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Frühjahrsgutachten: Forscher attestieren Schäuble mangelnden Sparwillen

dapdEs läuft gut für Deutschlands Wirtschaft, doch laut führenden Ökonomen macht die Regierung zu wenig daraus. In ihrem Frühjahrsgutachten fordern sie von Finanzminister Schäuble stärkere Sparbemühungen: Bisher sei die Haushaltsentwicklung "ausschließlich der konjunkturellen Belebung" zu verdanken.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...828516,00.html
  1. #1

    Der einzige...

    ... der glaubt, dass Schäuble spare, ist Schäuble. Das war bei seinen Vorgängern, die sich gerne als Sparmeister in Szene setzten, nicht anders. Ich habe auch eine Theorie, warum das so ist. Die Finanzminister bekommen von den anderen Kabinettsmitgliedern ständig neue absurde Ausgaben vorgelegt, von denen sie die meisten abschmettern (nicht alle, s. MWSt für Hotels oder Betreuungsgeld). Da sie die meiste Zeit nein sagen, entsteht bei ihnen der Eindruck, sie würden sparen. Dabei geben sie nur weniger mehr aus, als die anderen wollen.
  2. #2

    Wer?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es läuft gut für Deutschlands Wirtschaft, doch laut führenden Ökonomen macht die Regierung zu wenig daraus. In ihrem Frühjahrsgutachten fordern sie von Finanzminister Schäuble stärkere Sparbemühungen: Bisher sei die Haushaltsentwicklung "ausschließlich der konjunkturellen Belebung" zu verdanken.

    Frühjahrsgutachten: Forscher attestieren Schäuble mangelnden Sparwillen - SPIEGEL ONLINE
    Was bitte führen diese Ökonomen? Wie heißen sie?
    "Die Ökonomen kritisierten, dass die Regierung statt zu sparen über weitere Ausgaben wie das Betreuungsgeld und die Zuschussrente für Geringverdiener debattiere."
    Rat: Es sind Männer. Und waren wir uns nicht z.B. schon darin einig, dass staatliche Betreuung eines Kleinkindes mehr kostet als die durch die Mutter?
  3. #3

    Zitat von mathematicus Beitrag anzeigen
    ... der glaubt, dass Schäuble spare, ist Schäuble. Das war bei seinen Vorgängern, die sich gerne als Sparmeister in Szene setzten, nicht anders. Ich habe auch eine Theorie, warum das so ist. Die Finanzminister bekommen von den anderen Kabinettsmitgliedern ständig neue absurde Ausgaben vorgelegt, von denen sie die meisten abschmettern (nicht alle, s. MWSt für Hotels oder Betreuungsgeld). Da sie die meiste Zeit nein sagen, entsteht bei ihnen der Eindruck, sie würden sparen. Dabei geben sie nur weniger mehr aus, als die anderen wollen.
    Nicht ganz, Schäuble nimmt nur mehr Geld ein. Sparen heisst aber, weniger auszugeben. Aber davon kann keine Rede sein!
  4. #4

    Das Problem ist meiner bescheidnen Meinung, das Politiker sich des Staats "Apparats" versichern und bedienen müssen - denn ohne Verwaltung und Amt bekommen sie nix auf den Boden bzw. in der Exikutive des Staates umgesetzt.

    Ich nenne diese durchaus notwendige Hälfte unseres Staatswesens Steuerverbraucher. Die Staatsquote von 48% zeigt das fast die Hälfte der Wirtschaft direkt oder indirekt von öffentlichen Budgets befeuert ist.

    Gegen die Interessen der vielen HAND AUF HALTER haben die paar Steuerzahler keine Chance - noch haben Sie Gerechtigkeit zu erwarten. Wenn dann mal neben jedem Gewerbetreibenden sein persönlicher Kontrolleur und neben jedem Hundehalter ein amtlich bestellter Tierhaltungs- und Stadtverunreinigunsverhinderungsbeauftragter (mit Pensionsanspruch) her trabt wird das Bild spürbar - faktisch ist es aber eben schon so.

    Wir brauchen uns keine Gedanken darüber machen ob wo der Staat das Geld verschwendet, er verprasst das in seinem aufgeblähten Apparat - und im Besten Fall hindert er damit die Bürger nicht am Steuern "generieren" meist aber behindert er die freie Entscheidung (koennte ja mal aus versehen gegen das Gemeinwohl (verz. Beamtenwohl) ausfallen.
    Also Kein Wunder wenn ein Profi des Apparats (das ist Schäuble ja) nicht dort wpart wo es wehtut / seine Wähler sind ja aus der Staatsquote der Rechnung - und vernüftige Menschen wandern dorthin aus wo sie keine Hoffung in den Staat haben dürfen, dafür aber auch weniger Steuern zahlen.
  5. #5

    Sparwillen?

    Zitat von caecilia_metella Beitrag anzeigen
    Was bitte führen diese Ökonomen? Wie heißen sie?
    Sachverständigenrat für Wirtschaft: Ratsmitglieder

    Zitat von caecilia_metella Beitrag anzeigen
    "Die Ökonomen kritisierten, dass die Regierung statt zu sparen über weitere Ausgaben wie das Betreuungsgeld und die Zuschussrente für Geringverdiener debattiere."
    Rat: Es sind Männer. Und waren wir uns nicht z.B. schon darin einig, dass staatliche Betreuung eines Kleinkindes mehr kostet als die durch die Mutter?
    Das sind keine Forscher, sondern Menschen mit gewohnheitsmäßig forschem Auftreten, sogar wenn in Person von Frau Buch eine Frau dem Kreis angehört.

    Das sind nur Ökonomen - also Zahlenakrobaten in Gelddingen. Sie messen Geldmengen und schätzen Geldflüsse. Als Forschung ähnlich seriös wie Astrologie.

    Vergleichbar wäre, wenn sich die Meteorologie als Wissenschaft damit befassen würde, wie Thermometer auszusehen hätten, damit wir keinen Winter mehr haben.

    Wer Schulden anhand einer Quote zum BIP misst und "Wachstum" annimmt, wenn für Milliarden an Geldern Schulen renoviert oder Hörsäle, statt mit Overheadprojektoren mit Beamern ausgestattet werden, interessiert sich nicht wirklich für "Wirtschaft" als Lebensgrundlage für Menschen.

    Aber das eint sie mit Schäuble und dem Rest der Regierigen. Insofern ist das Frühajhrsgutachten nur noch Theater, in dem die Hofnarren dem Herrscher putzige "Nachrichten" übermitteln.
  6. #6

    Sonntagsgemurmel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es läuft gut für Deutschlands Wirtschaft, doch laut führenden Ökonomen macht die Regierung zu wenig daraus. In ihrem Frühjahrsgutachten fordern sie von Finanzminister Schäuble stärkere Sparbemühungen: Bisher sei die Haushaltsentwicklung "ausschließlich der konjunkturellen Belebung" zu verdanken.

    Frühjahrsgutachten: Forscher attestieren Schäuble mangelnden Sparwillen - SPIEGEL ONLINE
    Mit Sparen, d.h. dem Einsparen von Klienelboni kann man sich keine Freunde machen, respektive Wahlen gewinnen.

    Deshalb versucht man sich durchzumogeln. Notfalls rethorisch.


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