständig geklaut werden.

    Trotzdem, ein eigentlich alberner Artikel - innovativ war so etwas im Jahre 2001. Ist ja geradezu toll, dass es jetzt in Paris auch so etwas gibt.

    Gruß
  4. #33

    ...

    Zitat von gekkox Beitrag anzeigen
    Radwege sind nur dazu da den Status Quo des Autos auf Dauer zu sichern.
    Hat was! Gehört doch die Strasse den BÜRGERN! Und dann zählt man mal klammheimlich, wieviele da genau rumsitzen im Stau..., pro Fläche. Und merkt, dass im dicksten, fettesten Autoverkehr viel WENIGER Bürger unterwegs sind, als auf dem bescheidenen Radweg gleich daneben!

    Ich hege leise den Anfangsverdacht, Strassen dienen eher dem Erhalt der "Spezies" Auto, als dem freien Fortkommen des Bürgers! So viel Auto, so wenig Mensch...
  5. #34

    ...

    Zitat von peterregen Beitrag anzeigen
    Ich verstehe leider folgenden Satz nicht:



    Warum wird durch steigende Kosten der Fahrradnutzung die selbige attraktiver?
    der sinn besteht m. e. im kurzzeiteinsatz des bikes - pardon velo -. mit günstigen dauermietpreisen würde man die anzahl der velo und damit die gesamtkosten des systems erhöhen, da das ding dann auch n paar stunden vor dem büro, der uni etc... geparkt werden würde; so animiert man die leute, es bald wieder abzugeben und damit anderen zur verfügung zu stellen.
  6. #35

    Zentralismus

    Einmal mehr zeigt sich, wie zentralistisch Frankreich verwaltet wird und alle Augen sich auf Paris richten. In Lyon z.B. gibt es dieses System bereits seit 2005.
  7. #36

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    Fahrräder stehen mehr Fahrern zur Verfügung. In einer halben Stunde sind gut 15 km zurückgelegt, das wird für 80% der Fahrten reichen.
    Ich halte mich jetzt nicht für untrainiert, aber wie t_s123 schon schrieb, sind 15 km etwas sehr optimistisch. Ich denke mal dass dann etwa 99 % aller Fahrer als Pfütze am Ziel ankommen (darunter auch ich). Zwischen 5-10 Kilometern ist wohl realistischer und deckt auch einen recht großen Bereich ab.

    Die Idee ist grundsätzlich gut, nur ist es verkehrstechnisch dann auch erforderlich die Rahmenbedingungen entsprechend anzupassen. Solange die Infrastruktur nicht verbessert wird, ist ein durchschlagender Erfolg fraglich.

    In Hamburg sind viele Radwege qualitativ völlig indiskutabel. Manche Wege sind sogar mit dem Mountainbike unschön zu befahren. Es ist allerdings festzustellen, dass ganz langsam ein Umdenken in der Straßenplanung erfolgt. Da Öl und Benzin dazu tendieren preistechnisch in eine bestimmte Richtung zu gehen, kann das Fahhrad durchaus eine Alternative sein, zumindest in Ballungsräumen. In ländlichen Gebieten wird es da schon schwieriger.
  8. #37

    und

    Zitat von the great sparky Beitrag anzeigen
    der sinn besteht m. e. im kurzzeiteinsatz des bikes - pardon velo -. mit günstigen dauermietpreisen würde man die anzahl der velo und damit die gesamtkosten des systems erhöhen, da das ding dann auch n paar stunden vor dem büro, der uni etc... geparkt werden würde; so animiert man die leute, es bald wieder abzugeben und damit anderen zur verfügung zu stellen.
    führt damit die freiheit, die man mit einem fahrrad genießt, es fast an jedem beliebigen ort abstellen zu können ad absurdum.
    velib mag für touristen attraktiv sein aber ansonsten.......
  9. #38

    Zitat von Äquipotentiallinie Beitrag anzeigen
    Wir haben auch 2 Kinder und machen alles mit dem Rad und ÖPNV. Am Ende ist das günstiger und in der Stadt auch schneller und flexibler als wenn wir uns ein Auto leisten würden. Und es ist weder schwierig noch mühsam. Es dauert nur ein paar Wochen sich umzugewöhnen, aber danach vermisst man nix mehr.
    Dies mag vielleicht zutreffen wenn man in Stadt wohnt und viel Zeit hat.

    Ich habe nach eindeutig schlechten Erfahrungen den Versuch ÖPNV und Rad wieder aufgegeben.
  10. #39

    Zitat von soulbrother Beitrag anzeigen
    Haben wir wieder (neben EE) was gefunden, das ja total ungerecht ist, weil es nicht gleich für 100% der Menschen taugt? ;)
    Falsch. Jeder soll machen was er für richtig hält.
    Wer mit dem SUV Brötchen holt kann das ebenso wie der der das Rad nimmt. Darum geht es.


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