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Frauenzeitschrift: "Brigitte" prüft Rückkehr der Models
Jeanette SchaunModel-Verzicht gegen Schlankheitswahn: Mit dieser Aktion machte die Frauenzeitschrift "Brigitte" 2009 weltweit Schlagzeilen. Doch nun könnte die Kehrtwende kommen. Laut Zeitungsbericht erwägt der neue Chefredakteur ein Comeback der Profi-Models - auch aus Kostengründen.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...853619,00.html
- #1 03.09.2012 13:55 von
Model
Na, das werden die Leserinnen dann hoffentlich noch weniger honorieren. Etwas mehr Festhalten am aufgeflackerten Verstand tut not. Nachhaltigkeit ist gefragt.
- #2 03.09.2012 14:08 von
Profimodel oder nicht
Das dürfte kaum das Problem dieser Zeitschrift sein. In jedem Frühjahr/Sommer/Herbst/Winter dieselben Themen: Abnehmen/Haare rasieren/Pulli stricken/Weihnachtsdeko/Supermann finden/Blödmann loswerden.
Es fehlt der Zeitschrift an Substanz. Mir ist sie zu oberflächlich und mein Geld zu schade. - #3 03.09.2012 16:24 von
Nun ja,
die abgemagerten Modells z.B. von H&M sind schon ein Problem. Auch heute noch.
Allerdings finde ich derzeit auch die vielen Dicken grenzwertig. Da will mir eine "gutgebaute" Frau mit Doppelkinn den Gesundheitlichen Vorteil von Joghurt (Actimel) erklären und ich soll Ihr das noch glauben... Oder die "Modells" von "Dave" Seife....
Da ist es doch besser diese Art von Modells bei Traktoren, Geländewagen, Sahneeis mit Schokostückchen oder Sahnepudding zu platzieren.
Denke ich.
Wie gesagt. Kommt immer auf das Produkt an und in einer Frauenzeitschrift ist das wohl eher unpassend... - #4 03.09.2012 19:36 von
Respekt
Der Redaktion der Brigitte muss man erstmal Respekt dafür zollen dass sie dieses Problem so ernsthaft angegangen ist. Trotzdem finde ich die gefundene Lösung falsch, man könnte doch einfach etwas wohl geformtere und gesünder aussehende Profis nehmen. Die wissen nähmlich wie sie auf Fotos wirken, hier kommt man eben zu den Ergebnissen die man braucht...ich bin Fotograf :-)
- #5 03.09.2012 19:53 von
Brigitte
Das Problem der Brigitte ist nicht das Layout, sondern der Inhalt.
Sie wendet sich hauptsächlich an Frauen mit Mittlerer Reife und anschliessendem Lehrberuf, nicht aber an Selbständige oder gar Frauen in gehobener Position. Die Geschichten sind insgesamt langweilig und bieten mehr blabla an Beziehungsproblemen (von denen nun wirklich niemand mehr was hören will) als an beruflichen Vorbildern.
Inzwischen liegt sie nicht mal mehr bei der LH aus, sondern nur noch die Konkurrenz von Burda. - #6 03.09.2012 21:48 von
PR-Krempel
Das war doch ohnehin nur Kosmetik. So lange Männer entscheiden (Lebert oder Schäfer – egal), bleibt alles unglaubwürdig, Ich bin raus.
- #7 03.09.2012 23:01 von
Dass es sehr aufwendig für die Redaktion ist, für jede Ausgabe Nicht-Models ranzuschaffen, die aber bitte wie Profimodels aussehen, ist verständlich. Als Brigitte die "Ohne-Models"-Strategie ankündigte, hatte ich auch etwas anderes erwartet, nämlich Normalfrauen, die auch so aussehen. Schon hübsche und schlanke Frauen, ja, aber eben auch mit Kleidergrößen jenseits von Size Zero. Größe 38 oder 40 ist viel verbreiteter, entsprechend viel einfacher dürfte es sein, hübsche Nicht-Models aufzutreiben, die ja immer noch schlank sind, nur eben nicht ganz so schlank wie professionelle Models.
Aber da Brigitte sich für unprofessionelle Models, die wie Profimodels aussehen, entschieden hat, finde ich die Rückkehr zum Profimodel nicht weiter verwunderlich. Die Leserinnen werden es kaum merken - die Bilder bleiben schließlich die gleichen, es fehlt nur der Blurb darüber, dass Angelika eigentlich KFZ-Mechanikerin oder Jessica Tanzpädagogin ist und mit Mann und 5 Kindern in Buxtehude wohnt... - #8 04.09.2012 06:27 von
Profi-Models sind also generell dünn?
Vielleicht habe ich eine unzureichende Kenntnis, was die Maße von professionellen Models angeht. Aber es ist für mich schwer vorstellbar, dass sämtliche Models "per Photoshop dicker gemacht" werden müssen. Auch Berufs-Models können sich doch nicht dem Trend entziehen, wenn große Teile der medialen Branchen "dünnen Kleiderständern" ablehnend gegenüber stehen. Des weiteren sind die Zielgruppen doch eher normal proportioniert, wenn nicht sogar "etwas drüber"! Das Thema ist doch nun wirklich keinen Aufreger wert.
- #9 04.09.2012 08:31 von
Image Probleme
Der Brigitte fehlt es an Allem. Als Frau kann ich ich mich beim besten Willen nicht mit dieser Zeitschrift identifizieren.
Die Aufmachung ist altbacken und die Themen sind zu oberflàchlich.
Ich mag ihre Rezepte, aber damit hat es sich auch....
Ach ja, Mode für mollige. Was die Brigitte mollig nennt ist zum grossen Teil sehr stark übergewichtig. Man sollte mit dem politisch korekt etwas sparsamer umgehen.
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