Die Schranke für*Billiglöhner fällt: Ab 1. Mai können Osteuropäer ohne Einschränkung in Deutschland arbeiten. Müssen Beschäftigte die neue Konkurrenz fürchten? Oder beleben die Zuzügler Gesellschaft und Arbeitsmarkt nachhaltig? Ein Ausblick.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...757399,00.html
ist eine Frage von Angebot und Nachfrage. Solange die Ausländer mit dem in D verdienten Geld in ihrer Heimat sehr gut leben können, kommen sie natürlich her. Die Deutschen allerdings, die deutsche Preise zahlen, werden sich aus den Billigjobs zurückziehen, weil es einfach nicht lohnt, für Geld, was sie vom Amt kriegen und mit dem sie grad so überleben können, arbeiten zu gehen.
Mir ist jeder einzelne Osteuropäer willkommen!
Sicher ist vor allem, dass es der Regierung den Kopf kosten dürfte, wenn das Anti-Freizügigkeitslager Recht behalten sollte. Könnte mir vorstellen, dass dann selbst der neoliberalste Politiker plötzlich 15 Euro Mindestlohn für Friseure fordern wird.
wohl einem Glaubensbekenntnis gleich -
einerseits haben wir schon jahrzehntelang polnische Spargelstecher, andererseits will kein Deutscher (angeblich)
Spargel stechen...
also ich hab keine Ahunung und mir ist´s auch wurscht,
ich muß deutlich globaler denken.
[QUOTE]Wirklich verlassen können sich Unternehmen wie SQS aber nicht darauf, dass junge Osteuropäer das deutsche Demografie- und Fachkräfteproblem lösen. Denn von Frankreich bis hin zu den Balten-Staaten kämpfen alle mit einer schrumpfenden Bevölkerung. So werden die Unter-35-Jährigen auch in ihrer Heimat zunehmend von den Firmen umworben.[QUOTE]
Schön, daß wir unsere demographischen Probleme lösen wollen, indem wird den ebenfalls sterbenden Völkern Osteuropas das "arbeitsfähige Menschenmaterial" abziehen.
Zum ersten Mai sind die Grenzen Europas für Arbeitssuchende aus dem Osten der EU offen. Das heißt, jeder arbeitsfreudige Mensch aus Polen, Litauen, Ungarn oder Rumänien kann jetzt zu uns kommen und an dem von der Merkel-Regierung erlogenen Aufschwung teilhaben. Was zunächst ganz gut für die Wirtschaft klingt, ausländische Facharbeiter mit bescheideneren Lohnforderungen, mit denen man die Einheimischen kurz halten kann, hat noch eine Kehrseite: Die Freizügigkeit gilt in vollem Umfang auch für Nicht-Arbeiter.
Die werden ins Sozialsystem der BRD einwandern.
Das Hemd ist einem ja immer näher als der Rock. Man weiß natürlich noch nicht im Detail, was genau passieren wird.
Ich jedenfalls bin froh, einen Beruf auszuüben, wo auch ab morgen niemand mit nem Koffer neben mir auftaucht und dem Chef sagt, er macht dieselbe Arbeit fortan auch fürs halbe Geld....