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Führungswechsel: Chinas KP wappnet sich gegen machthungrige Militärs

Getty ImagesEs ist ein schwieriges Manöver. Chinas Kommunistischer Partei steht der Wechsel an der Spitze bevor. Auch das Militär kämpft nun um Einfluss auf die Politik und bringt damit die Kader gegen sich auf. Die Führung will die Macht der Generäle einschränken.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...848860,00.html
  1. #1

    Das gibt noch Ärger!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist ein schwieriges Manöver. Chinas Kommunistischer Partei steht der Wechsel an der Spitze bevor. Auch das Militär kämpft nun um Einfluss auf die Politik und bringt damit die Kader gegen sich auf. Die Führung will die Macht der Generäle einschränken.

    Bei Chinas Machtwechsel wehrt sich KP gegen Anspruch des Militärs - SPIEGEL ONLINE
    Jahrzehntelang hat die KP-Führung das Militär immer weiter aufgeblasen, ohne dass eine konkrete Bedrohungslage vorgelegen hätte. Man gab ihnen Waffen, Waffen, Atomwaffen und noch mehr Waffen.

    Man möchte ja groß stark und mächtig sein. Schwanzlänge eben!

    Und nun hat das Militär es satt, immer nur als Staffage zu dienen, jetzt will es mit seinen ganzen Waffen auch mal was anfangen.

    Vielleicht brauchen wir gar keinen Klimawandel mehr ...
  2. #2

    Chinas Militär ist das Rückgrat der KP - und umgekehrt

    Der Artikel ist ziemlich einseitig verfasst, da diese Konfliktlinie zwischen KP und Militär nicht existiert. Vielmehr sind beide Gruppen aufeinander angewiesen; vor allem im Hinblick auf verteidigungs- und außenpolitische Belange: http://2010sdafrika.wordpress.com/2012/07/20/jacob-zuma-im-reich-der-mitte/.
  3. #3

    Zitat von olli08 Beitrag anzeigen
    Jahrzehntelang hat die KP-Führung das Militär immer weiter aufgeblasen, ohne dass eine konkrete Bedrohungslage vorgelegen hätte. Man gab ihnen Waffen, Waffen, Atomwaffen und noch mehr Waffen.

    Man möchte ja groß stark und mächtig sein. Schwanzlänge eben!

    Und nun hat das Militär es satt, immer nur als Staffage zu dienen, jetzt will es mit seinen ganzen Waffen auch mal was anfangen.
    Vielleicht brauchen wir gar keinen Klimawandel mehr ...
    Jahrzehntelang aufgeblasen? Sprechen sie über das chinesische Militär seit dem Wandel unter Deng Xiaoping? Dann haben sie entweder keine Ahnung - oder überhaupt keine Ahnung.
    Wer Ahnung hat, weiss das die Militärausgaben Chinas in den 80ern und 90ern, und auch den 00er Jahren bewusst tief gehalten wurden, um das Geld in die wirtschaftliche Entwicklung zu stecken.

    Das chinesische Militär ist - der chinesischen Wirtschaftskraft entsprechend - sehr klein. Da China ein sehr grosses Land ist, als Zahl natürlich immer noch relativ gross, aber im Vergleich zu seinen Nachbarn (Indien, Pakistan, Japan, beide Koreas) beträgt das Budget viel weniger im Vergleich zum Gesamt-BIP.

    Also bitte, erst Zahlen studieren, DANN schreiben. Sonst kann man ihre Postings leider nicht ernstnehmen.
  4. #4

    Re: 1. Das gibt noch Ärger!

    Hat damit nichts zu tun und ist weiterhin extrem unwahrscheinlich.

    In hochmilitarisierten Staaten bilden sich fast automatisch auch wirtschaftliche Betätigungsfelder welche die hochrangigen Militärs gern schützen und ausweiten, auch durch politische Einflussnahme. Das stört zwar, ist aber kaum das Hauptproblem.

    Gleichzeitig versucht die zentrale der KP gerade den Einfluss auf die eigenen grossen Wirtschaftskonzerne (insbesondere Banken wie ICBC, BOC) und reglinale Regierungen, welche oft eher mit Staaten der EU vergleichen werden können als mit Bundesländern, nicht zu verlieren.

    Die Hauptlinien des internen Streits würde ich eher dort suchen.
  5. #5

    Militärausgaben horrend

    Fabius,
    leider gehen Sie davon aus, dass die veröffentlichten Zahlen der chinesischen Militärmaschinierie irgendetwas mit der Wirklichkeit zu tun haben. China hat in den letzten 10 Jahren ohne Grund MASSIV aufgerüstet, weil die Militärs immer mehr Einfluss gewonnen haben und weil jede Diktatur mit einer schwachen und verunsicherten Führung ein starkes Militär braucht. Ich sage nur ein Stichwort: "Tibet" und die dortige brutale Unterdrückung der Bevölkerung durch den chinesischen Militärapparat.
    Die chinesische Führung versteckt die wahren Militärausgaben in mehreren "Schatten-Haushalten" um zu verschleiern, wie horrend die wahren Militärausgaben in Wirklichkeit sind.
  6. #6

    Kann schon sein.

    Zitat von olli08 Beitrag anzeigen
    Jahrzehntelang hat die KP-Führung das Militär immer weiter aufgeblasen, ohne dass eine konkrete Bedrohungslage vorgelegen hätte. Man gab ihnen Waffen, Waffen, Atomwaffen und noch mehr Waffen.

    Man möchte ja groß stark und mächtig sein.......
    Man sollte die Berichterstattung genau verfolgen. Was heißt "Taiwan will heim ins Reich" auf Chinesisch?
    ;-)
  7. #7

    Mhm?

    Zitat von olli08 Beitrag anzeigen
    Jahrzehntelang hat die KP-Führung das Militär immer weiter aufgeblasen, ohne dass eine konkrete Bedrohungslage vorgelegen hätte. Man gab ihnen Waffen, Waffen, Atomwaffen und noch mehr Waffen.

    Man möchte ja groß stark und mächtig sein. Schwanzlänge eben!

    Und nun hat das Militär es satt, immer nur als Staffage zu dienen, jetzt will es mit seinen ganzen Waffen auch mal was anfangen.

    Vielleicht brauchen wir gar keinen Klimawandel mehr ...


    Besteht etwa für die USA eine konkrete Bedrohungslage ???
    Nein seit über 60 Jahren nicht, und doch ist ihr Militärapperat gewaltiger und schlagkräftiger als das aller ihrer etwaigen/evtl. möglichen Kontrahenten zusammengezählt.
    China hat auf jeden Fall mehr Gründe eine starke Armee aufzustellen als die Amis.
    Fazit - ihr Argument mit fehlender Bedrohng unso zählt nicht.


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