Wieso in Internetforen immer Leute von ihrer beschränkten Sichtweise auf andere schließen müssen?
Albert E. Mannes ist US-Wissenschaftler - und Glatzkopf. In einer Studie will er nun belegt haben, dass Kahlgeschorene bessere Chancen im Job haben: Sie werden für größer und stärker gehalten, als sie sind. Im Interview sagt er, weshalb trotzdem nicht jeder Karrierist zum Rasierer greifen sollte.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-876879.html
Wieso in Internetforen immer Leute von ihrer beschränkten Sichtweise auf andere schließen müssen?
ZITAT "Zu erwähnen sind noch die Männer, die glauben, ihren Haarausfall durch das ständige Tragen einer Baseball-Cap oder Mütze verbergen zu können. Leicht zu durchschauen und irgendwie peinlich." ZITAT ENDE
Hatte ich mir in juengeren Jahren auch gedacht. Nach wahrscheinlich genetisch bedingtem Haarausfall (wohl ein Geschenk vom Grossvater muetterlicherseits) trage ich jetzt auch immer eine Muetze bei mir, hauptsaechlich aus Gesundheitsgruenden: wenn die Sonne runterbrennt will ich mir keinen Sonnenbrand oder Hautkrebs holen, im Winter (oder in Gebaeuden / Fahrzeugen mit sehr starker Klimaanlage, die einem aufs Haupt blaest) schuetzt sie vor Erkaeltungen. Weiss man aber erst, wenn man seine Haare grossteils verloren hat.
Es kommt eben immer darauf an, was man aus seinem Leben machen will. Will man sich einen Brutalolook a la Skinhead zulegen, um damit andere Menschen abzuschrecken, oder will man optisch anziehend auf Andere wirken. Alternativ könnte man als Mann ja die Haare von allein ausfallen lassen und die Resthaare mit Würde tragen.
Vor einigen Jahren las ich mal einen Artikel, in dem die Fotos der Vorstandsvorsitzenden aller 30-DAX-Konzerne abgebildet waren. Alles Männer jenseits der 50. Und erstaunlicherweise hatte kein einziger davon eine Glatze, nicht mal Geheimratsecken.
Da rund 50% aller Männer von erblich bedingtem Haarausfall betroffen sind, müssten rein statistisch unter den 30 älteren Herren ca. 15 mit hoher Stirn oder Halbglatze sein.
Da das nicht der Fall war, drängen sich zwei Schlussfolgerungen auf: Entweder trugen die Herren alle Toupet oder hatten die Glatze mit Haarverpflanzungen oder ähnlichem bekämpft.
Oder eine Glatze ist ein ernsthaftes Karrierehemmnis.
Stimmt, so was fällt mir auch immer auf, kann aber gar nicht sein. Vermutlich suggeriert in diesen Kreisen volles, dichtes Haar Dynamik und Jungsein?! Diese Herren scheinen also viel eitler zu sein, als man gemeinhin so glaubt. Das heißt auch, diese Herren sind emotionell viel schwächer als sie und glauben machen wollen. Wer sich von solchen Äußerlichkeiten beeinflussen lässt, ist auch bei anderen Dingen nicht Herr der Lage (z.B. bei Geldgeschäften).
Was besser aussieht richtet sich ganz nach dem Geschmack des einzelnen. Neutraler wäre das Kriterium: was ist individualistischer? Immer mehr Glatzköpfe glauben irrtümlich, es bliebe ihnen gar nichts anderes übrig als sich eine Glatze zu rasieren. Die sehen dann alle gleich aus. Zum Verwechseln. Austauschbar. Ohne eigenes, persönliches, unverwechselbares Erscheinungsbild. Nur sehr wenige gehen den umgekehrten Weg und lassen sich trotzdem die restlichen Haare ganz lang wachsen. Einer von ihnen ist Otto Waalkes. Ich glaube, er nennt das eine "afghanische Frisur" (Kandahar - gewesen sein?).
und natürlich gibt´s Ausnahmen, aber bei gleicher Leistung kommt der 190er leichter in Führungspositionen als der 170er und der mit vollen Haaren deutlich leichter als der mit schütterem Haar.
Gibt keinen Grund für, ist aber so (es gibt zum Beispiele eine starke Korrelation zwischen Größe und Gehalt bzw. Haaren und Gehalt und die sind ähnlich deutlich wie beim Geschlecht)