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Früherer Aldi-Manager: "Das System lebt von Kontrolle und Angst"

DPADiskretion ist bei Aldi das oberste Gebot. Nun bricht ein ehemaliger Manager mit dieser Regel und liefert einen Blick hinter die Kulissen des Discounters. Im Interview schildert Andreas Straub Schikanen gegen Mitarbeiter und erklärt, warum der Konzern ihn dennoch faszinierte.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...830922,00.html
  1. #140

    Zitat von CHANGE-WECHSEL Beitrag anzeigen
    1. Gehören Großkonzerne zerschlagen, denn diese stellen überhaupt keinen Nutzen für die Gesellschaft da. Im Gegenteil, sie sind schädlich für die Gesellschaft und Demokratie.

    2. Müssen die Großkonzerne und andere geldgeilen Unternehmen für die psychischen Erkrankungen ihrer Mitarbeiter zur Verantwortung gezogen werden. Die Kosten sollten die Krankenkassen bei den Verursachern einziehen und nicht die Gesellschaft dafür zahlen lassen.

    3. Psychische Erkrankung sind Körperverletzung. Jeder, kann seinen Mitarbeiter dafür anzeigen!
    Wissen Sie überhaupt was ein Konzern ist, Aldi jedenfalls ist kein Konzern sondern ein privat geführtes Lebensmitteleinzelhandesunternehmen.
    Zum Konzernbegriff:Konzern
    Ansonsten sollten Sie ihre kommunistische Phrase für sich behalten, so etwas nervt gewaltig!
  2. #141

    Zitat von .sagittarius. Beitrag anzeigen
    Oder vielleicht fluten die nächsten Millionen sein Konto aufgrund seiner Selbständigkeit oder seines erkenntnisreichen Buches?
    !
    vor allem weil man als Bereichsleiter mit einem einstiegsgehalt von rund 60k Euro / jahr oder dem buecher-schreiben millionen verdient... man man man....
  3. #142

    Zitat von Mindbender Beitrag anzeigen
    Mit nachvollziehbarer Chronologie hat's der Redaktuer hier wohl nicht so?
    1. "Mit 22 Jahren fing er bei dem Discounter an"
    2. "ein Jahr später war er als Bereichsleiter"
    3. "Als einer der Besten seines Jahrgangs hatte der Jungmanager ein Nachwuchsprogramm bei Daimler absolviert."
    (Bester wo? bei Daimler?)
    4. "Doch der Autokonzern erschien ihm zu träge, darum heuerte er bei Aldi an."
    Ähh, was denn nun zuerst? Daimler oder Aldi? Oder doch eher Abi-Jahrgangsbester, dann Daimler? Dann Aldi?
    vermutlich jahrgangsbester bei der FH in hinterbuchsel als "bachelor" in BWL....

    mal im ernst - ich hab selber die bereichsleiter"karriere" bei Aldi Sued fuer knapp ein halbes jahr mitgemacht. die grossen akademischen leuchten findet man da nicht. braucht man fuers setzlisten kontrollieren und kassenpruefung machen aber auch nicht. hab den absprung geschafft und arbeite nun ausserhalb des handels. aehnlich viel geld nach ein paar jahren und befoerderung und mehr freizeit und ein angenehmeres arbeitsklima...
  4. #143

    Zitat von lupenrein Beitrag anzeigen
    Der Lebensmittel-Discounter-Markt ist eigentlich der letzte, der bisher von Geiern und Heuschrecken noch nicht aufgemischt wurde.

    Zur Systematik der Zerschlagung von Firmen gehört es, dass man zunächst ein negatives Image aufbauen muss, um die Verbraucher
    langsam gegen ein Unternehmen einzustimmen.

    Dann wird versucht eine Schwachstelle zu finden, über die man zum direkten 'Angriff' , z.B. durch feindliche Übernehme, übergehen kann.

    Bei Aldi geht das nicht so leicht, weil das Unternbehmen , wie ihm vorgeworfen wird, 'sich abschottet'.

    Ein Beispiel, wie Heuschrecken und Geier arbeiten, sie hier vorgestellt.

    Eines Tages kam aus den USa eine Beschwerde an das Bundeskartellamt gegen die Deutsche Telekom: Die Kabelsparte sei ein Monopol und daher müsse dieses beseitigt werden, weil so etwas auf dem 'Freien Markt' nicht zulässig sei.
    Der Druck wurde schließlich so groß, dass die dt.Telekom die Kabel-Sparte verkaufen musste. 'Zufällig' waren ein US- und ein GB-Konzern bereit, das Kabelgeschäft in D. zu übernehmen.

    Heute ist Kabel Deutschland wieder ein Monopol, aber halt in anderer Hand.

    Auch damals ging dem eigentlichen Geschäft ein gewaltiger Sturm der Entrüstung in den Medien über die Arbeitnehmer- und Kundenfeindlichkeit usw. der Dt. Telekom voraus.

    Was lernen wir nun daraus ?
    Es ist eine gängige Methode, Firmen, die man gerne zerschlagen und
    'beerben' möchte, mit moralischen und ethischen 'Argumenten' erst in schiefes Licht zu bringen und dann dem 'Bösewicht' ein Ende zu machen ( der Beifall der Menschen ist dabei gewiss).

    Mit ähnlichen Methoden werden übrigens auch Kriege gerechtfertigt....
    Auch eine Interessante und glaubwürdige These! Schade das unsere Politik da auch immer mitspielt...
  5. #144

    Zitat von mdj.103 Beitrag anzeigen
    Ich würde sagen da ist ein Manager am Werk, der nun versucht uns Bürger Mundtot zureden...
    Nein, nur ein ganz normaler Bürger den das Beton-Kommunistische Gelalle des Users "Wechselgeld" so was von ankotzt, das können Sie sich gar nicht vorstellen. Wenn einer in die andere politische Richtung so einen Stuß rauströtet mailt ihm der Staatsschutz den Bundestrojaner auf den PC...
  6. #145

    Aldi zahlt seinen Mitarbeitern immerhin ein realistisches Gehalt. Die Telekom agiert ganz ähnlich. Doch durch zahlreiche Unternehmen im Unternehmen werden eigene Tarifverträge geschaffen und so wenig bezahlt, dass viel Mitarbeiter schon heute einen zweiten Job benötigen
  7. #146

    Armselige Titelgeschichte

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Diskretion ist bei Aldi das oberste Gebot. Nun bricht ein ehemaliger Manager mit dieser Regel und liefert einen Blick hinter die Kulissen des Discounters. Im Interview schildert Andreas Straub Schikanen gegen Mitarbeiter und erklärt, warum der Konzern ihn dennoch faszinierte.

    Aldi: Ex-Manager Straub berichtet über Überwachung und Kontrolle - SPIEGEL ONLINE
    Ich hab den Artikel (auch die 21(!) Seiten in der Internetausgabe) gelesen und ausser längst bekannten Sachverhalten und billiger Effekthascherei keine einzige Neuigkeit lesen können.
    Auch gibt es genug Widersprüche: Entweder zahlt Aldi besonders gut, oder es entsorgt die teuren Mitarbeiter.

    Armselig, wie soetwas eine Titelgeschichte werden konnte.
  8. #147

    optional

    Hinter diesen Anschuldigungen steckt nichts mehr als Rachegedanken und verletzter Stolz. Ein Unternehmen von dieser Größenordnung benötigt einfach Regeln um einen reibungslosen Arbeitsablauf zu gewährleisten und natürlich auch ein gewisses Maß an Kontrolle. Es besteht zum Beispiel eine Schreibtischordnung damit jeder Mitarbeiter in jeder Filiale sofort den Von/An-Block findet, wenn er benötigt wird...nur um dieses lächerliche Beispiel aus dem Spiegel Nr 18 mal aufzugreifen. Bei allen Anschuldigungen und Vorwürfen sollte man sich mal kurz die Frage stellen, warum jede Woche teilweise mehreren Mitarbeitern zum 10- oder 25-jährigen Jubiläum gratuliert werden darf. Liegt wahrscheinlich an den unmenschlichen Arbeitsbedingungen?!
  9. #148

    ALDI zahlt über Tarif

    Zitat von crocodil Beitrag anzeigen
    Ist doch nicht Neues, dass große Unternehmen billige Arbeiter einstellen um produktiv zu wirtschaften.
    Aldi-Mitarbeiter müssen zwar hart arbeiten, bekommen dafür aber ein weit übertraifliches Gehalt. So bekommen Filialleiter-Nachwuchskräfte ein Anfangsgehalt on über 3.000 Euro. Marktleiter bei ALDI-Süd kommen im Jahr auf rund 60.000 Euro.
    Vielleicht ist ALDI deswegen den Gewerkschaften ein Dorn im Auge.
  10. #149

    optional

    Auch wenn wir alle es schon wissen und oft gehört haben, so ist und bleibt solch ein Umgang mit Mitarbeitern und Kunden nicht in Ordnung. Ja pure Verarschung von allen Seiten. Man sollte schauen wo man einkauft und die Mitarbeiter vielleicht sogar mal fragen wie zufrieden sie mit ihrem Job sind, evt hat man ja auch Bekannte die dort arbeiten. Man kann nicht immer erwarten, dass andere was ändern und das System und sogar die Welt verbessern. Jeder kann seinen kleinen Beitrag dazugeben dsas es einen selbst und evt anderen besser geht.
    Viel Gemecker und nichts kommt dabei rum oder passiert. Das eigene Gewissen und Wohlbefinden ist doch hier gefragt. Welche Motivation hat jeder einzelne? Fakt ist und bleibt, dass die Umstände sich nicht ändern, solange wir es nicht tun.


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