Forum


 

Führerschein-Prüfung: Angst und Schrecken hinterm Lenkrad

Volle Straßen, fiepende Bremssysteme,*riesige*Autos: Wer eine Fahrschule besucht, braucht starke Nerven. Der*Führerscheinerwerb wird zur Tortur, die zudem immer teurer wird - auch weil die Fahrschüler selbst fahriger werden.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...796546,00.html
  1. #130

    Korrektur

    Zitat von brother eagle Beitrag anzeigen
    In Canada (BC), Theoretische Pruefung jederzeit nach vollendetem 16. Lebensjahr. Keine Schule erforderlich, selber lernen. Kosten fuer den Test $15
    Dannach ein Jahr "learners license" begleitetes Fahren mit Eltern oder jemand ueber 25 mit gueltigem Fuehrerschein.
    Nach einem Jahr, erster Praxis Test ($35)
    Nach bestehen,fuer zwei Jahre alleine fahren mit gewissen Einschraenkungen (Neulings License).
    Nach nochmals zwei Jahren ein weiterer Praxis test fuer $35 und wenn bestanden eine volle fahrerlaubnis fuer $75 pro Jahr.

    Not everything Made in Germany is necessarily good!
    1 Jahr Anfaenger,
    2 Jahre Neuling (Das war etwas dumm ausgedrueckt)
    $75 fuer die License alle 5 Jahre
  2. #131

    .

    Zitat von brother eagle Beitrag anzeigen
    1 Jahr Anfaenger,
    2 Jahre Neuling (Das war etwas dumm ausgedrueckt)
    $75 fuer die License alle 5 Jahre
    Für was werden die 75 $ alle 5 Jahre gebraucht? Nur für die Verlängerung? Das würde ich mal eine Geldquelle nennen.

    Die Ausbildung läßt sich nur schwer mitteinander vergleichen. Wir sind ganz gut damit gefahren, dass eine gründliche(re) Ausbildung verlangt wird. Und drei Jahre für den vollwertigen Führerschein ist ein wenig lang, oder? Ja ich weiß, mit Fahrschule wird er schneller vollwertig. Aber das kostet halt. Manchmal andere auch körperliche Unversehrtheit.
  3. #132

    nich schon wieder 'n titel

    Zitat von cokommentator Beitrag anzeigen
    Für was werden die 75 $ alle 5 Jahre gebraucht? Nur für die Verlängerung? Das würde ich mal eine Geldquelle nennen.

    Die Ausbildung läßt sich nur schwer mitteinander vergleichen. Wir sind ganz gut damit gefahren, dass eine gründliche(re) Ausbildung verlangt wird. Und drei Jahre für den vollwertigen Führerschein ist ein wenig lang, oder? Ja ich weiß, mit Fahrschule wird er schneller vollwertig. Aber das kostet halt. Manchmal andere auch körperliche Unversehrtheit.
    Die $75 sind als Gebuehr alle 5 Jahre erforderlich. Da wir keinen Perasonalausweis haben ist die Fahrerlaubnis gleichzeitig Identitaetsbescheinigung, mit aktueller Adresse und relativ aktuellem Passfoto. Ab 65 muss man beim Erneuern damit rechnen einem Sehtest unterzogen zu werden oder gar einen kleinen Praxis Test.
  4. #133

    Richtig

    Zitat von Kokolores Beitrag anzeigen
    Je weniger Menschen einen Führerschein machen, je weniger Menschen Autos besitzen, desto besser für die Umwelt und desto besser für die Menschen. Ich bin für noch höhere Hürden, finanzielle sowie fachliche, um es möglichst nur wenigen Auserwählten möglich ist, einen Wagen zu besitzen.
    Nach 45 Jahren PKW LKW Bus Praxis bin ich schon lange der Meinung,daß auf Deutschlands Strassen viel zu viel Vollgas Deppen die Strassen unsicher Machen.Ich habe mich entschlossen meie Führerscheine Abzugeben.Ich wohne in einer Kleinstadt mittendrin,zur nächsten Großstadt ist es mit der Bahn ca.7Min.und soweit dürft Ihr weiter eure Märchen erzählen.Ich habe in diesem Forum mehrmals herzlich über die Abstrusen Theorien mancher Foristen herzlich gelacht.

    Gott zum Gruße
  5. #134

    .

    Ich habe es aber auch in der Zeit begriffen, in der ich den Führerschein gemacht habe.
    Echte Fahrpraxis mit einem Auto kann eh nichts ersetzen, auch nicht Fahrrad fahren. Da ist die (angeblich) mangelnde Übersicht weitaus weniger das Problem als die viel höhere Geschwindigkeit, die dazu zwingt, weitaus vorausschauender zu fahren.

    Ich fahre heute mittelmäßig, würde ich von mir behaupten. Und ja, auch mit ganz viel Autofahren nach dem Führereschein dauert es Jahre, bis man da ist, wo man sein kann.
    Zitat von DerNerd Beitrag anzeigen
    Das seh ich nicht so. Vorfahrtsregeln die in Fleisch und Blut übergegangen sind, einschätzen von Verkehrssituationen, erahnen von Fehlern die jemand gleich machen könnte und man daher schon bremsbereit ist ... Solche Dinge eben lernt man auch auf dem Rad oder beim mitfahren.

    Was für mich persönlich eher neu war, aus der niedrigeren Sitzposition im Auto gegenüber dem Rad - wo man über die Autodächer hinweg sehen kann - sind bsp. rechts vor links Situationen erst viel später klar und deutlich.
    Trotz allem, nach zwei Jahren die ich nun ein Auto fahre - ich halte mich selbst für einen eher vorsichtigen Fahrer, aber bei weitem nicht für einen guten Autofahrer - ich muss noch viel lernen.
  6. #135

    .

    Warum müssen Sie die Führerscheine abgeben, wenn Sie freiwillig ausschließlich den ÖPNV benutzen wollen? Versteh' ich nicht.

    Ach so: es gibt durchaus eine Menge ländlicher Gebiete in Deutschland, wo Sie ohne eigenes Fahrzeug völlig aufgeschmissen sind, wenn Sie nicht direkt neben Ihrer Arbeitstelle und Einkaufsmöglichkeiten wohnen. Und allem anderen, was es nicht bei amazon gibt. Einen Arzt etwa.
    Zitat von nasowasnee Beitrag anzeigen
    Nach 45 Jahren PKW LKW Bus Praxis bin ich schon lange der Meinung,daß auf Deutschlands Strassen viel zu viel Vollgas Deppen die Strassen unsicher Machen.Ich habe mich.....
  7. #136

    Fahrassistenzsysteme

    Den Fahrschülerin beibringen, wie die ganzen Fahrassistenzsysteme funktionieren? Ja geht's noch?
    Eher das Gegenteil sollte meiner Meinung vermittelt werden.
    Da steigen die Fahrschüler in ein hochmodernes, mit Technik vollgestopftes Auto. Abstandswarner, Parksensoren, Navi, ESP, ABS, um nur mal einige zu nennen.
    Und was passiert nach der Prüfung? Viele kaufen sich ihr erstes Auto. Wird das Teil all diese Systeme haben? Mit Sicherheit nicht...
    Wenn das so weiter geht kann doch bald kein Mensch mehr vernünftig Auto fahren.

    Es wird also das Fahren in einer von Elektronik wohl behüteten Umgebung geübt, aber im "echten Leben" muss man auf einmal alles selber machen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das positiv auf die Unfallstatistik auswirkt. Insbesondere, wenn der Fahrschüler von einem BMW oder Mercedes mit ABS und ESP auf irgendeinen, sagen wir mal fünfzehn Jahre alten, Kleinwagen ausweicht, der nichts von alldem hat.
  8. #137

    Da geb ich ihnen recht

    Zitat von clancy688 Beitrag anzeigen
    Den Fahrschülerin beibringen, wie die ganzen Fahrassistenzsysteme funktionieren? Ja geht's noch?
    Eher das Gegenteil sollte meiner Meinung vermittelt werden.
    Da steigen.....
    Danke das Sie das sagen, meine Meinung ist das genau. Und das als Fahrlehrer, aber die Kundschaft möchte sich lieber in eins der Hochmodernen Autos rein setzen als in den Käfer 1301 mit Brezelfenster. In der Theorie sag ich immer unsere Autos sind zu schlau für lernende Autofahrer. Was ist wenn nur eine Sicherung ausfällt und das ESP nicht mehr funktioniert?
    Alle nicken und nach dem Unterricht kommt dann die Frage, wann kommt denn das neue Auto ;)
  9. #138

    Endlich!

    Ich hatte ja panische Angst vor den Prüfungen, sowohl schriftliche wie auch praktische. Mein Mann hat mir eine Hypnose geschenkt und die habe ich wirklich Wochen vorher gehört, um einfach mich mental darauf vorzubereiten und im Endeffekt waren die Prüfungen auch richtig gut. Ich meine die war von Eisfeld, eine CD, aber da müsste ich noch mal nachschauen. Das war wieder seit langem eine Prüfung, mein Studium liegt ja schon länger hinter mir. Bin froh, dass jetzt erst einmal nicht mehr an Prüfungen ansteht ^^


TOP



TOP