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Führungskräfte: "Die Zeiten der Gehaltsexzesse sind vorbei"

CorbisWas braucht eine Führungskraft von morgen? Die jungen Manager müssen Druck aushalten und weltoffen sein, sagt Clarke Murphy, Chef des globalen Headhunters Russell Reynolds, im Interview. Und sie müssen von den irrwitzigen Gehaltsvorstellungen vergangener Tage Abschied nehmen.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...833588,00.html
  1. #1

    Amerika - Europa zentriert

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was braucht eine Führungskraft von morgen? Die jungen Manager müssen Druck aushalten und weltoffen sein, sagt Clarke Murphy, Chef des globalen Headhunters Russell Reynolds, im Interview. Und sie müssen von den irrwitzigen Gehaltsvorstellungen vergangener Tage Abschied nehmen.

    Gehaltsexzesse bei Managern werden abnehmen - SPIEGEL ONLINE
    Für mich fehlen die Fragen nach den Vorständen von indischen oder insbesondere chinesischen Firmen. Derzeit ist es ausgeschlossen, dass dort ein Europäer oder Amerikaner Vorstand (oder CEO) wird. Die schicken Ihren Nachwuchs höchstens in den Westen, lassen ihn ausbilden und dann in der eigenen Hirachie aufsteigen. Besonders in China gilt das Senioritätsprinzip für Entscheidung (nicht anders als bei VW mit Pischetsrieder).

    Und Gehaltsexzesse wird es weiter geben. Warum sollte z.B. ein 40 jähriger CEO, der nur 6 Jahre seinen Posten hat, nicht in der Zeit so viel Geld scheffeln können, dass er sich zur Ruhe setzen kann. Mal ganz zu schweigen von Abfindungs- und Rentierregelungen!

    Ich habe keine Ahnung was der Mann wirklich denkt. Vielleicht Wasser predigen und selber Wein saufen!
  2. #2

    Gehaltexzesse...

    wie das schon klingt... Sie nehmen halt, was sie bekommen. Und so lange die praktisch unter sich ausmachen, wie hoch die Gehälter ausfallen sollen, wüsste ich nicht, was sie daran hindern sollte, auch weiterhin kräftig zuzulangen. Interessant ist ja auch nicht die Höhe des Gehalts, sondern die Höhe aller Einkünfte und Vergütungen.
  3. #3

    Ausgesprochener Unsinn

    Unglaublich, das jemand der sich "Top Personalberater" nennt, es schafft ein Interview ueber die Besetzung von Fuehrungspositionen zu geben, ohne einmal auf den Entscheidenden Faktor zu verweisen: LEISTUNG!!!!

    Diese ganze Diskussion um Frau/Mann, Quote oder Flexi, weiss oder schwarz, arisch deutsch oder kunterbunt ist doch eine aus vergangener dunkler Zeit.
    das sind alles Faktoren, die ich persoenlich nicht aendern kann, das einzige was in meinem Machtbereich liegt ist Know How aufzubauen und Leistung zu liefern.
    Das Entscheidende muss also sein, wie ich Leistung messen kann und was ich leiste.

    Alle anderen Faktoren sind politischer Natur, und es soll erstmal bewiesen werden das ein in den o.g. Punkten heterogenes Board bessere Entscheidungen trifft als ein homogenes.

    Und was diese Frauenquote angeht:
    Momentan haben sie Dax Vorstaende, die zwischen 45-65 Jahre alt sind. Diese haben ihre Ausbildung vor 20 bis 40 Jahren abgeschlossen, sofern sie an der Uni waren. D.h. mit einer Quote dikutiert man heute ueber die Ausbildungs-und Lebensverhaletnisse von vor 20 bis 40 Jahren. Na bravo.
    Ausserdem sollte man mal beachten, wieviele Frauen in relevanten Studiengaengen fuer Fuehrungskraefte waren. Die meisten aktuellen Vorstaende kommen naemlich aus dem Maschienenbau, ein Studiengang der meist einen Frauenanteil von unter 10% hat.
    Rechnet man so einen Faktor mit ein und baechtet das Frauen durch gegeben Eigenschaften wie "Kinder gebaeren" etc. keine Lust oder Moeglichkeit auf Karriere haben, dann sehen 25% Frauenquote in Boards utopisch aus.

    Es ist und bleibt ein Phaenomen, das in Deutschland ueber alles diskutiert wird, nur nicht ueber Leistung.
    Leistungsgesellschfat war einmal.
  4. #4

    Wer schreibt bzw. woher kommen solche Artikel?

    Nicht nur beim Karrierespiegel, aber hier insbesondere, frage ich mich immer wieder ob diese Artikel direkt von den PR-Töchtern der dpa und dapd kommen (was ja in der Presselandschaft nicht selten ist) oder ob die Beiträge noch selbst von diesen "Kaderagenturen" geschrieben werden und was solch eine Platzierung kosten könnte.
  5. #5

    das Verhältnis

    Man bekommt ja das Gefühl, das die Top-Manager die Einzigsten sind, die hart arbeiten und flexibel sein müssen! Sollen sie doch ihr 50 fache Gehalt oder mehr bekommen (1 Monatsgehalt = 4 Jahre meiner Arbeitszeit ), aber dann noch einen Bonus? Warum, weshalb, wieso? Meine letzte Bonuszahlung für (sehr) gute Leistung und mehr getätigten Arbeitsvolumen belief sich bei 33€ netto.WOW! Auch ohne diesen "Bonus" werde ich weiterhin meine Arbeit mit besten Gewissen verrichten und flexibel bleiben für meinen Arbeitgeber und wenn es den Obigen hilft, ich würde auf meinen Bonus verzichten.

    (Warum muss man das Thema "Frauenquote" immerzu einbringen? Es gibt mittlerweile viele Frauen in Führungspositionen, welche durch diese immer wiederkommende Diskussion ein wenig herabgestuft werden und man das Gefühl bekommen könnte, das sie nur diese Positionen inne haben für die Quote und nicht für ihre Leistung.)
  6. #6

    Gibt es den Artikel

    ... irgendwo auch in deutscher Sprache?


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