Corbis18-Stunden-Tage, enormer Druck, abgeschottet in der Vorstands-Festung - wo bleibt da der Blick über den Tag hinaus? Die Führungskultur in Deutschland gehört erneuert, sagen Soziologin Jutta Allmendinger, Personalberater Jörg Ritter und Stiftungsvorstand Tobias Leipprand im Gespräch.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...828086,00.html
Leute die WIRKLICH durchgehend 18 Stunden arbeiten sind Nerds, denen man besser keine Führungsaufgaben zukommen lässt.
Im Übrigen sind diese 18 Stunden bereits irreführend, denn sie rechnen sowohl den Weg von und zur Arbeit als auch alle Mahlzeiten ein. Kein Mensch kann dauerhaft mit 6 Stunden Schlaf auskommen und auch noch 18 Stunden produktiv arbeiten, selbst wenn es nur stempeln wäre.
Dieser Hype um 27 Stunden Tage, ist völliger Bockmist und großer Selbstbeschiß.
Es ist auch falsch so zu tun, als wenn die die lange arbeiten weiter kommen. Da sind in der Regel ganz andere Mechanismen am arbeiten.
Viel entscheidender dürfte sein theoretisch an 18 Stunden am Tag arbeiten zu können und nicht zwischen 15 und 16 Uhr oder 7 und 8 ein Kind irgendwo abholen oder bringen zu müssen. Sie können sich von 8-16 Uhr abstrampeln, aber wenn der Chef um 16 Uhr um die Ecke kommt und was will, sind Sie der Dumme, wenn der Typ der den ganzen Tag nur SPON gelesen hat aufspringt und macht, während Sie das Kind abholen müssen.
... auch die dämliche Quotendebatte zu beenden. Wenn beruflich erfolgreich nur sein kann, wer die totale Unterordnung privater Interessen unter selbst geschaffene betriebliche Zwänge lebt - und an seine Untertanen predigt - konstruiert einen Gegensatz zwischen Erwerbs- und Familienarbeit.
Dabei wäre es wichtig die Synthese zu schaffen - für sich, seine Kollegen, Mitarbeiter und sogar die Kunden und Lieferanten (jeweils m/w). Das wäre ein Zeichen für echte Managementqualitäten, aber die sind nicht gefragt.
Es ist halt, wie es ist. Aber dann darf man sich nicht wundern, wenn es nur rücksichtslose Egomanen an die Spitze schaffen, die dann ihre Leute nur an dem messen, was sie selbst dereinst erfolgreich machte. Und dann ist es logisch, dass Frauen hinten runterfallen.
das ist ja so schade, dass die Besten nicht auch die Härtesten sind, die die alles in sich vereinbaren kommen auch nach oben. Aber ohne beide Attribute geht es nicht. Wer das Gegenteil glaubt ist ein Träumer, wer das Gegenteil erhofft auch.
Die brutalen können von mir aus so laut blöken wie sie wollen, mir hat KEINER etwas zu sagen, ich glaube nicht an die Segnungen des glorreichen Sieges, denn da ist keine Herrlichkeit. Leider laufen die meisten Menschen im tiefen Glauben diesen Siegern hinterher und erkennen nicht, daß deren Macht auf ihrem EIGENEN Glauben beruht.
Der Erfolg des Menschen entstand durch die enorm komplexe Kommunikation, die unser Riesenhirn herausfordert. Kommunikation ist nur durch Kooperation möglich.
Durch technische Hilfsmittel aller Art ist dieses Hirn mittlerweile unterfordert und degeneriert. Der Mensch glaubt auf andere Menschen verzichten zu können, dabei ist die größte Herausforderung für das Hirn ein anderer Mensch, der genauso komplex ist als er selbst, als EINZIGES Lebewesen auf dieser Welt. Diesen anderen Menschen zu verstehen ..., ach ich laß es.
Hart wie Krupp Stahl - Das ist Deutschlands Erfolg ....keine Schmussi Bussi....Heile Welt Romantiker - Wir brauchen noch härtere Manager um im Kampf um Ressourcen in Zukunft zu bestehen....Ehrliche Menschen können doch in den Suppenküchen und in den Sozialdienst der Kirchen arbeiten. In den Führungsetagenund zur o brauchen wir harte effiziente Manager die sich auch nicht davor scheuen mal über Leichen zu gehen....
Was soll denn das für eine Art von Erfolg sein, die darin besteht, sein kurzes Leben mit dem Glauben an Status zu verschwenden. Lediglich eine ganz bestimmte Sorte Mensch, lässt sich so aus dem Leben führen. Zum Lohn darf man sich elitär wähnen und sich Autos, Uhren und junge Ehefrauen kaufen. Erbärmlich.
Strukturveränderungen hin zu moderierender und motivierender Teamfähigkeit und Steigerung ist wohl die neue Trendkosmetik, um sich ein wenig wichtig zu machen. Allein das selbstverliebte Foto von Rehlein Allmendinger entlarvt diese doch als topmodische Schwätzerin. Tja, um als Megaberaterin zu reüssieren, braucht man wohlfeile Thesen.
Himmel. Jetzt machen wir eben ein wenig auf Kommunikation und sozial. Wir hier im Vorstand machen es vor. Wir sind ein soziales Netzwerk. Wir sind unser eigenes Facebook. Was für eine geile Idee! Bitte weisen sie das Honorar für Frau Professor et al umgehend an. Vielen Dank.