Freie Journalisten: Arm, aber verblüffend glücklich

SPIEGEL ONLINESie gehen ihrem Beruf mit Elan nach, haben eine gute Ausbildung - aber verdienen teils schlechter als Putzfrauen. Freie Journalisten rutschen in den Niedriglohnsektor und halten sich nebenher oft mit PR-Aufträgen über Wasser. Trotz mieser Bezahlung macht Freelancern ihre Arbeit Freude.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...838734,00.html
  1. #1

    Nedienberufe? Besser nicht...

    Das betrifft nicht nur die redaktionelle Seite. Auch die Techniker speziell beim TV bekommen für ihre Arbeit zumindestens hier in Berlin immer weniger bzw. Tagesgagen wurden schon seid Jahren nicht mehr erhöht was bei steigender Inflation also ehr einer Kürzung entspricht. Das gilt übrigens für alle Sender ob sie nun privat oder öffentlich rechtlich sind.
    Warun auch sollen Journalisten, Kamerateams und Cutter mehr erhalten als Pförtner oder Frisöre? Oder man greift gleich auf Praktikanten zurück. Qualität will doch eh keiner sehen bzw. der Zuschauer merkt doch keinen Unterschied und ob Du Deinen Job gut machst interessiert jemanden der nur Rechnungen kontrolliert auch nicht.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie gehen ihrem Beruf mit Elan nach, haben eine gute Ausbildung - aber verdienen teils schlechter als Putzfrauen. Freie Journalisten rutschen in den Niedriglohnsektor und halten sich nebenher oft mit PR-Aufträgen über Wasser. Trotz mieser Bezahlung macht Freelancern ihre Arbeit Freude.
    Sprich (hier Medienberuf Ihrer Wahl einsetzen) sind bettelarm, aber kreuzglücklich. Wie schön. Dann kann ja alles so bleiben, wie es ist.
  3. #3

    Tja ...

    is wohl fast in jeder Sparte so.
    Aber Deutschland bleibt Exportweltmeister - wo geht da bloß der Gewinn hin ?!
    Bestimmt nach Griechenland.
  4. #4

    Arme Journalisten...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie gehen ihrem Beruf mit Elan nach, haben eine gute Ausbildung - aber verdienen teils schlechter als Putzfrauen. Freie Journalisten rutschen in den Niedriglohnsektor und halten sich nebenher oft mit PR-Aufträgen über Wasser. Trotz mieser Bezahlung macht Freelancern ihre Arbeit Freude.

    Freie Journalisten: Arm, aber verblüffend glücklich - SPIEGEL ONLINE
    Macht es wie ich: Sucht Euch einen Partner der noch Geld verdient und hofft auf die Herdprämie als Weihnachtsgeldersatz..:-)
  5. #5

    Genau

    Genau wir verdienen alle viel zu viel. Arm sein macht glücklich. Wir haben stattdessen zu viele Manager, Politiker und Arbeitgeber die unglücklich sind. Aber die habe alle ein großes Herz. Sie geben statt Geld uns viel Glück.

    Die Studie stammt wohl vom Arbeitgeberverband???
  6. #6

    Zitat von strandtiger Beitrag anzeigen
    Macht es wie ich: Sucht Euch einen Partner der noch Geld verdient und hofft auf die Herdprämie als Weihnachtsgeldersatz..:-)
    Na dann, bis in ein paar Jahren und Hartz IV!
  7. #7

    Zitat von Tangy Beitrag anzeigen
    Genau wir verdienen alle viel zu viel. Arm sein macht glücklich. Wir haben stattdessen zu viele Manager, Politiker und Arbeitgeber die unglücklich sind. Aber die habe alle ein großes Herz. Sie geben statt Geld uns viel Glück.

    Die Studie stammt wohl vom Arbeitgeberverband???
    Gab ein 1 Euro die Stunde für den Journalisten. Er hat sich tausendfach bedankt!
  8. #8

    woaran das wohl liegt?

    Na, ihr journalisten, dann berichtet doch mal was wirklich passiert, und schreibt nicht nur von reuters und wikipedia ab. Bei diesem einheitsbrei ist es auch kein wunder das die auflagen zurückgehen.
    Alles das gleiche inzwischen. Die einzige abwechslung sind die leserkommentare.
    Wenn ihr weitherhin alle das selbe schreibt, wird euer monatslohn bald auf 300 euro absinken.
  9. #9

    Was ist uns guter Journalismus wert?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie gehen ihrem Beruf mit Elan nach, haben eine gute Ausbildung - aber verdienen teils schlechter als Putzfrauen. Freie Journalisten rutschen in den Niedriglohnsektor und halten sich nebenher oft mit PR-Aufträgen über Wasser. Trotz mieser Bezahlung macht Freelancern ihre Arbeit Freude.

    Freie Journalisten: Arm, aber verblüffend glücklich - SPIEGEL ONLINE
    Das ist eine wirklich wichtige Frage. Zum Beispiel, ob wir bereit sind auch für Online-Journalismus zu zahlen.
    Ich musste aus finanziellen Gründen auch mal meine Tageszeitung abbestellen, genaugenommen hat damals die Bank einfach das Abo rausgekickt. Dann ging es zwar wieder aufwärts, aber im Moment bin ich froh, das ich nur am Wochenende mir den Spiegel besorgen muss.
    Das ist die eine Seite.
    Es ist natürlich preiswert lediglich den Online-Anschluss zu zahlen und sich weltweit mit Nachrichten einzudecken. Aber mitunter kommen schon starke Zweifel an der Qualität auf. Alles will bezahlt sein. Und wollen wir wirklich, das die Bezahlung von der Wirtschaft (Werbung) übernommen wird? Die Berichte vielleicht gleich dazu?
    Das wirtschaftliche Not meinungsbildend sein kann, ist wohl klar. Das Menschen in Existenznot nicht den großen Kritiker geben, ist leider auch zu erwarten. Aber daran hängen politische Entscheidungen von mehr oder weniger großer Tragweite und die Meinungsbildung der Bürger.