CorbisBöse Zungen sprechen von "Fugenmasse": Mittelmanager sind die Schicht zwischen Firmenleitung und Mitarbeitern - und müssen den Druck von beiden Seiten aushalten. Eine aktuelle Studie belegt, wie frustriert und überfordert die Mehrheit von ihnen ist.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-872482.html
mittelbar niemand, aber unmittelbar, JA, man kann wechseln, aber.... Das scheinbar unmöglich an all diesen Meldungen ist, aber aus meiner Sicht, das alles, was sich unterhalb der "Chefetage" abspielt aus dem Ruder läuft. "Human Resources" werden abgeschöpft und nach Gebrauch, entsorgt, es steht der nächste bereit.
Aber, JA, spielen wir uns lieber weitrhin was vor, das können wir am besten, in die eigene Tasche lügen!
Coco Loco!
Im letzten Satz sehe ich das eigentliche Problem der modernen Gesellschaft:
Im derzeitigen Gesellschaftsmodell hat sich weitumfänglich ein Führungspersonal durchgesetzt, dass für die Verantwortung, die es selbst immer mehr nur noch nach unten abwälzen kann, einen immer höheren Anteil an der Wirtschaftsleistung anzieht.Zitat von Eva Buchhorn
Viel von dem, was schief geht, geht auch deshalb schief, weil diejenigen, welche mit ihren Entscheidungen dafür die Grundlage gelegt haben, sich ziemlich sicher sein können, dass sie die negativen Folgen dieser Fehlentscheidungen auf andere abwälzen können.
PS: Häufig werden diese Fehler sogar völlig ausgeblendet, weil die Verantwortlichen sich vor allem darauf konzentrieren, von den Vorteilen für einige Krisengewinnler mit zu profitieren.
Da hält sich mein Mitleid in Grenzen.
Zum einen - wie schon gesagt - haben die Leute den Job selbst ausgesucht, mit gutem Gehalt, Dienstwagen und iPhone. Dafür sollen sie auch was tun.
Zum anderen ist das mittlere Management inzwischen reine Verwaltung geworden. Da werden nur mit PowerPoint-Bilder, SAP-Berichte und Kennzahlen geworfen. Von den was die eigenen Mitarbeiter fachlich tun haben die Manager gar keine Ahnung. Anders als Druck abzupuffern können die Manager eigentlich nichts.
Zur Arbeit gezwungen werden ‚nur‘ diejenigen, die keine haben!
Aber dass diejenigen, die in der Machtpyramide weiter unten stehen, gezwungen werden, die Verantwortung auch für die Fehler zu übernehmen, die weiter oben angerichtet werden, ist ein Prinzip zur Optimierung der Leistungsbewertung, dass sich immer mehr durchsetzt.
PS: In vielen Fällen ist ein sogenannter Leistungsträger jemand, der ausnutzt, dass er Risiken eingehen kann, deren Schäden andere ausbaden müssen!
... eine tumbe Pauschalaussage und somit automatisch falsch.
Im mittleren Mgmt. haben viele sehr wohl noch eine Ahnung, was der Einzelne "darunter" tut.
Im höheren Mgmt mag das anders aussehen.
Und inflationäre PowerPoint-Bilder und Kennzahlenerzeugung haben nichts mit der Hierarchiestufe zu tun, sondern vor allem mit der Funktion.
Ein Vorgesetzter in der Zentrale eines Grosskonzerns verbringt damit sicherlich mehr Zeit als ein Logistikleiter in einer Fabrik, dem täglich Fertigungsstillstände drohen...