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Früheste Wandkunst in Frankreich: 37.000 Jahre alte Höhlenmalerei entdeckt

dapd/ PNAS/ White et al.Die Uralt-Graffitis lassen Forscher jubeln. Archäologen haben in Südfrankreich die womöglich ältesten Höhlenzeichnungen überhaupt entdeckt. Es handelt sich vor allem um Darstellungen des weiblichen Geschlechts.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...833093,00.html
  1. #1

    Grammatik

    Einfach schwach ist es, wenn Journalisten ihre Sprache nicht beherrschen und offensichtlich auch nach Stunden weder meinen Kommentar dazu veröffentlichen noch den peinlichen Fehler korrigieren. "Nahe" erfordert den Dativ, nicht den Genitiv ! (Bildunterschrift, erstes Bild)
  2. #2

    Zitat von lune Beitrag anzeigen
    Einfach schwach ist es, wenn Journalisten ihre Sprache nicht beherrschen und offensichtlich auch nach Stunden weder meinen Kommentar dazu veröffentlichen noch den peinlichen Fehler korrigieren. "Nahe" erfordert den Dativ, nicht den Genitiv ! (Bildunterschrift, erstes Bild)
    Hätten Sie auch noch etwas zum Artikel zu sagen oder beschränkt sich Ihr Interesse an den Foren auf Ihre vermeintliche Rechtschreibungskompetenz? SPON ist ein Nachrichtenportal und kein Seminar für Möchtegerngermanisten.
  3. #3

    Na ja...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Uralt-Graffitis lassen Forscher jubeln. Archäologen haben in Südfrankreich die womöglich ältesten Höhlenzeichnungen überhaupt entdeckt. Es handelt sich vor allem um Darstellungen des weiblichen Geschlechts.

    Uralte Höhlenmalerei in Frankreich entdeckt - SPIEGEL ONLINE
    ...wer die in Rede stehende Ritzzeichnung als "Vulva" erkennen will, hat wohl lange keine mehr aus der Nähe gesehen...
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Uralt-Graffitis lassen Forscher jubeln. Archäologen haben in Südfrankreich die womöglich ältesten Höhlenzeichnungen überhaupt entdeckt. Es handelt sich vor allem um Darstellungen des weiblichen Geschlechts.

    Uralte Höhlenmalerei in Frankreich entdeckt - SPIEGEL ONLINE
    So ist und bleibt die Erotik ein wesentlicher Motor der darstellenden Kunst seit 37.000 Jahren und führte über Höhlenmalerei, Bildhauerei, Videorekorder, Pay-TV bis zum Internet.
  5. #5

    Pillepalle

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    White schloss aus den Funden: "Frühe Menschen funktionierten mehr oder weniger wie die Menschen heute".
    Tolle Sache, auch wenn keine Gründe angegeben werden, außer daß da wohl jemand gehaust haben muß. Eigentlich hat man schon länger vermutet, daß der homo sapiens sich in den 150.000 Jahren seines Bestehens kaum verändert hat. Oder daß er sich jemals ändern wird.

    Mindestens fünf wenn nicht zehntausend Jahre älter ist die Venus vom Hohlefels, die weltweit älteste gesicherte plastische Darstellung eines Menschen, natürlich aus dem Schwäbischen, dem ersten bekannten Kulturraum des Menschen, bis heute führend in allen kulturellen Belangen, insbesondere sprachlichen Feinheiten.

    Und Kultur ist zuerst immer Pornographie. Jedenfalls scheinen die Archäologen davon überzeugt zu sein, die eine Vulva nach der anderen entdecken, wobei sich häufig herausstellt, daß die Kratzereien entweder natürlich entstanden sind oder aus Versehen.
    Daß auf den Photos nicht einmal eine entfernte Ähnlichkeit mit einer Vulva zu entdecken ist, sollte man allerdings nicht nur der sexuellen Verrohtheit der Archäologen anlasten. Da haben die Bildagenturen einfach den falschen Photographen hingeschickt. Vermutlich wieder mal gespart.
  6. #6

    Grammatik

    Ich bin tatsächlich der altmodischen Meinung, dass Qualitätsjournalismus auch an einer korrekten Sprache erkennbar ist. Anders ausgedrückt: Schludrige oder gar (wie in diesem Fall) falsche Sprache legt nahe, dass es der Verfasser auch mit dem Denken nicht so genau nimmt.
  7. #7

    ....

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    ...natürlich aus dem Schwäbischen, dem ersten bekannten Kulturraum des Menschen, bis heute führend in allen kulturellen Belangen, insbesondere sprachlichen Feinheiten.
    Was sich eindringlich in dem Slogan:"Wir können alles - ausser Hochdeutsch" manifestiert. Was wäre z.B. das West-Berlin der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts ohne die Bundeswehrflüchtlinge aus Stuttgart und Umgebung gewesen. Eine öde Insel im Roten Meer!

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    Daß auf den Photos nicht einmal eine entfernte Ähnlichkeit mit einer Vulva zu entdecken ist, sollte man allerdings nicht nur der sexuellen Verrohtheit der Archäologen anlasten.
    Das sehe ich nicht ganz so. Denn das auf dem Bild No.5 erkennbare Würmchen lässt geradezu zwingend auf die realistische Wahrnehmung des Alt-Künstlers zwischen den Bedürfnissen der Frauen seiner Horde und seinen eigenen Möglichkeiten schliessen. Heutzutage würde so ein Werk den Titel: "Lost in Space" erhalten.
  8. #8

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    Tolle Sache, auch wenn keine Gründe angegeben werden, außer daß da wohl jemand gehaust haben muß. Eigentlich hat man schon länger vermutet, daß der homo sapiens sich in den 150.000 Jahren seines Bestehens kaum verändert hat. Oder daß er sich jemals ändern wird.
    Die waren genau wie wir. Daher kann ich mir das auch gut vorstellen. Eine kleine Jagdgesellschaft freut sich mal ohne Frauen unterwegs zu sein. Man feiert mit ein wenig Met eine erfolgreiche Jagd, meißelt zur fortgeschrittenen Stunde ein paar Sauereien in den Felsen *plumps* kommt die Decke runter.

    Die Ausreden als die wieder nach Hause kamen, hätte ich gerne gehört.
  9. #9

    Jetzt mal ganz ehrlich...

    Ich kann nur jedem Interessierten nahelegen einmal ein paar Kreise zu zeichnen b.z.w. immer wieder über einen Einzigen zu malen.
    Aus dem scheinbaren "Kugelschreiber-Einfahren" wird schnell eine mentale Reflektion mit der unendlichen Linie einerseits - und der Geschlossenheit andererseits.
    Und neben dem Schreibinstrument kreisen auch unverzüglich die Gedanken...
    Ich sehe in dem Kreis auf dem Stein ganz klar Gedankenfindung, evtl. steckt auch ein längeres Telefonat dahinter :)


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