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Früh eingeschulte Kinder: ADHS ist oft Falschdiagnose

CorbisBei früh eingeschulten Kindern wird häufig zu Unrecht die Aufmerksamkeitstörung ADHS diagnostiziert - das zeigt eine Studie von fast einer Million Fällen. Unreiferes Verhalten wird irrtümlich oft als krankhaft interpretiert, die Folgen können gravierend sein.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...819486,00.html
  1. #30

    Information

    Zitat von kruegerruda Beitrag anzeigen
    Das Mittel hemmt NICHT die Entwicklung und wirkt leistungsfördernd. Bitte sachlich bleiben. Das Süchtige es mißbrauchen ist traurig, sonst nichts. Informieren Sie sich auf der Website der Bundesregierung zum Thema ADS/ADS: ADHS Infoportal - Dort wird sachlich das Thema abgehandelt.
    bekommen Sie in sachlicher Form in der Literatur. Die Leute, auf die sich die Bundesregierung beruft, haben oft eine beratende Funktion bei der Pharmalobby. Der von mir zitierte Autor zeigt auch einen Zusammenhang zwischen Lebensmittelzusätzen und ADHS auf. Dementiert von den selben Fachleuten, die diesmal Nestle usw. vertreten.
  2. #31

    So viele ADS-Fachleute unter SPON-Foristen !

    Hätten wir gewußt, daß es so viele Fachleute im SPON-Forum gibt, wären uns viele Mühen erspart geblieben!

    Nein - im Ernst, die Platitüden, die hier zum Besten gegeben werden, sind das dumpfste, was ich je zu dem Thema las und hörte!
    Wir haben jahrelang die alternativen Behandlungsmethoden ohn MPHC durchprobiert, das hört sichauch alles immer ganz toll an,
    hilft aber nicht, wenn KEIN Dopamin ausgeschüttet werden kann.

    Es ist ja mittlerweile Mode, sein Halbwissen aus Fernsehen und Focus laut herauszuposaunen, und auf eine breite Meute von Zustimmern zu hoffen.

    Natürlich hätten wir den Schulbesuch verweigern können, bis unser Kind die Reife dazu gehabt hätte, oder das Jugendamt ihn uns weggenommen hätte!

    Also schlagen wir uns heute immer noch mit Pseudo-gebildeten Lehrern herum, die ihre persönliche Meinung aus genau diesen zweifelhaften Medien beziehen und mit einem Schulsystem, das sich perfekt in die Reihe bildungspolitischer Verfehlungen in NRW und BRD einreiht !
  3. #32

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    Diese verdammte Modekrankheit ist aber ein uralter Hut, seit Jahren ist der Unfug bekannt. Und die Ärzte willfahren den Müttern. Da rollt der Rubel. Vor allem hängen da jede Menge Konsultationen dran. Ritalin darf nämlich nur von Psychotherapeuten verschrieben werden. Geldschneiderei also, aus ärztlicher Perspektive.
    Unfug. In Deutschland darf kein Psychotherapeut Medikamente verschreiben und bei den Herren Medizinern gibt es keine Einschränkungen welcher (Fach)Arzt was verschreiben darf. Sie können sich ihr Ritalin auch von Urologen verschreiben lassen, nicht aber von Psychotherapeuten.

    Aber ich vergaß - die Halbgötter in Weiß sind ja unfehlbar, nur diese Leute die immer meinen man könne Probleme auch ohne Pille durch "arbeiten an den Problemen" lösen die sind die reinsten Kurpfuscher... bla bla.
  4. #33

    Zitat von boeseHelene Beitrag anzeigen
    hach das hat jemand echt Ahnung, Ritalin wirkt bei gesunden Kindern aufputschend während es bei ADHS dämpfend wirkt.
    Das ist ein häufiger Trugschluß, die "paradoxe Wirkung", also die beruhigende, von Ritalin hat leider keine diagnostische Bedeutung, da sie auch bei Kindern ohne AD(H)S auftreten kann. Also erstmal Ritalin geben und schauen wie es wirkt ist leider oder zum Glück keine Option.
  5. #34

    ADHS ist der klassische Freibrief für das Fehlverhalten der Eltern.
  6. #35

    Falsch verstandene Kinderliebe

    Ich habe das Gefühl, dass viele Probleme aus einer falsch verstandenen "Hinwendung zum Kind" entstehen.

    Bei Freunden und Verwandten sehe ich oft, dass ziemlich wenig (ich glaube aber notwendige) Selbstdisziplin von den Kindern verlangt wird.
    Beispiele: man darf vom Essenstisch aufspringen wann man will, kann jederzeit Erwachsenengespräche unterbrechen und wird sofort beachtet, beim Fernsehgucken wird ständig hin-und hergezappt, ...
    Sicherlich spielt auch eine Rolle, dass es nur noch wenige Gelegenheiten gibt, in denen verhältnismäßige Ruhe und Geduld von den Kindern verlangt wird (früher z.B. Kirche, Mittagszeit zuhause, ...)

    Natürlich soll das Kind bei aller geforderten "Selbstdisziplin" das Gefühl haben, geliebt und beachtet zu werden. Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich das gar nicht widerspricht.

    Es gibt sicher Kinder, bei denen eine konkrete Krankheit vorliegt. Bei vielen ist es aber auch eine "falsche" Erziehung, allerdings von den Eltern im besten Sinne - nämlich so liebevoll wie möglich - gemeint.
  7. #36

    Alle normale Menschen wissen, dass 5 und 6 ist zu früh für die Schule, wie das ist

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei früh eingeschulten Kindern wird häufig zu Unrecht die Aufmerksamkeitstörung ADHS diagnostiziert - das zeigt eine Studie von fast einer Million Fällen. Unreiferes Verhalten wird irrtümlich oft als krankhaft interpretiert, die Folgen können gravierend sein.

    Früh eingeschulte Kinder: ADHS*ist oft Falschdiagnose - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Es ist schon lächrlich geworden - Alle! wissen, dass es zu früh ist die Kinder in die deutsche Schulen zu schicken. Sie sind nämlich etwas anderes asl das, was solche Kleine anfnehmen darf! Es ist typisch deutsche Dummheit - sich etwas zuzuschreiben was nicht vorhanden ist.

    Diese Kinder müssen, sollen, haben Recht usw. zu spielen. Für deutsche Schulhöfe und Klasse sind sie zu klein und ungeschützt. Sie werden nur gemobbt, verletzt, unterdrückt, gebrochen. Das wissen alle normale Menschen hier und trotz dem fliegt in der Lüft der Gequatsch der Zuständigen über notwendige Einschulung. Warum sind diese immer noch zuständig?!

    Außerdem sind deutsche Schulen überhaupt sehr schlecht. Normal soll es diese Begründung gar nicht geben - es ist notwendig so früh einzuschulen. Die Schuler nach der Schule hier zeigen keine gute Fremdsprachenkenntnisse, auch Deutsch ist nie gut genug, besonders schriftlich, gute allgemeine Bildung ist ein Märchen, die Klassen sebst sehen aus nicht menschlicher als die Knästerräume auf dem TV.

    Zudem sind deutsche Schule brutal, Mobbing, nationalle Gruppen, auch von Lehrern, mit allen folgenden Tricksereien bei Benotungen und Absperren von einen und Beförderung von anderen Kinder. Last unsere Kinder in Ruhe, wir wollen auf die Schule mit 7 und auch auf eine andere Schule, die für Menschen ist!

    Das sind alles so einfache Sachen, die man machen muss. Machbar sind sie sowieso. Aber sie sind unbegreiflich für deutsche Behörden und diejenige die über die Bildung "entwerfen". Man muss sie schnell austauschen. Es gibt schon passende Menschen hier.
  8. #37

    Zitat von liquimoly Beitrag anzeigen
    Hätten wir gewußt, daß es so viele Fachleute im SPON-Forum gibt, wären uns viele Mühen erspart geblieben!

    Nein - im Ernst, die Platitüden, die hier zum Besten gegeben werden, sind das dumpfste, was ich je zu dem Thema las und hörte!
    Wir haben jahrelang die alternativen Behandlungsmethoden ohn MPHC durchprobiert, das hört sichauch alles immer ganz toll an,
    hilft aber nicht, wenn KEIN Dopamin ausgeschüttet werden kann.

    Es ist ja mittlerweile Mode, sein Halbwissen aus Fernsehen und Focus laut herauszuposaunen, und auf eine breite Meute von Zustimmern zu hoffen.

    Natürlich hätten wir den Schulbesuch verweigern können, bis unser Kind die Reife dazu gehabt hätte, oder das Jugendamt ihn uns weggenommen hätte!

    Also schlagen wir uns heute immer noch mit Pseudo-gebildeten Lehrern herum, die ihre persönliche Meinung aus genau diesen zweifelhaften Medien beziehen und mit einem Schulsystem, das sich perfekt in die Reihe bildungspolitischer Verfehlungen in NRW und BRD einreiht !
    danke für ihren Beitrag, das bestätigt nämlich genau die Erfahrung die meine schon genannte Freundin auch gemacht hat. Ich hoffe ihrem Kind geht es seit der Gabe des Medikaments genauso gut wie dem Jungen meiner Freundin.
  9. #38

    Zitat von kruegerruda Beitrag anzeigen
    Sachliche Diskussion ist in diesem Forum anscheinend schwierig, dennoch: Wir Fachleute kennen diese Studie. Wir haben auch noch ein bisschen Hausverstand und Reste von Verantwortungsgefühl. Was einem nach 60 Wochenstunden mit ADS-Kindern und deren Eltern so bleibt. Bei uns bleiben von 10 ADS-Verdachtsfällen nach mehrstündiger Diagnostik bestenfalls zwei mit dieser Diagnose übrig. Saubere, leitliniengestützte Diagnostik ist vorgeschrieben, daran haben wir Ärzte uns zu halten.

    Auch wenn es wie in jedem Berug schwarze Schafe geben mag: Ärzten und Therapeuten grundsätzlich zu unterstellen, sie würden aus Gewinnsucht nicht existierende Krankheiten behandeln ist schon bemerkenswert.
    2 von Zehn trifft auch ungefähr meine "persönliche Empirie" bei Erwachsenen, die sich auf Restsymptome untersuchen lassen.

    Wer übrigens mal einen Heranwachsenden oder auch Erwachsenen der das Vollbild der Störung behalten hat live erlebt hat der wird nie wieder in irgendwelchen Foren etwas von erfundenen Krankheiten faseln. Ich bin nur heilfroh, dass ich mit Patienten arbeiten darf, die schon selbst mündig sind und selber über die Behandlungsmethodik mitentscheiden können.

    Und bezüglich der mangelhaften Diagnostik muss ich Ihnen nachdrücklich zustimmen. Da wird leider sehr viel Schindluder getrieben.

    Das mag jetzt böse klingen aber: Manches Mal erwecken die Geschichten die ich so zum Punkt "Anamnese" zu hören bekomme bei mir schon das Gefühl, dass da ein(e) genervte(r) Klassenlehrer(in) in der Grundschule die Diagnose "qua Gefühl" gestellt und bei den Eltern so fest verankert hat, dass die nur noch zum Hausarzt gerannt und das Ritalin abgeholt haben (zur Not auch zu zwei oder drei Ärzten bis sie einen gefunden haben der es verschreibt...)

    Leider gibt es auch nur recht wenige Stellen, die sich wirklich Zeit für eine ausreichende Diagnostik nehmen, für Kinder zum Glück soweit ich das beurteilen kann zunehmend mehr, für Erwachsene mit Restsymptomatik leider immer noch nur sehr wenige Uniambulanzen. Aber unser schönes Gesundheitssystem begünstigt da halt das "Schnellverfahren" finanziell...
  10. #39

    Zitat von Caldwhyn Beitrag anzeigen
    Das ist ein häufiger Trugschluß, die "paradoxe Wirkung", also die beruhigende, von Ritalin hat leider keine diagnostische Bedeutung, da sie auch bei Kindern ohne AD(H)S auftreten kann. Also erstmal Ritalin geben und schauen wie es wirkt ist leider oder zum Glück keine Option.
    richtig und deswegen sollte man auch zum Facharzt gehen was die meisten Eltern auch tun und der wird auch andere Therapien verschreiben außer Ritalin. Ich habe das zum Glück auch nur geschrieben, da Menschen die keine Ahnung Ritalin gerne als Ruhigsteller betiteln was Ritalin aber nicht ist, das Medikament wird nicht ohne Grund als Droge zum aufputschen missbraucht nur bei Menschen die unter ADHS leiden wirkt es anders nämlich dämpfend und das hängt mit dem anderen Stoffwechseln von ADHS Kranken gegenüber Menschen die nicht an der Krankheit erkrankt sind zusammen.








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