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Führerschein-Prüfung: Angst und Schrecken hinterm Lenkrad

Volle Straßen, fiepende Bremssysteme,*riesige*Autos: Wer eine Fahrschule besucht, braucht starke Nerven. Der*Führerscheinerwerb wird zur Tortur, die zudem immer teurer wird - auch weil die Fahrschüler selbst fahriger werden.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...796546,00.html
  1. #60

    Zitat von hördochauf Beitrag anzeigen
    wobei ich nicht mal genau weiss was BE ist:
    BE: PKW + Anhänger ÜBER 0,75 Tonnen.


    Zitat von hördochauf Beitrag anzeigen
    Wenn die Karre für BE im Fuhrpark ist nutze ich sie doch wo ich kann - um gekehrt funktionierts ja nich so gut.

    Hier mal ausnahmsweise Vorteil SUV...
    In der Regel auch noch für die Automatik Schulung. Meine (ehemalige) Fahrschule hat zwei Audi A3 1.9 TDI für Schalter und den GLK 350 CDI ("Das Biest") für die Automatik-Schulung und Anhänger-Schulung.

    Manchmal lässt man die Schüler auch Audi fahren und dann für ein, zwei Stunden mal auf den GLK, um ihnen mal zu zeigen, wie sich Automatik fährt.
  2. #61

    Schöne neue Autowelt

    Nachdem ich mich durch (gefühlt) zweitausendfünfhundertsiebenund zwanzig Forumsbeiträge (voller Rechtschreib-, Grammatik- und vor allem Denkfehler) hier geklickt habe, wird mir langsam klar, weshalb man auf den Strassen bald nur noch grenzdebile Wagenlenker(innen) mit ausgeprägter Blink-Schwäche trifft: die Jungs (und vor allem die Muttis!) sind mit ihren Handytelefonaten und all den Assistenzsystemen so ausgelastet, daß sie für die simple Betätigung eines Blinkers einfach keine Zeit und keine geistige Kapazität mehr haben.
  3. #62

    mmmhh

    Zitat von rattentier@gmx.de Beitrag anzeigen
    autsch!

    Ansonsten geb ich ihnen recht, wobei ich die teile im privaten einfach übertrieben find.
    Warum soll ich jetzt so tun als wüsste ich genau wieviele Klio, Achsen und sonstwas. Wenn ichs wissen will hilft google?

    Heute allo ernsthaft beim Thema - alle Achtung..
  4. #63

    Damals

    Zitat von WHO23 Beitrag anzeigen
    Damals? Wann war das?
    ...regierten die Sozis auch mal in der Weimarer Republik.

    :)
  5. #64

    Bisher herzlich gelacht!

    Aber fangen wir mal von vorn an:

    - die Kiddies, die einigermaßen Radfahren können, sollten ganz, ganz früh die wichtigsten Verkehrsregeln kennen (Radweg benutzen, Licht am Rad, Arm ausstrecken, das Vorfahrt-Achten-Schild kennen, nachts keine nur schwarze Kleidung, Helm sowieso, bei nicht markierten Fußgängerwegen absteigen und schieben, usw.)

    - ein Schritt weiter: Das Mofa, der Roller. Höchst gefährlich - insbesondere auf Hamburger Straßen, vielleicht nicht in Fallingbostel.. auf den Radweg darf man ja nicht.

    - Und die Fahrschüler??? Auf dem Großmarkt-Parkplatz im fetten Mercedes unterwegs? Tja, da fällt der Umstieg auf einen bezahlbaren "Abi 2011"-Kleinwagen mit 13,5m Wendekreis ohne Lenkhilfe sicher leicht...

    - Ach, wo haben Sie denn alle Ihre Führerscheine her? Aus Fallingbostel, wo gerade mal eine große Kreuzung - immerhin mit einer einstelligen Bundesstraßennummer - existiert? Das ist schon ein Unterschied zum Hamburger "Horner Kreisel".

    Und das auch mit dem Motorrad. Obwohl ich schon vorher so 100.000 km gefahren bin, habe ich nach 10 Jahren Pause ein ADAC-Fahrtraining - nur für Frauen übrigens - mitgemacht. Ich konnte noch nich mal die Pilonen-Strecke bewältigen - hatte ja damals nur 1 Fahrstunde- , aber jetzt kann ich das.

    Es war aber schon irritierend, wie mein ABS Striche im Sand hinterließ, im Starkregen hatte ich das schon geübt. Dummerweise ist bei meinem Koffer doch echt oft die Batterie leer, und das ABS ist nicht da...

    Dafür gerate ich nicht in Panik, wenn bei einer Vollbremsung mal das Hinterrad abhebt, bei scharfem Anfahren mal das Vorderrad, oder man in einer Kurve mal 1/2 Meter rutscht. In der Fahrschule habe ich das nicht gelernt. Das Teil ist eine BMW 1100R.

    Leider orientieren sich die Fahrschulen immer nur an der Erlangung des "Lappens". Es sollten sich mal alle daran erinnern, wie es war, als man Fahrradfahren oder Schwimmen gelernt hat. Mit Stützrädern und Schwimmflügeln geht das auf Dauer nicht so wirklich gut.

    Es gibt für mich nur wenige verbindliche Verkehrsregeln:
    - kein Alkohol, keine Drogen
    - Winterreifen
    - Gelbe Ampel? No Prob, an der nächsten spare ich die Zeit
    - nicht zu schnell, aber was spricht gegen 80 auf dem Ring 2 morgens um 3?
    - 3-dimensional denken = obligatorischer Schulterblick, Fahrradfahrer ohne Licht entgegen der Einbahnstraße sehen können, jederzeit mit einem landenden Flugzeug auf der Autobahn rechnen oder mit einem Geisterfahrer
    - und das wichtigste: Langsam fahren können.

    Die Fahrausbildung in Deutschland ist so etwas von daneben:

    Alle konzentrieren sich auf das Auswendiglernen von Regeln und der ca.200 Verkehrszeichen. Davon sind viele Regeln in vielen Orten obsolet - Google sollte vielleicht mal beim Routenplaning darauf hinweisen, dass es in Bochum z.B. noch Straßenbahnen gibt. Wissen Sie das noch, wie man damit umgeht?

    Klar, dass die Kids das nach bestandener Prüfung schnell wieder vergessen, wenn sie nicht gleich weiter fahren. Und es ist schon ein Unterschied, ob man in der letzten Fahrstunde mal 180 im 6-Zylinder-MB auf der Autobahn fahren darf - darf man das? - oder danach mit dem Kleinwagen den annahenden BMW in den Kasseler Bergen anschnibbelt.

    Alle Fallingbosteler und alle verantwortungsbewussten Fahrlehrer bitte ich hiermit ausdrücklich um Verzeihung, das sollte kein Affront gegen Sie sein.
    Aber Sie als Fahrlehrer, können Sie noch mehr tun?

    LG -AnnaOnWeb
  6. #65

    Die Fahrschüler können die Theorie oft nur schwer oder gar nicht in die Praxis umsetzen
    Der ganze Artikel ist Bullshit, aber die Ansage ist klasse. Die scheiß Theoriestunden, da hab ich immer geschlafen!
    Größten Teils kalter Caffee aus der Verkehrserziehung in der Grundschule.

    Theoretische Prüfung mit den dämlichen 5 Punkte-Fragen, die ach so wichtig sind in der Prüfung, und immer die leichtesten waren. Und dann diese saudämlichen Fragen, bzgl. des Halteverbots vor und nach Bushaltestellen oder wo man vor einem Bahnübergang anhalten muss, wenn man einen Anhänger dran hat, die völlig überhohlt sind und an die sich kein Mensch hält, und nach der Prüfung gleich vergessen werdne.

    Nicht selten trifft auch die Fahrschulen eine Mitschuld, wenn Prüflinge durchfallen. "Viele Fahrlehrer lassen ihre Schüler aufgrund des Wettbewerbsdrucks früher zur Prüfung zu, als es sinnvoll wäre", sagt von Bressendorf. Ein Phänomen, das besonders in den neuen Bundesländern und in Hamburg zu beobachten sei.
    Haha, selten so gelacht! Fahrlehrer geben ihren Schülern zu wenig Fahrstunden, so ein Quatsch. Im Rückblick hätte ich sehr viel weniger Stunden nehmen müssen, aber mein toller Fahrlehrer hat mich schön weiter abkassiert.

    2000 Euro für den Führerschein, die Preise sind jedenfalls reiner Wucher.
  7. #66

    Fahrschulmonopol muss wieder weg!

    Bis Anfang der 90er Jahre war es auch in Deutschland möglich, seinen Kindern oder sonstigen Verwandten mit dem eigenen Auto das Fahren beizubringen. Da klebte dann am Auto das berühmte Schild "Fahrschüler" (nicht "Fahrschule"). Klammheimlich und wahrscheinlich mit den nötigen Entscheidungserleichterungsbeihilfen (vulogo "Schmiergeld" genannt) an die Politiker hat es dann die Fahrschul-Lobby geschafft, den Fahrschul-Zwang einzuführen. Wir das einzige Land Europas, das einen Fahrschul-ZWANG hat! Dass trotzdem die meisten Leute in die Fahrschule gehen, steht auf einem anderen Blatt.

    Das ist sogar so pervers, dass jemand, der aus dem Ausland kommt und dessen Führerschein hier erst mal nicht anerkannt wird, hier nicht einfach zum TÜV gehen kann und sich zur Prüfung anmeldet. Oh nein, wir sind in Deutschland! Nach ca. 25.000 unfallfreien Kilometern in Neuseeland musste unser Sohn hier wieder in die Fahrschule, denn nur so konnte er sich zur Prüfung anmelden. Reine Abzocke!

    Wäre er allerdings aus dem Senegal gekommen, wäre der Führerschein hier anstandslos umgeschrieben worden. Danke an denjenigen, der mir diesen Schwachsinn erklären kann!
  8. #67

    So ist das

    Zitat von joschitura Beitrag anzeigen
    Nachdem ich mich durch (gefühlt) zweitausendfünfhundertsiebenund zwanzig Forumsbeiträge (voller Rechtschreib-, Grammatik- und vor allem Denkfehler) hier geklickt habe, wird mir langsam klar, weshalb man auf den Strassen bald nur noch grenzdebile Wagenlenker(innen) mit ausgeprägter Blink-Schwäche trifft: die Jungs (und vor allem die Muttis!) sind mit ihren Handytelefonaten und all den Assistenzsystemen so ausgelastet, daß sie für die simple Betätigung eines Blinkers einfach keine Zeit und keine geistige Kapazität mehr haben.
    wenn sich AutofahrerInnen auf den technischen Schnickschnack im Auto einlassen. Dann bleibt für den Strassenverkehr kaum noch ein Auge übrig. Eine frühe Vorform der digitalen Demenz.
  9. #68

    [QUOTE=Vnessi;9117957Aber dann: einen bezahlbaren vernünftigen Gebrauchtwagen zu bekommen ist nahezu aussichtslos (es sei denn, man kauft eine lebensgefährliche Schrottkarre), erst recht, diesen zu versichern - bei den absolut jugendunfreundlichen Einstiegstarifen. Oft können die Eltern auch nicht helfen, denn schon ab dem 2. Kind beginnt das Armutsrisiko. [/Quote]

    Warum stehen dann vor jedem Haushalt wo Kinder wohnen min. 3 Autos? Wohlgemerkt, vor durchschnittlichen Haushalten von Handwerkern und normalen Angestellten.
    Und warum kommen die meisten Oberstufenschüler mit Autos zur Schule? Warum bekommt fast jeder pünktlich zum 18. Geburtstag ein Auto vor die Tür gestellt?

    Die Anzahl zugelassener Autos in Deutschland steigt kontinuierlich. Und das bestimmt nicht aufgrund des Zehntwagens irgendeines Millionärs.

    Folge: nicht wenige junge Leute haben einen Führerschein, fahren aber nicht. Spätestens nach 6 Monaten ohne zu fahren sind sie so verunsichert, dass sie selbst sagen, sie können es nicht mehr - es sei denn nach weiteren freiwilligen - und teuren - Fahrstunden (schönes Erlösmodell für die Fahrschulen!).
    Klar, spätestens mit Beginn des Studiums wird das Auto wieder abgeschafft. Aber wer hängt den deswegen den Autoschlüssel an den Nagel. Also ich kenn da nur eine einzige Person (die aber auch sonst etwas beschränkt ist).
  10. #69

    Och Joh.....

    Zitat von NeZ Beitrag anzeigen
    .... Meinetwegen fällt mein scheiß Kind halt dreimal auf die Fresse, bis es daraus lernt - dafür strengt es sich dann richtig an und kapiert, was Fleiß und Übung ausmachen.

    Und das muss für alle Lebensbereiche gelten.

    Wer meint, ein 5-Jähriger habe da einfach noch nicht die motorischen Fähigkeiten, ist selbst schuld und hat als Elter versagt.
    Wen Sie mal ein scheiß Kind waren - vermutlich selbst dran schuld! Ich geh einfach mal davon aus: Sie haben gar Kind und schon gar keinen Enkel - ich habe mit knapp 50 bereits beides!

    Grundsätzlich ist die Doktrin "Lernen durch Leiden" sicher nicht ganz falsch, leider haben sich die Verhältnisse im Laufe der letzten Jahrzehnte sehr deutlich zum Nachteil der Zufußgehenden bzw. Zweiradfahrenden verändert.

    Heute wäre ich bei meinen wesentlichen 3 Straßenverkehrsunfällen im Kindes- bzw. Jugendalter garantiert verstorben.

    1. Im Alter von 6 auf dem Zebrastreifen vor der Schule von meiner Klassenlehrerin mit ihrem VW-Bus überfahren. Ergebnis: komplizierter Beinbruch, mit der Folge eines verkürzten Beines. 10.000 DM Schmerzensgeld.

    2. Im Alter von 14 auf dem abschüssigen Fahrradweg durch eine plötzlich geöffnete Autotür eines VW-Käfers quasi prompt gestoppt. Ergebnis: viele blaue Flecken und neben meinem demolierten Fahrrad die Autotür abgerissen. 1.000 Schmerzensgeld + neues Fahrrad.

    3. Im Alter von 16 auf gerader Straße von einem VW-Käfer, der ohne mich zu sehen einfach aus einer Einfahrt auf die Straße fuhr, quasi prompt gestoppt. Ergebnis: Kleinkraftrad demoliert, u.a. Vorderachse des VW-Käfers gebrochen, Salto über das Auto geschlagen, Armbruch. 3.000 DM Schmerzensgeld + neues Kleinkraftrad.

    Da die Mutti-Bomber heute nicht mehr VW-Käfer o.ä. sind, sondern sehr oft VW-Touareg oder ähnlich voluminöses, sich die Gewichte und Stabilität der KfZ mehr als verdoppelt haben, wären derart glimpfliche Erfahrungen heute absolut ausgeschlossen!

    Insofern ist es zumindest nachvollziehbar, im heutigen Straßenverkehr deutlich mehr auf seine Kinder zu achten!








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