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Fünf Jahre "Generation Praktikum": Happy Birthday, liebes Uni-Prekariat
Just hat sie ihren fünften Geburtstag, in Büchern und Filmen gibt es sie gewiss - aber auch im richtigen Leben? "Generation Praktikum" ist ein einprägsames Etikett. Viele schimpfen über Ausbeutung junger Akademiker, andere preisen die Vielfalt beim Berufsstart. War da was, ist da was? Eine Inventur.
http://www.spiegel.de/unispiegel/job...687078,00.html
- #40 17.04.2010 18:37 von
Das hilflose Aufbegehren der gequälten Kreatur...
Tja, liebe Studenten, da haben euch der despotisch-bürokratische Moloch zu Brüssel und seine Lysander etwas wahrhaft göttliches und schönes mit dem Junggesellen- und Jungfrauenstudium (zumindest im Lateinischen und im herkömmlichen Deutsch gibt es die Junggesellin eben nicht) eingebrockt! Vielleicht bedankt sich die Schar der akademischen Aspiranten ja in Zukunft nicht nur durch das bisherige rege Desinteresse an den zahlreichen kultisch anmutenden Jubelzeremonien, mit welchen ein wahrhafter Tanz um das Goldene Kalb an den Universitäten, zu Ehren des despotisch-bürokratischen Molochs, betrieben wird, sondern durch störend-argumentative Anwesenheit; falls Argumente fehlen sollten, so kann man sich diese jeder Zeit vom guten Professor Schachtschneider im Geiste Kants entlehnen und durchaus einmal die Frage nach dem aktiven Widerstandsrecht gegen den despotisch-bürokratischen Moloch zu Brüssel aufwerfen (da werden die bezahlten Jubelperser und andere Vortragende Augen machen und die unvermittelten Stauffenbergrufe aus dem Publikum bestimmt für eine lockere Gesprächsatmosphäre sorgen). Ansonsten besteht natürlich wenig Hoffnung durch solche Hörsaalbesetzungen etwas auszurichten...
- #41 17.04.2010 20:04 von
???
Wovon zur Hölle reden Sie da? Die Bologna Empfehlung ist weder ein EU Beschluss noch rechtlich bindend, und sie hat erst recht nichts mit irgendwelchen Praktika zu tun. Haben Sie eigentlich auch irgendwelche Argumente abgesehen von den immer gleichen Sätzen aus der griechischen Geschichte? Was Schachtschneider sagt lässt sich jedenfalls weitgehend widerlegen, und dazu kommt, dass er für seine Argumentation erstmal der BRD den demokratischen Wert absprechen muss, und auch offen zugibt, dass das von ihm propagierte Gesellschaftsmodell bisher immer phänomenal gescheitert ist. Wenig überraschend, wie ich finde. In jedem Fall wird es wenig helfen, irgendwelchen EU Beamten vorzuwerfen, dass man im Medienbereich ständig nur Praktika kriegt.
- #42 20.04.2010 15:08 von
Guten Morgen
Selten so einen BS gelesen! Recherche würde Ihrem Text guttun. Grüße von einer arbeitenden Sozialwissenschaftlerin aus Kreuzberg - da wohnen übrigens inzwischen überwiegend Gutverdiener. Ihre Informationen scheinen aus den 80er Jahren zu stammen. Ich habe übrigens schon von Ingenieuren gehört, die 2000 € brutto verdienen, z.B. Baubranche Ost ohne tarifliche Absicherung. Das wäre dann noch weniger als z.B. eine Sozialpädagogin verdient. Warum treiben Sie sich auf SPON herum, wenn Sie doch Journalisten u.ä. so verachten und ihnen jeden gesellschaftlichen Nutzen absprechen? Nach meiner Erfahrung sind es Politologen, Juristen, Kommunikationswissenschaftler usw., die die gut dotierten Jobs (E13, E14) in den Ministerien und in der Verwaltung bekommen, wo sie ihre Informationen über diese angeblich nicht karriereträchtigen Fächer herhaben, ist mir schleierhaft. Wahr ist, das der Weg dahin am Anfang etwas beschwerlich sein kann.
- #43 21.04.2010 13:10 von
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