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Führungsstreit in NRW : CDU eröffnet Kampf um Röttgens Erbe

dapdIn der nordrhein-westfälischen CDU droht ein Machtkampf um die Röttgen-Nachfolge. Karl-Josef Laumann und Armin Laschet wollen beide den Ex-Parteichef beerben. Dabei geht es um die Frage, in welche Richtung die Christdemokraten steuern - die Rivalen könnten kaum unterschiedlicher sein.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...833106,00.html
  1. #1

    Bitte Laschet!!!

    Karl-Josef Laumann ist sicherlich ein Politiker, der persönlich integer ist. Allerdings wird man mit ihm die Stimmen auf dem Land holen, ein Angebot für die Städte ist er sicherlich nicht.

    Auf Laschet würde ich mich persönlich freuen. Es gibt wohl kein größeres Geschenk an rot-grün als diese Luftpumpe. Und es wird der CDU, selbst bei dem aktuellen dürren Personaltableau, schwer fallen, einen ungeeigneteren Kandidaten als unseren ehemaligen Minister für Integration, Familien und Gedöns zu finden.
    Und nur noch mal zur Sicherheit:
    "Der 46-jährige Aachener, wortgewandt, rhetorisch gewieft, im Landtag nicht selten zur Attacke blasend, will die Partei modernisieren. "
    Wurde die Recherche für den Artikel auch wirklich mit journalistischer Sorgfalt betrieben? Bezieht sich der Artikel tatsächlich auf Armin Laschet?
  2. #2

    Der nächste Fehler

    Nachdem man schon den kapitalen Fehler gemacht hatte, Röttgen zu holen, sollte man nicht den zweiten hinterherschieben und Laumann übergehen. Der Mann ist der Einzige, der für die CDU glaubhaft Arbeitnehmer begeistern kann.
  3. #3

    Armin Laschet

    Armin Laschet - hat in Aachen noch nichteinmal seinen Wahlkreis geholt. Dabei ist er in einem sehr konservativen Wahlkreis angetreten, seine junge SPD-Herausforderin war ein unbeschriebenes Blatt, und er selbst ist eigentlich jahrelang bekannte Lokalprominenz.
    Und so jemand, der trotz bester Voraussetzung selbst in seinem Heimatort kläglich scheitert, will nun in NRW ganz nach vorne???
    Die Aachen wissen, warum sie ihn nicht gewählt haben.

    Und zu der Komponente Bürgernah und Ehrlichkeit:
    Ein persönliches Statement zu seiner bitteren Wahlkreis-Niederlage in seiner Heimatstadt in der Lokalpresse blieb bisher aus. Längst war er am Wahlabend in Düsseldorf um die Werbetrommel für sich zu rühren.

    Röttgen 2.0, CDU bitte mache nicht wieder einen Fehler.
  4. #4

    Laschet

    oder . . . pordon . . . lascher Laumann. Beide können der CDU keinen Aufwand verschaffen. Irgendwie hatte der " verheizte " Röttgen schon recht . . . die Wähler bestimmen und indirekt auch über Frau Merkels Politik. Langsam scheint sich die Erkenntnis durchzusetzen, dass die Zustimmung zu dieser schwindet. Gleichwohl . . . Merkel wäre nicht Merkel wenn sie nicht auch aus dieser Situation politisches Kapital schlagen würde. Scvhaun'n mer mol.
  5. #5

    Laumann!

    Zitat von einsteinalbert Beitrag anzeigen
    oder . . . pordon . . . lascher Laumann. Beide können der CDU keinen Aufwand verschaffen. Irgendwie hatte der " verheizte " Röttgen schon recht . . . die Wähler bestimmen und indirekt auch über Frau Merkels Politik. Langsam scheint sich die Erkenntnis durchzusetzen, dass die Zustimmung zu dieser schwindet. Gleichwohl . . . Merkel wäre nicht Merkel wenn sie nicht auch aus dieser Situation politisches Kapital schlagen würde. Scvhaun'n mer mol.
    Ich persönlich bin ja für den Laumann. Der wird das Ruhrgebiet wohl nicht zurückholen, ist aber geeignet Westfalen wieder dunkelschwarz zu färben. In meinem Wahlbezirk (ein Wort, Bauern) hat die CDU die absolute Mehrheit verfehlt, nicht mal die Kernwählerschaft (also das Stimmvieh) konnte mobilisiert werden.
    Unter einem Laumann wäre es besser. Er ist für mich keine inhaltliche Alternative zur SPD, aber eine Westfalen-SPD ist besser, als eine Ruhrpott-SPD.
  6. #6

    was macht das für ein Unterschied?

    Ob lasch(et) oder Lau(mann), beide haben weder ein Programm noch eine Ausstrahlung, sie wirken wie das letzte Aufgebot. Der eine ist unförmig und der andere quarzt sich die Lunge aus dem Leib. Das Personal der Christenunion ist durch den Verbiss von Merkel und dem mangelnden bzw. nur aalglatten Nachwuchs eher mittelmäßig bis langweilig. Da kommt auch nichts mehr nach. Oder wollen die Leute solche Schlitzohren wie Miss(t)felder (der den älteren die künstlichen Hüftgelenke streichen wollte) und Spahn (der die Rentengarantie streichen wollte) wählen. Wohl kaum! Die meisten von den älteren schwarzen Wählern sind wohl eher geistig und finanziell nicht auf Rosen gebettet, aber blöd sind die auch nicht. Die ganze Christenunion, der Kanzlerwahlverein von Merkel, ist wie eine Frau ohne Unterleib, der peu a peu die Mitglieder wegsterben. Nachkommen tun nur die Karrieristen (wie Guttenberg, Spahn und Missfelder), die nie in einem privaten Arbeitsverhältnis standen und von der Wirklichkeit Lichtjahre entfernt sind.
  7. #7

    Neuer Wein in alten Schläuchen?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der nordrhein-westfälischen CDU droht ein Machtkampf um die Röttgen-Nachfolge. Karl-Josef Laumann und Armin Laschet wollen beide den Ex-Parteichef beerben. Dabei geht es um die Frage, in welche Richtung die Christdemokraten steuern - die Rivalen könnten kaum unterschiedlicher sein.

    NRW-CDU: Laschet und Laumann streiten um Parteivorsitz - SPIEGEL ONLINE
    Neuer Wein in alten Schläuchen? Die alten Gesichter (Laschet und Laumann), die Röttgen zusammen mit Merkel seinerzeit rücksichtslos aus dem Weg geräumt hat. Wie wäre es mit einem wirklichen Neuanfang der CDU im Land mit neuen Leuten und Positionen.
  8. #8

    Was ist mit Andreas Krautscheid?

    Wie wäre es mit Andreas Krautscheid? Ich bin jedenfalls gegen Karl-Josef Laumann und gegen Armin Laschet. (imho)
  9. #9

    Ich frag mich

    warum bei der CDU jede landtagswahlniederlage dem jeweiligen Kandidaten (in diesem Fall Röttgen) zugeschrieben wird, während keinerlei Konsequenzen oder aber auch Verantwortung seitens der Bundespartei, speziel Frau Merkel diskutiert werden. Es ist noch nicht sehr lange her, da wollte uns der Spiele weismachen, dass jede Landtagswahlniederlage der FDP auf das Konto des Bundesvorsitzenden geht.

    Der Spiegel micht ganz schön eifrig in den politischen Ränkespielchen mit.


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