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Führungsdebatte nach Lötzsch-Rücktritt: Linke ignorieren Maulkorb-Erlass
dapdBloß keine Personaldebatte vor den Wahlen in Schleswig-Holstein und NRW - so lautet die Direktive der Linken-Spitze nach dem Rücktritt von Parteichefin Gesine Lötzsch. Doch viele Genossen sehen das anders: Sie wollen Klarheit über die möglichen Pläne von Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...827135,00.html
- #1 12.04.2012 13:02 von
- #2 12.04.2012 13:10 von
- #3 12.04.2012 13:11 von
- #4 12.04.2012 13:15 von
....
Die Linke hat sich nicht erst seit Ernst/Lötsch durch mangelnde Klugheit
hervorgetan, kluge Köpfe, wie Bartsch und Ramelow haben gegen die Machtbewahrenden Populisten (noch) keine Chance!
Frau Wagenknecht hat Angst vor ihrer Courage und muss sich jetzt als Bettwärmer des alternden Oberpopulisten zurückhalten - #5 12.04.2012 13:15 von
- #6 12.04.2012 13:21 von
- #7 12.04.2012 13:21 von
Allen Kredit verspielt
Es ist ziemlich schnuppe, ob Lafontaine sich nun vor oder nach der Wahl äußert. Der Saarländer ist und bleibt ein unsicherer Kantonist. Einer, der sich als Minister der Bundesrepublik Deutschland, auf die er einen Eid geschworen hat, bei Nacht und Nebel aus dem Staub macht, hat wohl allen Kredit verspielt.
- #8 12.04.2012 13:24 von
Das hab ich auch grad gedacht.
Wenn man sich mal anschaut, wen es in den anderen Parteien so gibt ... die mal-Hüh-mal-Hott-Merkel, den Frösche in heißes Wasser tauchenden naiven gelben Lausbuben, die deutsche Version von Doug Heffernan in der SPD und und und.
Und was man den Linken anerkennen muss: Sie haben all das, was wir in den letzten Jahren so an wirtschaftlichen Vorkommnissen und darauf folgenden Absichtserklärungen der anderen Parteien schon vor 15 Jahren vorhergesagt und gefordert:
* Die Finanzwirtschaft, die der Bevölkerung und der Realwirtschaft das Mark aus den Knochen saugt
* lausig bezahlte Mini-Jobs, sklavenähnliche Leiharbeitsverhältnisse und fast nur noch befristete Reihen-Verträge für Neueinsteiger im Berufsleben
* ständig sinkende Löhne und höhere Steuern und Abgaben auf Arbeit, während das Kapital mit 25% pauschaler Abgeltungssteuer nur die Hälfte zahlt
* Forderung nach einer Finanztransaktionssteuer, wesentlich stärkerer Regulierung und Schrumpfung des privaten Banken- und Zockersektors, mehr direkte Demokratie usw.
Wenn die Partei außenpolitisch nicht so weit ab vom Schuss wäre, wäre sie glatt eine Alternative zu dem, was wir sonst so haben. - #9 12.04.2012 13:29 von
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