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Früherer Aldi-Manager: "Das System lebt von Kontrolle und Angst"

DPADiskretion ist bei Aldi das oberste Gebot. Nun bricht ein ehemaliger Manager mit dieser Regel und liefert einen Blick hinter die Kulissen des Discounters. Im Interview schildert Andreas Straub Schikanen gegen Mitarbeiter und erklärt, warum der Konzern ihn dennoch faszinierte.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...830922,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Diskretion ist bei Aldi das oberste Gebot. Nun bricht ein ehemaliger Manager mit dieser Regel und liefert einen Blick hinter die Kulissen des Discounters. Im Interview schildert Andreas Straub Schikanen gegen Mitarbeiter und erklärt, warum der Konzern ihn dennoch faszinierte.

    Aldi: Ex-Manager Straub berichtet über Überwachung und Kontrolle - SPIEGEL ONLINE
    So, so, das Buch ist eine Herzensangelegenheit (kein Profit erwartet?)Da hat er die alten Kamellen alle noch mal aufgewärmt. Wieso kommt der mir so unseriös vor?
  2. #2

    Mutig mutig und mein respekt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Diskretion ist bei Aldi das oberste Gebot. Nun bricht ein ehemaliger Manager mit dieser Regel und liefert einen Blick hinter die Kulissen des Discounters. Im Interview schildert Andreas Straub Schikanen gegen Mitarbeiter und erklärt, warum der Konzern ihn dennoch faszinierte.

    Aldi: Ex-Manager Straub berichtet über Überwachung und Kontrolle - SPIEGEL ONLINE
    Ich kann dem mutigen Autor nur meinen tiefsten Respekt bekunden. Auch mir war sofort klar, dass es schwer für ihn sein wird, was Neues jetzt noch zu finden.

    Meines Erachtens sollten grundsätzlich in größeren Betrieben Betriebsräte per Gesetz institutionalisiert werden. Aber hier vergleichen sich die Großunternehmen gerne mit den 5-Mannkrautern und die Politlobby hat da noch ein offenes Ohr.
  3. #3

    optional

    Man muss Herrn Straub für seine faire menschliche und ehrenwerte Haltung wirklich bewundern.

    Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass hinter diesem Kesseltreiben gegen Aldi mehr steckt als die
    Bekenntnisse eines altruistischen Managersder gehobenen Gutmenschen-Klasse.....
  4. #4

    Ist doch nicht Neues, dass große Unternehmen billige Arbeiter einstellen um produktiv zu wirtschaften.
    Quelle, Neckermann, Otto usw.usw.
    Mit Hände Arbeit ist noch niemand zum Miliardär geworden. Aber ich wünsche ihm viel Glück auf seiner Öko-Tour.
  5. #5

    ..........

    wenn der gute Mann nicht über Kontrolle und Angst schreiben würde, wer würde das Buch kaufen?
  6. #6

    Aldi

    Ihr Kronzeuge ist bei G.Jauch recht blass geblieben. An dieser Kampagne ist aber wunderbar zu sehen wie Presse in Deutschland funktioniert. Einer legt vor, die anderen stimmen in den Chor ein. Eigene Ideen, fehlanzeige.
  7. #7

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Diskretion ist bei Aldi das oberste Gebot. Nun bricht ein ehemaliger Manager mit dieser Regel und liefert einen Blick hinter die Kulissen des Discounters. Im Interview schildert Andreas Straub Schikanen gegen Mitarbeiter und erklärt, warum der Konzern ihn dennoch faszinierte.
    Wie sehen die Alternativen aus? Etwa Lidl? Die sind noch schlimmer. Das Problem ist doch, daß spätestens seit der Rot-Grünen-Regierung viele Menschen auf die billigen Discounter angewiesen sind. Einen Boykott können die sich nicht leisten und eine Wechsel des Discounters führt vom Regen in die Traufe.
  8. #8

    Wieso mutig?

    Zitat von helloworld1 Beitrag anzeigen
    Ich kann dem mutigen Autor nur meinen tiefsten Respekt bekunden. Auch mir war sofort klar, dass es schwer für ihn sein wird, was Neues jetzt noch zu finden.

    Meines Erachtens sollten grundsätzlich in größeren Betrieben Betriebsräte per Gesetz institutionalisiert werden. Aber hier vergleichen sich die Großunternehmen gerne mit den 5-Mannkrautern und die Politlobby hat da noch ein offenes Ohr.
    Sein Öko-Modelabel läuft nicht deshalb schreibt er ein Buch, und rächt sich bei seinem altem Arbeitgeber. Suchen sie mal nach seinem tollen öko mode label, läuft wohl garnicht, deshalb das Buch. Und sagt er war so böse, warum hat er dann mitgemacht. Immer das gleiche erst machen alle mit beim mobbing und drangsalieren und dann ist man nur gegangen weil es so schrecklich war. Keiner dieser angeblichen Helden(er ist nicht der erste) hat sich jemals bei den Kassieren entschuldigt die vorher gemobbt. Alle schreiben ein Buch Spiegel und Konsorten machen schön Werbung und Aldi, Lidl, Edeka machen schön weiter weil es in Wirklichkeit keinen interessiert Hauptsache billig.
  9. #9

    Ausbeutung auf Kosten der Gesellschaft. Diese Leute sitzen dann mit einem Bunrout beim Psychologen und das triebt die Krankenkassen-Kosten immens in die Höhe. Psychologische-Behandlung ist mittlerweile der größte Kostenfaktor bei den GKV.
    Ich gehe schon seit Jahren nicht mehr zu Aldi oder Lidel.
    Man muss einfach nur mal bei REWE oder bei Kaisers schauen, denn auch die haben günstige Produkte im Sortiment- und teurer sind sie auch nicht- ich habe es verglichen.

    Bei REWE ist es sauber; es stinkt nicht wie bei Aldi oder Lidel. Die Mitarbeiter bei REWE sind sehr freundlich wenn man eine Frage hat und scheinen auch gut bezahlt zu werden, denn man merkt ihnen an das sie zufrieden sind. Rewe setzt sich aktiv für Nachwuchs ein, will also dem markt gelernte Kräfte geben.
    Was Aldi da betreibt ist eine moderne Form von Menschentreiberei. Das hat wenig mit guter Betriebsführung zu tun. Wer sein Ergebnis auf diese Weise steigern will verschenkt wichtiges Potential und eventuell ein noch viel besseres Ergebnis.

    Ich stelle die Behauptung auf, das ein Unternahmen was gut bezahlt, den Mitarbeitern Sicherheit bietet und Mitbestimmungs-Recht einräumt - ein Sklaventreiber Betrieb im Ergebnis überholen wird.
    Das Problem Mobbing ist immer noch schwer nachzuweisen und schwer einzuklagen. Die Gesetze müssten hier umgeschrieben werden, das nicht der gemoppte die Beweislast hat, sondern der AG.
    Auf jeden Fall weiß ich nun auf welche Art und Weise die Aldi Brüder Milliardäre wurden. Es bestätigt all meine Vorurteile. Mit solchen Leuten will ich nix zu tun haben, und deren Waren will ich auch nicht kaufen, weil ich mir vorstellen kann wie mit den Lieferanten umgegangen wird.
    Wer nicht billiger liefert als im Vorjahr fliegt raus.

    Na Prost-Mahlzeit, das muss ja ein lecker Essen werden.

    Da Lobe ich mir Konzerne wie Daimler die bei gutem Ergebnis an ihre Stamm-Mitarbeiter Boni zahlen. Motivation durch Sicherheit und Boni nebst Freundlichkeit und regelmäßigen Inflationsausgleich, davon haben die Milliardäre-Aldi noch nichts gehört. Es scheint die kennen nur ihren eigenen fetten Sack der schon über voll ist.

    Ekelhaftes Geschäftsgebaren.


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