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Freie Syrische Armee: Rebellen verlegen Kommandozentrale nach Syrien

AFP PHOTO/YOUTUBEDie Führung der syrischen Rebellen wagt sich zurück ihr Heimatland: Die Chefs der Freien Syrischen Armee koordinieren den Kampf gegen Diktator Assad jetzt nicht mehr aus dem türkischen Exil, sondern direkt vor Ort. In Aleppo und nahe Daraa gibt es neue Kämpfe.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...857364,00.html
  1. #1

    Dämmerung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Führung der syrischen Rebellen wagt sich zurück ihr Heimatland: Die Chefs der Freien Syrischen Armee koordinieren den Kampf gegen Diktator Assad jetzt nicht mehr aus dem türkischen Exil, sondern direkt vor Ort. In Aleppo und nahe Daraa gibt es neue Kämpfe.

    Rebellen verlegen Kommandozentrale nach Syrien - SPIEGEL ONLINE
    Offensichtlich kommt man dem Ende des bewaffneten Konflikts näher. Da kann man davon ausgehen dass die Führung der FSA höflichst gebeten wurde doch ihr Hauptquartier nach Syrien zu verlegen. Eine Verlegung wäre logisch gewesen in einen befreiten Teil Syriens in dem man begeistert die Befreier empfangen hätte, so aber ist es eine Verlegung in den Untergrund, kurz ein Rausschmiss.
    Dazu passt auch der Spon-Bericht über die Islamisten die in Syrien ihr Unwesen treiben.
    Anscheinend dämmert da einigen 'Freunden Syriens' wen und was sie da unterstützt haben, und die versuchen sich nun aus der Verantwortung zu stehlen.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Führung der syrischen Rebellen wagt sich zurück ihr Heimatland: Die Chefs der Freien Syrischen Armee koordinieren den Kampf gegen Diktator Assad jetzt nicht mehr aus dem türkischen Exil, sondern direkt vor Ort. In Aleppo und nahe Daraa gibt es neue Kämpfe.

    Rebellen verlegen Kommandozentrale nach Syrien - SPIEGEL ONLINE
    Das soll wohl bedeuten, daß man sich auf internationaler Ebene darauf geeinigt hat, daß die Guerrilla nicht mehr offiziell von türkischem Boden aus agieren darf. Ein großer Erfolg für die "Rebellen".
  3. #3

    Und das alles ganz ohne Liveticker? Irgendwie ist mir ohne die entsprechende Berichte das Gefühl abhandengekommen, dass Assadregime im seinen letzten Atemzügen liegt.
  4. #4

    Genau so

    Zitat von horsteldorf Beitrag anzeigen
    Das soll wohl bedeuten, daß man sich auf internationaler Ebene darauf geeinigt hat, daß die Guerrilla nicht mehr offiziell von türkischem Boden aus agieren darf. Ein großer Erfolg für die "Rebellen".
    ist es. Die "befreiten Gebiete" existieren nur in der Propaganda der FSA. Der Türkei wächst die Sache über den Kopf. Statt Einfluß in Syrien zu gewinnen, hat sie die Kontrolle über große Gebite in Kurdistan verloren. Und der angekündigte Angriff auf Damaskus wird mit Sicherheit nicht kommen, sonst wäre er nicht großspurig angekündigt worden. Es scheint vielmehr so, daß die FSA in ihren letzten Kampf zieht.
  5. #5

    0_o

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Führung der syrischen Rebellen wagt sich zurück ihr Heimatland: Die Chefs der Freien Syrischen Armee koordinieren den Kampf gegen Diktator Assad jetzt nicht mehr aus dem türkischen Exil, sondern direkt vor Ort. In Aleppo und nahe Daraa gibt es neue Kämpfe.

    Rebellen verlegen Kommandozentrale nach Syrien - SPIEGEL ONLINE
    Wenn die so anfangen zu reden:" FSA-Chef Riad al-Asaad sprach von "einer guten Nachricht für unser freies und heroisches syrisches Volk". Dann ist es wohl Essig mit der syrischen Revolution."
    Erinnert mich so an AL-Sahaff:" I guarantee you there are no American troops in Iraq."
  6. #6

    Zitat von LeonLanis Beitrag anzeigen
    ist es. Die "befreiten Gebiete" existieren nur in der Propaganda der FSA. Der Türkei wächst die Sache über den Kopf. Statt Einfluß in Syrien zu gewinnen, hat sie die Kontrolle über große Gebite in Kurdistan verloren. Und der angekündigte Angriff auf Damaskus wird mit Sicherheit nicht kommen, sonst wäre er nicht großspurig angekündigt worden. Es scheint vielmehr so, daß die FSA in ihren letzten Kampf zieht.
    Dann ist der Spuk hoffentlich bald vorbei, und in Syrien kehrt wieder die Normalität ein. Wäre allerdings ein herber Rückschlag für die Islamisten und ihre leichtgläubigen Unterstützer im Westen.
  7. #7

    Oha

    Hat der Herr Erdogan eventuell einen Anruf bekommen?
    Tja, sieht wohl schlecht aus für die Islamisten. Die Übernahme eines weiteren Landes dürfte mit schwindender Rückendeckung nicht gerade einfacher werden.
    Das ist eine gute Nachricht.
  8. #8

    Zurück in der Höhle des Löwen

    Zitat von seine-et-marnais Beitrag anzeigen
    Offensichtlich kommt man dem Ende des bewaffneten Konflikts näher. Da kann man davon ausgehen dass die Führung der FSA höflichst gebeten wurde doch ihr Hauptquartier nach Syrien zu verlegen. Eine Verlegung wäre logisch gewesen in einen befreiten Teil Syriens in dem man begeistert die Befreier empfangen hätte, so aber ist es eine Verlegung in den Untergrund, kurz ein Rausschmiss.
    Dazu passt auch der Spon-Bericht über die Islamisten die in Syrien ihr Unwesen treiben.
    Anscheinend dämmert da einigen 'Freunden Syriens' wen und was sie da unterstützt haben, und die versuchen sich nun aus der Verantwortung zu stehlen.
    Genau, das dachte ich auch sofort. Eine triumphale Rückkehr sieht anders aus. Seit einer Woche sind sie angeblich schon zurück und keiner hat es mitgekriegt. Das sieht nicht nach einem großen befreiten Territorium aus, in dem sie sich frei bewegen könnten. Nun hocken sie also irgendwo in Syrien und müssen ständig ihr Quartier wechseln, weil ihnen ab sofort die syrische Armee auf den Fersen ist. Es ist der letzte, verzweifelte Versuch der FSA-Führung das Blatt noch mal zu wenden und die Kontrolle über die Rebellen zurückzuerlangen.
  9. #9

    Keinen Unterschlupf gibt es

    Auch im Libanon sind die Terroristen unerwünscht.
    In Lebanon, insurgents attacked an army post in the Arsal region overnight, according to an official military statement.

    “This was the second time in less than a week that the Free Syrian Army has entered Lebanese territory…the army leadership will not allow any party to use Lebanese territory to implicate Lebanon in events in neighboring countries, and reaffirms its determination to protect Lebanese territory,” the statement said.


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