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Freie Software für Studenten: Hier wird Problemen App-geholfen

AFPWas man nicht im Kopf hat, sollte man im Laptop oder in der Hosentasche haben. Unzählige Computerprogramme für Smartphones und Rechner machen Studenten das Uni-Leben leichter - und eine ganze Reihe der nützlichen Tools gibt es kostenlos.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...850499,00.html
  1. #1

    Ojee, wo soll man denn da anfangen, …

    all die Fehler und Halbwahrheiten zu korrigieren??

    Natürlich gibt es OpenOffice für alle gängigen Betriebssysteme, nicht nur für Windows, wie der Text suggeriert. Entsprechendes gilt für LibreOffice, das es mitnichten nur für Linux und Mac gibt… Allerdings gibt es LibreOffice und auch OpenOffice nicht für Apples iOS (das ist das Betriebssystem der iPhones, iPads und iPods), sondern für Mac OSX, das Betriebssystem für die Laptops und Desktoprechner – oder vereinfacht gesagt für den Autor: Das sind die Rechner mit Tastatur … *kopfschüttel*

    Natürlich enthalten diese Office-Pakete auch eine Tabellenkalkulation, die müssen sich die B/VWLer also nicht extra besorgen … und sogar eine Präsentationssoftware, jaja! Ach ja, und sie enthalten sogar eine Datenbank, und zwar eine, die mehr kann als Microsoft Access seligen Angedenkens (man muss nur lernen, sie zu benutzen, aber lernen sollten Studenten ja können …)

    Daneben gibt es z.B. für Linux-User noch die Officepakete von für die Benutzeroberflächen Gnome und KDE … natürlich ebenfalls gratis.

    LaTeX ist mitnichten nur etwas für Naturwissenschaftler und Techniker. Wer als Geisteswissenschaftler, Historiker, Jurist etc. mit SEHR großen Textmengen umgehen und diese bspw. parallel benutzen muss, wird mit LaTeX glücklich werden … für das es übrigens (wiederum für alle gängigen Systeme) eine sehr leicht zu bedienende Benutzeroberfläche namens LyX (gratis) gibt. Damit bearbeitet man leichthändig 5-6000 Seiten Quellen und Notizen sowie eine 1.200seitige, 2bändige Dissertation und ein 1500 Einträge umfassendes Literaturverzeichnis … und zwar schon im Jahre 2000, als auf der ersten Seite des offiziellen Word-Handbuchs von Microsoft noch eine Fussnote den schönen Hinweis enthielt: "Mehr dazu auf S. XXX …" – Ja, Quer- und Literatuverweise kann LaTeX (mit LyX) auch schon immer … (Kann Microsoft Word das inzwischen auch …? Und ich meine wirklich "können", nicht: "Die Funktion ist zwar angeblich irgendwo eingebaut, funktioniert aber so schlecht, dass jeder Nutzer sie vermeidet, um nicht in den Wahnsinn getrieben zu werden…")

    Sinnentstellende Tipp- und Kommafehler korrigiere ich jetzt mal nicht …

    mfG
  2. #2

    Speziellere Apps

    Die vorgestellten Apps sind ja sehr allgemein gehalten, die benutzen nicht nur Studenten.

    Deshalb hier noch eine Lern-App:

    - Anki Anki - friendly, intelligent flashcards
    Anki ist ein Lernkartensystem. Für effizientes Lernen werden die Abfrageintervalle ständig angepasst, wenn man eine Frage oft richtig beantwortet kommt sie erst später wieder.
    Die Karten können beliebig gestaltet werden, mit Bildern, Ton, Videos. Besondere Unterstützung gibt es für das Sprachenlernen. So gibt es Plugins die zu japanischen oder chinesischen Schrift zeichen automatisch die Lautschrift hinzufügen.
    Außerdem zeigen Statistiken was einen in den nächsten Tagen erwartet. Wieviele Karten muss ich morgen lernen? Wieviele Karten muss ich nachholen wenn ich zwei Wochen Urlaub mache, und gar nicht lerne?
  3. #3

    für Naturwissenschaftler

    gibt es mittlerweile einiges auf dem AppMarkt:

    - Rechentools: WolframAlpha, Calculator Pro, PocketCAS
    - Funktionen zeichnen: QuickGraph
    - Tafelwerke wie iFormula oer Formula sheets
    - Aufgabensammlungen wie MassMatics

    Das aber alles zu nennen wird wohl zu unübersichtlich, jeden Tag kommen da extrem viele neue (und auch leider viel Schrott) dazu...
  4. #4

    Portal zum digitalen Lehren und Lernen

    Der Artikel überholt unser Vorhaben ein Portal zum digitalen Lehren und Lernen aufzubauen. Es ist noch im Aufbau, kann aber schon unter lehren-online.de aufgerufen werden. Wir möchten einen Überblick zu Lösungen rund um das digitale Lernen und Lehren aufzeigen.

    Wir bieten nur das Portal an, die Produkte stammen nicht von uns und wir besprechen gleichermassen proprietäre wie freie (open source) Lösungen.

    Über einen Besuch würden wir uns freuen, auch wenn im Moment noch wenig Inhalte hinterlegt sind.

    Vielen Dank.
  5. #5

    Netter Versuch, aber....

    Das Portal zum lehren-online.de ist zwar ein netter Versuch, aber mir fehlen super viele Inhalte, die es schon lange im Web zum Thema Lernen gibt - nicht mal moodle ist erwähnt, die wohl bekannteste Open-Source-Lernplattform. Viele Links haben auch wenig mit dem Thema Lernen selbst zu tun. Die Zielgruppe ist vollkommen unklar. Und wie hält es SPON eigentlich damit, wenn die Kommentar-Funktion für Werbung genutzt wird?
  6. #6

    Zu nennen wären auch noch Literaturverwaltungen. Citavi oder Mendeley. Ich bevorzuge Mendeley aus verschiedenen Gründen. Ich finde es z.B. gut, dass pdf direkt im Programm editiert werden können, also text durch andere Hintergrundfarbe markieren oder Kommentare hinzufügen. Und über die Online-Kopie aller Dokumente kann man schön mehrere Rechner sehr simpel synchronisieren und sich seine Dokumente auch von jedem internetfähigen PC online anschauen. Spart insgesamt viel Zeit beim Erstellen des Literaturverzeichnis.
  7. #7

    TU Berlin App iOS: MoCCha

    Für die TU Berlin gibt es auch eine App: Mobiler Campus Charlottenburg (MoCCha)
    http://itunes.apple.com/de/app/moccha/id527216534?mt=8
  8. #8

    Zitat von widescreen Beitrag anzeigen
    Das Portal zum lehren-online.de ist zwar ein netter Versuch, aber mir fehlen super viele Inhalte, die es schon lange im Web zum Thema Lernen gibt - nicht mal moodle ist erwähnt, die wohl bekannteste Open-Source-Lernplattform. Viele Links haben auch wenig mit dem Thema Lernen selbst zu tun. Die Zielgruppe ist vollkommen unklar. Und wie hält es SPON eigentlich damit, wenn die Kommentar-Funktion für Werbung genutzt wird?
    Lieber widescreen,

    Die Zielgruppe wird auf der Begrüssungsseite unserer Meinung nach klar umrissen: Lehrende und Lernende, die sich für neue digitale Möglichkeiten der Lehre interessieren. Somit also Lehrer,Dozenten,Studenten,Schüler und Lernende allgemein gemeint.

    Des weiteren sind alle genannten Themen (u.a. Mendeley,Zotero und andere) geplant, wir haben eine Liste der geplanten Themen im Blog veröffentlicht.

    Im Moment kommen wir nicht nach, das Portal wird neben unserer normalen Projektarbeit gestaltet die aufgrund der Finanzierung Vorrang hat.

    Auch macht das Portal an sich keine Werbung, und hat auch keine, aber Sie meinten wohl die Ankündigung hier im Forum.

    Ihre Kritik geht uns nahe, weil wir der Ansicht sind ein durchaus sinnvolles Angebot aufzubauen - wir sind dabei, konnten aber noch nicht alles umsetzen und würden uns sehr über Mithilfe freuen.

    Nochmal der Hinweis, dass "lehren-online" sich gerade im Aufbau befindet, wir wurden durch den Artikel vorzeitig aufgeschreckt.

    Es würde uns freuen, wenn widescreen und andere kritische User uns in den nächsten Wochen und Monaten nochmal einen Besuch abstatten würden um gegebenenfalls Ihre Meinung anzupassen.

    Vielen Dank.
  9. #9

    Software für Studenten

    Wer an Software interessiert ist, deren Kernanwendungsdomäne tatsächlich in Forschung und Studium liegt, sollte mal auf www.sosciso.de vorbeischauen. Durchaus auch dem einen oder anderen Journalisten zu empfehlen...


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