Ich lache mich schief...
Albert E. Mannes ist US-Wissenschaftler - und Glatzkopf. In einer Studie will er nun belegt haben, dass Kahlgeschorene bessere Chancen im Job haben: Sie werden für größer und stärker gehalten, als sie sind. Im Interview sagt er, weshalb trotzdem nicht jeder Karrierist zum Rasierer greifen sollte.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-876879.html
Ich lache mich schief...
Da kommt es noch auf ganz andere Signale an, derer
sich selbst geschulte Personen nicht immer früh bzw
schnell genug bewusst werden. Ich bin ein gutes Stück
kleiner als Sie, vermutlich deutlich älter, allerdings
auch erkennbar trainiert, und wirke selbst im Sakko
teilweise sogar auf Polizei bzw Zoll und dann besonders
auf 'sonstiges' Security-Personal bedrohlich.
Praktisch immer bin aus meinen Gruppen jeweils nur ich
näher untersuchenswert.
Wir sind doch tief im Inneren noch Tiere.
....Ich war einige Jahre in England und habe nachdem mir nach und nach die Haare ausfielen (Kreisrunder Haarausfall) beschlossen die Haare wegzurasieren obwohl man meinen Haarausfall noch nicht wirklich sehen konnte.
Es war ein harter Schritt aber irgendwie hatte ich keine größeren Berührungsängste damit.
Meine neuen Kollegen kannten mich von Anfang an nur mit Glatze und als deutscher "Kahlgeschorener" fühlte ich mich wohl zumal es in England nichts besonderes ist.
Jeden Tag naß zu rasieren - also auch am Kopf -
ist mehr Aufwand als man glauben mag, auch wenn man man mit der Zeit eine Routine entwickelt
und alles relativ zügig erledigt ist.
Was die Attraktivität anbelangt hatte ich schon das Gefühl für die weibliche "Masse" - insbesondere in
Deutschland mit Zweifeln begutachtet zu werden.
Beruflich hat es mir nicht geschadet - im Gegenteil:
Täglich tip top gepflegt und poliert ;-) im schicken Anzug, freundlich, offen und auch klar seinen Standpunkt zu vertreten mag auch sexy wirken können.
Meinen Eltern habe ich in der Zeit gar nicht gefallen aber gleichzeitig habe ich von etlichen unbekannten weiblichen Zeitgenossen unerwartete
Komplimente bekommen welche ich vorher so noch nicht erfahren hatte.
Mittlerweile, zurück in Deutschland habe ich wieder volles Haar und werde mir zum Frühjahr/Sommer evtl. die Haare abscheeren.
Meine Frau findet mich Glatze sogar noch attraktiver.
Mal sehen wie ich mich bis dahin fühle, im Herbst/Winter ist es ohne Haare halt etwas unangenehmer in der Natur.
Generell kann ich nur empfehlen dass zu tun was
man auch wirklich selbst will.
Wer keine Angst an Experimenten hat, der hat wenig zu verlieren und jede Menge zu gewinnen und wenn es nur die Erfahrung ist........
Ich fordere eine Quote für Haupthaarträger in Führungspositionen deutscher DAX-Unternehmen!
Damit ist das Wesentliche gesagt. Zu erwähnen sind noch die Männer, die glauben, ihren Haarausfall durch das ständige Tragen einer Baseball-Cap oder Mütze verbergen zu können. Leicht zu durchschauen und irgendwie peinlich. Natürlich wirkt im Vergleich dazu jemand, der sich mit Glatze blicken lässt, deutlich selbstbewusster.
Beim Herrn Sammer, den ich im Übrigen auch nicht besonderst mag dürfte die Glatze krankheitsbedingt sein. Soviel ich weiß hat er von eiern Knie-OP eine schwere Infektion abbekommen und hatte dann aufgrund der Infektion oder deren Behandlung nur noch sehr dünnes weißes, bis hell rotes Haar.
Was ich mit diesen jung, dynamischen, Karrieristen Glatzen asoziiere, behalte ich lieber für mich. Meiner Erfahrung nach haben diese Leute kein besonders Selbstbewußtsein, sondern versuchen dies mit der Glatze vorzutäuschen.