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Friedensnobelpreisträger: Walesa will Homosexuelle hinter Mauer verbannen
REUTERSHomosexuelle sollen nach Ansicht des früheren polnischen Arbeiterführers Lech Walesa im Parlament in der letzten Reihe sitzen - oder gleich hinter einer Mauer. Der Friedensnobelpreisträger will nicht, dass seine "Kinder und Enkel von dieser Minderheit verwirrt werden".
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-886474.html
- #1 01.03.2013 21:30 von
Man könnte ja auch ein Stadtteil in Warschau einmauern und sie dahinter tun...
- #2 01.03.2013 21:32 von
- #3 01.03.2013 21:37 von
Und dabei
ist Polen noch das liberalste Land des alten Ostblocks. Man schaue nur in die Slowakei, nach Ungarn oder gar nach Russland, wo die Schwulenhatz zum Tagesgeschäft gehört. Letztlich ist es auch ein Generationenkonflikt. Die Jüngeren sind da aufgeschlossener als die Älteren, die ja auch eher zu Rechtsnationalisten und Klerus tendieren, während die Jüngeren eher schon in Europa angekommen sind. Habe das selbst in der entfernten Verwandtschaft erlebt, wo sich bei den Älteren aufs widerlichste Schwulenhass und Antisemitismus mischen. :(
- #4 01.03.2013 21:37 von
Viel zu tun
Es gibt noch viel zu tun, für Gerechtigkeit und Gleichbehandlung. Nicht nur in Deutschland. Aber einfacher ist es Minderheiten zu diskriminieren.
- #5 01.03.2013 21:37 von
Man gibt ja nicht gerne zu, dass man etwas nicht versteht, aber das verstehe ich einfach nicht. Ich versuche, zu verstehen, wieso Leute Probleme mit Homosexualität haben, ich versuche es mir vorzustellen, mich da hinein zu versetzen. Aber es klappt nicht, ich finde nicht den geringsten Grund. Ich sehe nicht das geringste Problem. Kann mir das jemand also mal erklären?
- #6 01.03.2013 21:38 von
Nichts Neues
Keine Überraschung, der ist und war immer ein religiös verblendeter dummer Prolet, der zufällig auf der Seite der Sieger stand!
- #7 01.03.2013 21:39 von
Selbstdemontage
Was Walesa hier betreibt ist die Selbstdemontage eines Denkmals. Diese Aussagen sind unglaubliche Entgleisungen. Immerhin: Er sagt, was er denkt und verpackt es nicht politisch korrekt wie einige Politiker aus CDU und CSU, die sich gegen Diskriminierung aussprechen und alles dafür tun, um diese aufrecht zu erhalten.
Homosexuelle sollen für ihre Rechte also am besten nicht auf die Straße gehen? Das hört man auch aus der katholischen Kirche. Übrigend gehört Versammlungsrecht und freie Meinungsäußerung zu den Grundrechten einer jeden Demokratie. Komisch, dass ausgerecht der "große" Walesa das nicht weiß.
Es tut mir leid, aber diese Äußerung von einer solchen Persönlichkeit sind erschreckend und im höchsten Maße abstoßend. Dieser Mann ist kein Vorbild mehr. - #8 01.03.2013 21:40 von
- #9 01.03.2013 21:40 von
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