APChina, Iran, Facebook, Apple: Sie alle zählt Sergey Brin als Feinde des freien Webs auf. Doch der Google-Mitgründer verschweigt, dass auch sein Konzern Geld damit verdient, Wissen zu monopolisieren.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...827706,00.html
Das Problem ist, wie ich schon schrieb, ein komplett abgeschlossenes Netz. Und das auch noch unter der Fuchtel eines einzigen Unternehmens.
Wie ich schon schrieb, heißt das lediglich, dass Sie einer bestimmten Nutzergruppe zuzuordnen sind.
HTML5 ist weit davon entfernt, ein Standard zu sein. Das gilt für die Standardisierung den entsprechenden Gremien ebenso wie für die Verbreitung. Funktionell ist HTML5 ggü. Flash eh nicht der Rede wert.
Das ist gleich doppelt falsch. Ersten hat nicht Apple Webkit entwickelt und zweitens ist der Marktanteil von Webkit-Browsern geradezu ein Witz im Gegensatz zu IE & Co.
Ich wäre Ihnen übrigens dankbar, wenn Sie hier mal den Link zum Safari-Quellcode posten können. Oder fällt da das Open-Source-Luftschlösschen in sich zusammen?
Auch das ist falsch. Flash deckt um die 95% aller Endgeräte ab. Tatsächlich gibt es aktuell nur eine größere Plattform, auf der Flash nicht laufen darf: iOS.
Wie ich schon schrieb, wird dem Nutzer die Wahl genommen.
Wieder falsch. Apple hat unter iOS einen unbequemen Konkurrenten aus dem Weg geräumt. Der Rest der Welt hingegen setzt weiterhin auf Flash.
Fazit: Ihre Argumente sind durchgehend falsch und an der Tatsache, dass Apple ein Feind der Freiheit ist, haben Sie auch nichts geändert.
Oh, er ist wieder auf dem Kreuzzug mit eigentümlichen Herleitungen. Aber ich gebe Ihnen auch recht. Apple Welt ist ziemlich geschlossen aber das ist bewusst so gewählt und bietet in manchen Bereichen Vorteile. Wer das nicht möchte, so wie ich, hat ja genügend Alternativen. Aber Apple baut ja schließlich kein eigenes Internet und behindert damit nicht die Freiheit des Netzes. Obwohl Apple existiert kann ich mich schließlich recht frei im Netz bewegen. Als "Nicht-Applenutzer" werde ich von dem Laden eigentlich nicht eingeschränkt.
Was Flash angeht weiß inzwischen jeder, außer militanten Bashern, dass Apple hier keinen Feldzug gestartet hat. Sie unterstützen das auf iOS halt nicht. Wer Flash benötigt muss etwas anderes nehmen.Auf meinem Android-Smartphone wird zwar Flash unterstützt aber ich verzichte gerne auf die Krücke und halte das lediglich für einen Marketing-Gag, um sich von Apple abzuheben. Aber dass Sie so darauf reinfallen, ist auch bezeichnend. Setzen Sie einfach Ihre Anti-Apple-Kreuzritter-Rüstung ab und informieren sich mal mit einer etwas offeneren Weltsicht.
Und zum Thema WebKit empfehle ich folgenden Link:
WebKit
Dort sehen Sie, dass Apple WebKit ursprünglich entwickelt hat. Und WebKit wird u.a. in Chrome und Android verwendet. Deswegen entwickelt Google bei diesen OpenSource-Projekt inzwischen mit.
Also einfach mal entspannen. Apple bildet in gewissen Bereichen einen geschlossenen Mikrokosmos. Aber ein Feind der Freiheit und des Internets? Ich bitte Sie. Auf solche Google-Floskeln können nur deren Jünger hereinfallen. Ihre Wortwahl deutet ja schon auf missionarischen Wahn hin.
a) Ein geschlossenes System wie Nordkorea bietet auch Vorteile: Man braucht sich um nichts selbst zu kümmern und tut, was einem gesagt beziehungsweise vorgesetzt wird...
b) bietet in manchem Bereich Vorteile? Ja, vor allem Apple!
Eine Fabel dazu:
Sagt das Huhn zum Schwein: "Du, wir machen eine Frühstücksgemeinschaft!" - "Was ist denn eine Früstücksgemeinschaft?" - "Na, ich gebe das Ei und du den Speck!"
Daß ich mit Apple-Geräten beliebige Inhalte aus allen Quellen nach meiner eigenen Entscheidung nutzen kann, paßt zu diesem straff ideologischen Weltbild aus dem kalten Krieg nur leider nicht.
"Geschlossen" ist allenfalls der App Store, nicht die Auswahl der in diesem Punkt viel wichtigeren Inhalte (iOS unterstützt uneingeschränkt und erstklassig MP3, AAC, HTML, PDF und ePub, alles auch ohne DRM). Daß Software zwischen verschiedenen Plattformen in der Regel nicht kompatibel ist, ist ja nun keine neue Offenbarung.
Und wenn man sich die Malware-Situation unter Android ansieht und das praktisch komplette Fehlen von Malware unter iOS, ist auch ziemlich klar, wozu die App-Validierung und -Signierung in erster Linie da ist, und was sie auch tatsächlich in der Praxis leistet.
Sind wir jetzt schon wieder auf dem Niveau altstalinistischer Märchen angelangt?
Wenn die Öffnung von iOS für völlig beliebige, ungeprüfte Software für die Nutzer so vorteilhaft wäre, warum schießt sich Apple dann in den eigenen Fuß, indem sie diese doch angeblich so tolle Möglichkeit ausschließen, obwohl sie damit dann ja bestimmt noch viel mehr Geräte verkaufen könnten?
Das wäre völlig unlogisch.
Die realistischere Erklärung: Apple hat mehr davon, wenn iOS als sichere und von kriminellen Machenschaften weitestgehend freie Plattform bekannt ist und unternimmt deshalb große Anstrengungen, um das auch ganz real zu erreichen (was bisher auch sehr weitgehend gelungen ist).
Ich weiß zwar nicht, was Sie sich von diesen persönlichen Angriffen versprechen, aber was auch immer es ist, an den Fakten ändert das nichts.
Das bestreitet niemand und das ist hier auch nicht das Thema. Apple als Freund der Freiheit hinzustellen, ist hingegen grotesk. Nur darum geht es.
Nein. Apple _verbietet_ Flash unter iOS. Und natürlich möchte Apple Flash vernichten. Das feiern die iJünger in Verkennung der Realität ("Flash ist tot!") ja auch ausgiebig.
Sie halten etwas für einen Marketing-Gag und ich falle darauf herein? Interessante "Realität". Hier nochmal die Fakten: Flash deckt um die 95% aller Endgeräte ab. Große Ausnahme: iOS. Der "Abheber" ist also nicht Android, sondern iOS. Überall sonst läuft Flash.
Sie sollten Ihre Quellen lesen. Webkit ist eine _Weiter_entwicklung. Apple hat sich also, wie üblich, bei anderen bedient. Und Sie fallen auf die iPropaganda auch noch herein.
Darum geht es hier nicht. Hier geht es um die Aussage, dass Apple "voll auf Open-Source setzt". Also her mit dem Safari-Quellcode.
Richtig, Feind der Freiheit und des offenen Internets. Und natürlich auch Feind der freien Märkte. Siehe die Preisabsprachen im US-Buchmarkt oder den geplanten "Thermonuklearkrieg" gegen Android.
Soviel zu den Fakten.
Solche naiv-emotionalen Wertungen sind bei großen Unternehmen völlig fehlgeleitet.
Unternehmen haben Interessen und sind generell keine "Freunde" oder "Feinde" von abstrakten Ideen.
Und auch "Freiheit" ist ein differenzierterer Begriff. Da, wo sie wirklich relevant ist, nämlich bei den Inhalten, schränkt Apple sie auch tatsächlich nicht ein. Ich kann völlig ungehindert auf beliebige Inhalte zugreifen.
Da, wo sie für nur sehr wenige rechtmäßige Nutzer relevant ist, aber sehr viel stärker für Kriminelle, nämlich bei der unkontrollierten Installation von ausführbarem Code inklusive Malware, da liegt genau die eine wesentliche Einschränkung bei iOS – und die erfüllt tatsächlich ihren Zweck, und das ziemlich gut und vor allem im Interesse der Nutzer.
Ideologisierter Blödsinn. Wo stünde ein solches "Verbot" bitte? Apple integriert Flash schlicht nicht in iOS. Das war's.
Auch hier wieder undifferenziertes Gebashe. Die Realität ist auch hier wieder ein bißchen komplizierter, und ich kann Ihnen nur dringend anraten, sich die Original-Quelle mal sorgfältig durchzulesen: Thoughts on Flash
Im übrigen hat Adobe effektiv inzwischen eingestanden, daß Jobs mit seinen Kritikpunkten Recht hatte und hat das Ende von Flash selbst bereits angekündigt.
Im Mobilbereich ist Flash schon nur noch auf einer Minderheit der tatsächlich zugreifenden Geräte überhaupt vorhanden, geschweige denn eingeschaltet, und das aus guten Gründen (siehe oben). Adobe hat bereits die Weiterentwicklung eingestellt, Microsoft hat bereits angekündigt, daß die Plugin-Schnittstelle aus dem IE rausfliegt (und damit auch auf dem Desktop Flash dort nicht mehr laufen wird) und die tatsächliche Nutzung von Flash im Netz geht dementsprechend immer mehr zurück.
Wer jetzt noch neu auf Flash setzt bzw. seine alten Flash-Seiten nicht auf mittlere Sicht umstellt, der landet relativ bald endgültig im Abseits (und verliert jetzt schon Nutzer).
Apple hat in WebKit inzwischen wesentlich mehr Aufwand investiert als sie in Form des alten KHTML ursprünglich vorgefunden hatten. Und ja, WebKit hat in der Tat Apple von dieser Basis aus entwickelt. Das ist Fakt.
Wo hat jemand außerhalb Ihrer Fantasie behauptet, daß Apple ausschließlich auf Open Source setzte?
Safari ist Apples Benutzeroberfläche für WebKit. Chrome ist die von Google. Und so gibt es noch etliche weitere. WebKit ist Open Source. Safari nicht.
Sie sollten es wirklich mal mit weniger Ideologie und tatsächlich ein paar mehr Fakten probieren.