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Friedensnobelpreis für Liu Xiaobo: Ohrfeige für Pekings Autokraten
Es ist ein Freudentag für die chinesische Opposition. Der Friedensnobelpreis*für Liu Xiaobo ermutigt die Menschenrechtsaktivisten im Land, stellt*das kommunistische Regime bloß - aber dessen harsche Reaktion zeigt: Es wird seine Politik keineswegs ändern.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...722088,00.html
- #80 11.10.2010 10:43 von
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Das bestreite ich auch gar nicht.
Mao war eine innerchinesche Angelegenheit/Tragödie. Japan hat Krieg gegen China geführt.Auch wenn bei beiden Ereignissen viele Menschen getötet wurden gibt es da einen Unterschied. China muss sich im Ausland für die Greultaten der Mao zeit nicht verantworten oder entschuldigen, bei Japan sieht das anders aus.
Doch das tut es. Es zeigt die Richtung in die das Land geht oder gehen könnte.
Ja, was man so hört.
Wenn ich mich mit jungen Chinesen unterhalte bekomme ich einen anderen Eindruck.
Massenmörder sind alle 3, da stimme ich Ihnen zu. Aber die Nazi Diktatur mit ihrer industriellen Vernichtungsmaschinerie kann man mit nichts, aber auch mit gar nichts vergleichen, alles andere wäre eine schreckliche Verharmlosung. - #81 11.10.2010 14:43 von NeoGeo
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Ja klar ist der Kerl eine innerchinesische Angelegenheit. Macht es aber einen Unterschied das die Menschen durch Mao verreckten oder das sie in folge von Kriegshandlungen verreckten? Verreckt ist verreckt. Und Ihnen ist wohl entgangen, dass Premier Kann sich für den Zweiten Weltkrieg entschuldigte. Mal davon abgesehen ist es schändlich sein eigenes Volk elendig verreckten zu lassen. Ach was sage ich da. Lebewesen im Allgemeinen verrecken zu lassen ist schändlich! Die VRCh ist da ganz weit vorne.
Die einzige Richtung ist Nationalismus. Südostasien und Ostasien sollten sich warm anziehen.
Ja sicherlich kann man die Nazi Diktatur mit Maos und Stalins Herrschaft vergleichen. Mao hat mehr Menschen auf dem Gewissen als WKII. Das muss man sich mal vor Augen halten.
Seit 1950 wurden ca. 1,2 Millionen Tibeter Opfer der chinesischen Besatzung. Wird auch immer gerne mal vergessen. - #82 11.10.2010 15:22 von
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Nur mal so als Hinweis um Ihre Ausführungen zu untermauern: Wer hat nochmals ganz demokratisch die Hammas gewählt?
Im Vergleich zu Hitler wäre wohl alles besser gewesen.
China wird sich wandeln, ganz sicher. Schaut man sich die Entwicklung seit Maos Tod an haben sie nicht nur wirtschaftlich sehr viel geschafft. - #83 12.10.2010 13:09 von Spookyday
Wenn die zufriedenen Bauern mal alles wüßten....
[QUOTE...... die Mehrheit der Bevölkerung, darunter auch Bauern ist mit der Arbeit der Regierung in Beijing durchaus sehr zufrieden.[/QUOTE]
Das ist ja eine nette Betrachtungsweise.
Wem jahrelang erzählt wird, daß die Neonröhre über seinem Kopf die Sonne ist, der ist letztendlich einfach dankbar dafür, daß er Licht hat.
Wer nur einen sorgsam beschnittenen Blick auf die Welt werfen darf, der mag mit dem, was ihm vor Augen ist, zufrieden sein. Woher sollte er denn auch wissen, was die chinesische Regierung (sich) sonst noch so leistet und was er nicht hat? - #84 12.10.2010 13:56 von
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Das ist ja eine nette Betrachtungsweise.
Wem jahrelang erzählt wird, daß die Neonröhre über seinem Kopf die Sonne ist, der ist letztendlich einfach dankbar dafür, daß er Licht hat.
[/QUOTE]
Sie verkennen die Situation in China. Haben Sie jemals mit Chinesen in China gesprochen und diskutiert? Auch die Situation der Bauern hat sich in den letzten 30 Jahren verbessert. Ich will deren Situation nicht schönreden, es ist immer noch ein hartes Los (habe vor 2 Jahren eine Woche auf einer kleinen Farm im Süden Chinas verbracht), aber im Vergleich von vor 20 Jahren hat sich viel getan, welches von der bevölkerung honoriert wird.
Was andere haben können Sie in jeden größerem Möbelhaus selbst in der Provinz sehen. Armaturen von Grohe, Möbel von Benz und vieles mehr. Und es sind nicht nur Regierungsmitglieder die sich das kaufen. Zugegeben für den "ooto-Normal-Chinesen" ist das immer noch unerschwinglich, aber auch bei den unteren Einkommen hat sich die Situation berbessert.
Auch durch das Fernesehen (US Serien sind sehr beliebt) bekommt trotz Zensur man auch auf dem Land mit wie es in Peking und auch in anderen Teilen der Welt so abgeht. Was geringer als bei uns ausgeprägt ist ist die Neidkultur. Sicher gibt es die da auch, aber der Reichtum anderer wird eher als Ansporn denn als Neid gesehen.
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