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Führungsstreit bei der Linkspartei: Frau Wagenknecht, übernehmen Sie!

Bei der Linkspartei schlägt die Stunde der braven Funktionäre, die keiner kennt und niemand fürchten muss. Dabei gibt es nur eine Führungsfigur, die die Linken aus ihrem Elend erlösen kann: die Luxemburg-Wiedergängerin Sahra Wagenknecht.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...836225,00.html
  1. #60

    Zitat von Eros1981 Beitrag anzeigen
    Der Einheitspartei CDU/CSU/SPD/FDP/Grüne müssen Oppositonsparteien entgegenstellt werden und außer den den Linken und den Piraten sehe ich da kein Licht am Ende des Tunnels.

    Ich werde die Linkspartei bei der Bundestagswahl 2013 voraussichtlich wählen, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen ab 2013 neben den Piraten auch noch eine weitere Oppositionspartei sitzen zu haben.
    Denn für die Linken könnte es knapp werden.
    Ich werde immer die Partei wählen, die sich am Nächsten an der Realität und dem Wohl des Volkes hält.

    Derzeit bleibt einem dafür leider nur die Linke.

    CDU/CSU/FDP? Die gestehen das sogar immer wieder offen ein, dass Menschenleben weniger wert sind als Renditen. Ganz offen. Urteil gegen Leiharbeitsfirmen? CDU will sofort Gesetz einbringen, das den Leiharbeitern die Möglichkeit nimmt, ihr gerechtes Gehalt zu bekommen. Waffenhandel mit Regimen, die ihre Bevölkerung umbringen? Würde man den handel eindämmen, würde das ja ein paar Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum kosten. usw. Nicht hineingedeutet, das haben die Politiker dieser Leute offen so gesagt.

    SPD/Grüne? Reden wie die Linken, handeln wie die Schwarz/Gelben. Also das Gleiche, nur noch dazu heuchlerisch.

    Piraten? Noch zu chaotisch und was sich bisher rauskristallisiert geht ja auch längst wieder in Richtung CDU.

    Bei der Linken dagegen kann man sich so gut wie alle Bundestagsreden ansehen, ohne das kalte Kotzen zu bekommen, während man den Politikern der anderen Parteien spätestens bei den Abstimmungen am liebsten die Grundgesetztafeln um die Ohren hauen würde.
  2. #61

    Eine Möglichkeit wäre........

    Zitat von gerd.lt Beitrag anzeigen
    Ein Kommentar von Herrn Fleischhauer den man zu Ende lesen kann ohne sich zu fragen "warum hast du dir das angetan". Ich habe das Buch von Frau Wagenknecht gelesen (wäre ein gutes Programm), sie schon mehrfach in Diskussionen verfolgt und kann ihr in weiten Teilen zustimmen und bin mit Herrn Fleischhauer der Meinung, sie sollte den Vorsitz der Linken anstreben. Ohne Frau Wagenknecht läuft die Linke Gefahr eine zweite SPD zu werden, dIeses Trauerspiel sehen wir doch jeden Tag. Die Linke wäre dann auch für mich und bestimmt auch für viele andere SPD-Nichwähler eine Alternative.
    ........dass Sahra Wagenknecht die SPDfreundliche Orientierung von Bartsch mit trägt, - aber dazu ist sie zu sehr Integer und verfügt glücklicherweise über belastbare Prinzipien! Eigentlich müsste sich jede deutsche Partei glücklich schätzen können wenn sie eine solche politische Ausnahmeerscheinung in ihren Reihe oder gar in der Führung hätte! Statt dessen sind überall, quer durch das politische Angebot, die Nichtskönner, Schwätzer und taktierenden Schaumschläger am Drücker!
  3. #62

    Zitat von garfield Beitrag anzeigen
    Oh mann, jetzt hat die neoliberale Mischpoke nicht mal mehr Geld für halbwegs intelligente Auftragsschreiber, wo der Holzhammer nicht gleich jedem auffällt. So ein plumper Selbstbeweihräucherungs-Satz hätte mit leichter Abwandlung direkt aus den Verlautbarungen der SED damals stammen können.
    Glaub selbst die SED war nicht dermaßen krank, was schon was heißen will...
  4. #63

    Warum sollte Fleischhauer Angst vor Bartsch haben?

    Zitat von ajf00 Beitrag anzeigen
    Die andere offensichtliche Option fuer die Linken Fuehrung hat Herr Fleischhauer ueberhaupt nicht erwaehnt... bedeutet das, dass er davor dann doch Angst haette?
    Wer Fleischhauer intensiv liest, weiß, daß er eigentlich für Bartsch plädiert.
    Und das sollte dem interessierten Leser doch zu denken geben.
    Als Überschrift war eigentlich angedacht, "Frau Wagenknecht, übernehmen Sie sich nicht".
    "sich nicht" hat das Cleverle erst zuletzt gestrichen, in der Hoffnung damit mehr Wirkung zu erzielen.
    PS.
    Das ist nur eine Annahme, entstanden aus wöchentlichem Studium der Fleischhauer-Kolumne.
  5. #64

    grins

    [Spiegelkritikus]...Wagenknecht ist weder Stalinistin noch pfeift sie auf demokratische Werte und Rechte, das ist absoluter Blödfug.... [/Spiegelkritikus]

    ne, eher Maoistin/Leninistin - sie redet wie seinerzeit RADIO TIRANA, bei dem ich das zeifelhafte Vergnügen hatte, es ein paar Jahre abhören zu dürfen.

    Egal, um welches Thema es geht, aus ihrem Mund kommt eine Tirade von theoretischen Kapitalimus-Beschimpfungen, die wahrscheinlich sowieso keiner versteht, der nicht mindestens Soziologie studiert hat, und die so abgrundtief langweilig sind (und entsprechend dahin geleiert werden), dass ich immer frustriert das Programm wechsele, sofern nicht zufällig ganz interessante Diskutanten dabei sind... :(
  6. #65

    xxx

    Zitat von singer75 Beitrag anzeigen
    Völlig falsch. Sozialismus arbeitet perfekt mit der Masse der Menschen zusammen.

    Das Problem des Sozialismus? Er ist zu nett. Genau wie die Masse der Menschen, die sich immer wieder bereitwillig und zurückhaltend jahrelang ausbeuten lässt, bis ihnen dann am Ende doch der Kragen platzt, weil die Gierigen zu gierig wurden.
    Sozialismus brauchte starke und vor allem hochmoralische Wächter, die ihre Position als Pflicht und nicht als Recht wahrnehmen, um ein gerechtes System gegen jene zu schützen, die es missbrauchen wollen.
    Letztlich braucht jedes System solche "Wächter", weil jedes System missbraucht werden kann und wird.

    Der Kapitalismus braucht sie allein deswegen nicht, weil er die Korrupten und die Gierigen schlichtweg zu Herrschern ernennt. In einem mafiösen System ist die Mafia eben der Gute.

    Wohlstand und Frieden baut darauf aus, dass der Mensch gemeinsam lebt Zu behaupten, dass das alles eine Farce wäre und unsere Existenz den Krieg gegeneinander braucht, das ist nichts weitere als die erbärmliche Rechtfertigung von Verbrechern.

    Wenn das wirklich die Überzeugung ist, dann auch ganz und gar. Wenn es um Kampf und Krieg gegeneinander geht, dann auch keine Gesetze, die Mord und Totschlag verbieten. Dann leben wir so. Warum nicht. Wir sind Menschen. Wir können leben, wie wir wollen. Wenn wir meinen, dass es der Sinn unserer Existenz ist, uns gegenseitig abzuschlachten, dann sollten wir das wohl auch tun.

    Nur irgendwie glaube ich nicht, dass das wirklich so ist.
    Der Sozialismus braucht Wächter?
    Gehts noch?
    Wen denn - Stasi 2.0 ?
    Wer gegen den Sozialismus verstößt muss umerzogen werden?
    Krass, das geschichtsvergessenen Fans dieser Unterdrückungsideologie wie Sie immer wieder auf Propagandatour gehen.

    Der Kapitalismus, Sie meinen vermutlich die soziale Marktwirtschaft in Deutschland, hat ein wirtschaftlich starkes Land hervor gebracht mit beispiellosem Lebensstandand. Unsere Wirtschaftskraft erlaubt es uns eines der besten Sozialsysteme dieser Welt zu finanzieren.

    Linke, sozialistisch/kommunistische Verbrecherregime in DDR, Kuba, UDSSR und Co. gab es genug. Lassen Sie die Werbung für diese menschenverachtenden Systeme die bisher nur Unglück und Unfreiheit für die Zwangsbeglückten gebracht haben....
  7. #66

    Frauenquote

    Nur zur Erfüllung der Quote Frau Wagenknecht nach vorn!. Diese es allen recht machen wollende "Einheitspartei" wird blass und farblos untergehen. Eigentlich schade, aber das Rad wird nicht bei jeder Parteigründung neu erfunden werden können. Lernt doch mal was aus den Fehlern der zb. Grünen oder anders farbigen.
  8. #67

    Zitat von Ichdenkemalso Beitrag anzeigen
    Die Krux bei allen Kommunisten war immer: Sie hatten eine Wirtschaftstheorie, eine Gesellschaftstheorie und ein ganz bestimmtes Menschenbild. Alle drei Theoriegebäude sind jämmerlich an der Praxis gescheitert und eingestürzt. Reißbrettgesellschaften können nicht funktionieren. Und dass wussten interessanterweise Marx und Engels besser, als Lenin, Stalin, Mao, Castro und wie sie alle hießen und heißen. Vielleicht sollten die Linken von heute auch S.W. mal in den alten Schriften wieder stöbern.
    Stimmt alles nicht.

    Nennen Sie mir eine einzige klassenlose Gesellschaft, die gescheitert ist. Eine einzige. Können Sie nicht, weil Sie einfach nur scheiße daherreden.

    SU, China und Co sind gescheitert, weil Sie den Weg der Unterdrückung gingen, genau der Weg, gegen den sich Kommunismus und Sozialismus überhaupt erst entwickelt hat.

    Wer Kommunismus und Sozialismus ernst nimmt, der gesteht allen Menschenleben den gleichen grundsätzlichen Wert zu. D.h. schlichtweg, dass man sie eben nicht verheizen und vernichten darf, das ist typisch für den Feudalismus/Kapitalismus/u.ä. Systeme mit derselben Mechanik, die Menschenleben nur als Ressource sieht.

    Nennen Sie es wie Sie wollen, lassen wir die Begriffe einfach beiseite, aber die einzige Chance für diese Welt, ist ein System, das die Menschenrechte anerkennt und die Auf- und Abwertung von Menschenleben anhand ihres Nutzen sein lässt.

    Von mir aus nennen Sie das wie Sie wollen.
  9. #68

    456

    Zitat von Bezahler Beitrag anzeigen
    ..............................................
    Das Lichtlein im Tunnel ist nicht dessen Ende,sondern von solchen Typen wie Wagenknecht für solche Leute wie Sie aufgestellt.
    Finde es drollig,wie die Roten heutzutage mit denselben Mitteln wie früher die Kirchen die Dummen fangen.
    Letzteres ist nicht neu. Spontan fällt mit der über hunder Jahre alte dt Text der "Internationale" ein.
    "Erst wenn wir sie vertrieben haben
    dann scheint die Sonn' ohn' Unterlass!"
  10. #69

    Zitat von Revarell Beitrag anzeigen
    .....hat diese Entwicklung vorausgesehen und bedauerlicherweise nicht verhindern könen, weil sein Kollege Bartsch sich irtümlicherweise für einen unverzichtbaren Macher hält! Dessen stark verzerrte Wahrnehmung seiner Fähigkeiten und die damit verbundenen, völlig blödsinnigen taktischen Machtmanöver haben der Linken insgesamt mehr geschadet als es der Blender Ernst oder die völlig farblose Fr.Lötzsch über Jahre zuwege brachten! Sahra Wagenknecht, aus meiner Sicht eine der fähigsten europäischen Politikerinen, wird hoffentlich so klug sein und sich nicht in diesen destruktiven Strudel ihrer Partei ziehen lassen!
    Ja, ja es ist schon ein Jammer, dass vor einer "Wahl" plötzlich frecherweise ein Gegenkandidat für Lafo auftaucht.
    Trotz aller Drohungen hat der einfach nicht aufgegeben, schlimm, kein Respekt mehr vor dem Oberdemagogen ....
    Wagenknecht will ja gerne die kommunistischen Oberumverteilerin machen - Sie finden das toll?
    Diebstahl von Privateigentum durch den Staat?
    Niedergang, Chaos und Unterdrückung - wie in allen bisherigen supertollen kommunistischen Verbrecherregimen sind Ihnen egal....
    Krasse Haltung...


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