dapd"Karrieristen, Trolle, Verschwörungsfritzen": Die Piraten werden ungeduldig mit Störenfrieden in den eigenen Reihen, Selbstdarsteller sollen künftig ausgebremst werden. Der Grund ist klar - die Aufstellung für die begehrten Listenplätze zur Bundestagswahl rückt näher.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...843405,00.html
Es kann ja auch nicht sein, dass man sicht ressourcen- und zeitintensiv mit sinnlosem, formalem Kokolores wie 'Pirat' oder 'Piratin' vergnügt, anstatt das Programm und das Team auf die BTW flott zu machen.
Die offene Parteistruktur lockt halt jede Menge ulkige bis üble U-Boote.
Die sollte man aber lieber lässig im Weissen Rauschen brabbeln lassen anstatt ihnen auch, nur weil die Medien das Thema des Freaks aufgenommen haben, noch mehr Raum und Platform zu geben.
wo es posten zu holen gibt , kommen eben auch jede menge loser angekrochen die ohne solche posten niemals etwas im leben erreichen.
war bei den grünen doch ähnlich und wenn man sich anschaut wieviele grüne abgeordnete keinerlei abschluß /ausbildung haben und nur als berufspolitker ihr auskommen haben, wird einem schlecht.
ps: bei den grünen ist der anteil bes. hoch- unter garantie 5%- roth, butiköfer, beck oder ehemals fischer fallen mir da als erstes ein
Wenn der Chef der Piraten beim Verteidigungministeirum arbeitet, ist sieallenfalls eine bessere CDU, mehr aber auch nicht. Denn um sich dort zu bewerben, ich sprech aus Erfahrung, sollte man alles sein, aber nicht neutral. Es wird auf die Religionszugehörigkeit geachtet, politische Zugehörigkeit und natürlich Werdegang. Von daher kann man den Piraten nach so kurzer Zeit, auch nichts mehr glauben, so wie dem ganzen Rest. Wir brauchen Reformen, keine neue Parteien. Änderungen im Bezug auf die Politik und nicht alter Wein in neuen Gläsern.
.. . ich schlug schon 2010 vor sämtliche Mandate mit einer satzungsgemäßen Mandatsträgerabgabe von 75 % der Diät zu belegen.
Erstens hätten UKP´s ohnehin den Aufwand immer abgedeckt - die Diät dient ja nur den persönlichen zusätzlichen Ansprüchen.
Zweitens hätte man die Abgabe zweckgebunden in einem Topf gesammelt, der einzig zur Unterstützung engagierter - sprich aktiv mitarbeitender Piraten - mit dürftigem materiellem Background eingesetzt worden wäre.
Vor allem - es stehen ohnehin üppige Personalbudgets zur Verfügung die von der Staatskasse getragen werden - sprich z.B. 16.000 Euro Bruttolohnsumme für jedes MDB.
Aber schon damals herrschte die Eldorado-Stimmung - Mandat = lukrative Selbstversorgung - mit Egoshootereffekt.
Seither ist für mit diese Partei identisch mit den restlichen - übrigens - genau dies wird ja goutiert - als relitätsnäh und somit einzig ernstzunehmend.
Wer eine alternative Politkultur anstrebt, gilt im gemäßigten Fall als naiv, im schlimmsten Fall als therapiebedürftig.
Nun - ich habe eine Partei der postmaterialistischen sozialen Idee gegründet - sechst Mitglieder - für die meisten hier wohl therapiebedürftige Spinner - und GOTT sei DANK nur sechs.
Es besteht keine Gefahr - liebe Foristen - die Welt bleibt so wie Ihr sie Euch erträumt!
Die Welt der Halbgötter – warum Mensch ungleich Mensch ist | oberham
die die Diskussion wollten? Und jetzt beschweren sie sich ueber zu viel Diskussion? Ich muss zugeben, dass die Piraten vermutlich nur eine Randerscheinung bleiben werden, leider. Konstruktive Vorschlaege in Foren werden leider auch von den etablierten Mitgliedern herunterdiskutiert, wobei dort Argumente vorgebracht werden, die man bei Bier und Zigarette tage- und naechte-lang diskutieren kann ohne je zu einem Ergebnis zu kommen. Die Piratenpartei muss sich auf eine politische Linie einigen, wenn sie erfolgreich sein will. Ich sehe bisher jedoch nicht, warum ich von der Linken zur Piratenpartei wechseln sollte, obwohl ich anfangs stark Hoffnung hatte, die Piraten wuerden es besser machen.
Das zeigt ein grundsätzliches Problem in der Politik: Entweder Karriereisten, die alles abnicken so lange es sie vorwärts bringt, oder aber extremistische Spinner. Damit meine ich nicht nur Bundespolitik, sondern auch kleinere, außerparlamentarische Aktionen. Ich war schon bei einigen Initiativen dabei und habe es mitlerweile aufgegeben, weil jede Gruppe irgendwann von solchen übernommen oder kaputt gemacht wurde.
Die Piraten sind ja einst angetreten, weil sie darauf auch keinen Bock mehr hatten und eine offene, transparente und basisorientierte Partei dem entgegen setzen wollten. Das ist auch der Grund, warum ich Hoffnung in diese Partei gesetzt hatte und sie immer noch genau unter diesem Licht beobachte. Bis zur BT-Wahl müssen sie das unbedingt hinkriegen, ansonsten sehe ich schwarz für diese letzte Alternative...
Sind Freigeist, Opposition u.a. schon Querulant?! Jeder will auf die Liste, auf die vorderen Rängen. Wollen PIRATEN "Idealismus-Politik" oder mehr Bewegung und Neuerungen in der Politik? Wenn man ein Haus baut braucht man zuerst ein Fundament. Bei PIRATEN steht noch nicht einmal ein Fundament. Noch viel Entwicklungsbedarf!
Ich habe mich bei den Piraten auch eine Zeit lang im Forum herumgetrieben.
Es ist durchaus spannend, sich an Positionsfindungen zu beteiligen und die meisten Mitglieder sind auch an Diskussionen interessiert.
Bei bestimmten Themen jedoch, zum Beispiel dem Nichtraucherschutz, kommen Interessengruppen wie das "Netzwerk Rauchen" bzw. "rauchernews" mit in die Diskussion und fluten sie mit unhaltbaren, pseudowissenschaftlichen Auftragsstudien und machen eine Diskussion auf Basis längst anerkannter Tatsachen sehr schwierig.
Und das ist nur ein einziges Beispiel.
Die 100%ige Offenheit ist in jedem Fall etwas Tolles, bringt aber auch das Problem mit sich, das andere Parteien bisher nur in Teilen haben. Es fließen Strömungen mit in die Entscheidungsfindungen ein, die dem grundsätzlichen Parteicredo entgegen stehen!
Niemand hätte bspw. bei den Grünen ernsthaft zur Diskussion stellen können, die Zahl der Atomkraftwerke zu verdoppeln und den Abfall vor einem armen Land auf der anderen Seite der Welt im Meer zu verklappen.