REUTERSKZ-Gedenkstätten sind Orte des Grauens. Simon, Tomke, Larissa, Janina und Veit sind täglich dort: Ein Jahr lang verrichten sie einen Freiwilligendienst in Theresienstadt, Dachau oder Osthofen. Hier erzählen sie, was sie antreibt.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/l...834498,00.html
Bin voller ehrlicher echter tiefer Dankbarkeit für diese jungen Menschen,die Grundlagen des menschlichen Zusammenlebens verstanden und verinnerlicht haben : Meine Mutter wurde 1945 von den Briten aus dem KZ Bergen-Belsen befreit. Sie war dahin verschleppt worden,weil sie junge deutsche Jüdin - oder jüdische Deutsche war. Selbst bin ich 1955,10 Jahre nach der Befreiung,in HH geboren worden.Dennoch erfuhr ich stets - in bdeutend geringerem Ausmaß als die ins KZ verschleppten Menschen,was auch hier noch in Europa Vorurteile anrichten = Lebe seit meinem 14.ten lebensjahr offen und öffentlich schwul,habe später viele Jahre lang mit meinem muslimischen und aus Palästina stammenden Mann gemeinsam gelebt ( bis zu seinem zu frühen Tod 1997 ) und habe stets nach besten Möglichkeiten und Bewußtsein auch offen politisch gehandelt - selbst in meinen Berufen; bin Dramaturg,Schauspieler,usw....Bin alt und er-lebenserfahren genug zu wissen, das die Annahme der Vergangenheit gut und notwendig ist,um die Zukunft - sei es 'nur' die eigene - zu sichern....
Danke für diesen Bericht.
Danke diesen Menschen für deren Arbeit !
Shalom & Salam & Pace ...
Was Sie schreiben.
Es tut so gut mal jemanden zu lesen der die nötige Toleranz und Weitsicht hat.
Leider ist das in den meisten Fällen nicht der Fall wie Sie eventuell auch hier in diesem Forum lesen können.
Menschen mit bestimmten Vorurteilen werden immer einen Grund finden sie auch zu pflegen.
Sie aber werden immer über diesen Menschen stehen.
Sie bedanken sich bei diesen jumgen Menschen, und ich bedanke mich bei Ihnen.
Interessiert man sich für deutsche Geschichte, wenn man in ein ehemaliges KZ geht oder interessiert man sich in erster Linie für einen kleinen Teil der deutschen Geschichte?
Ich weiss nicht, warum Empathie erst so richtig mit solch einem FSJ gelernt wird. Ich finde das fast etwas schade, aber gut. In den USA gibt es ja auch Bootcamps. Ich persönlich habe nicht das Gefühl, dass die 5 Freiwilligen ein tieferes Geschichtsverständnis haben. Vlt wird auch übersehen, dass es in jedem Ding einen Grund gibt sich für das Leben einzusetzen, unzwar aller Lebewesen, dass die Rechtfertigung des anderen bei einem selbst im Stillen mit Respekt anfängt. Diesen Gedanken fühle ich mich viel näher in einer anderen Epoche der deutschen Geschichte. naja, wenns denen aber was bringt, warum nicht?
Eine interessante Idee, um sich mit den dramatischsten 12 Jahren der dt. Geschichte auseinanderzusetzen. Um die Deutsche Geschichte aber wenigstens in groben Zügen zu verstehen, sollte man auch nach Speyer fahren, Nürnberg und Wien wären ganz wichtig, Befreiungshalle in Kehlheim, natürlich die Wartburg, und das Brandenburger Tor..