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Frauenrechtlerin mit Zahnpastalächeln: "So sieht eine Feministin aus"

Eric MullMit langen Haaren und Minirock kämpft eine amerikanische Studentin für einen neuen Feminismus. Während die einen Julie Zeilinger als eine der "furchtlosesten Frauen der Welt" feiern, belächeln die anderen sie als süß und wütend. Gelingt es ihr, der Frauenbewegung neues Leben einzuhauchen?

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...843996,00.html
  1. #1

    "Körperwahn"

    Ist Körperwahn ansteckend? Einmal eine Zeitschrift in die Hand genommen, und zack, schon ist man selbst dem Körperwahn verfallen?
    Niemand außer Frauen selbst setzen Frauen unter Druck. Modemagazine werden von Frauen für Frauen gemacht, und jene sind es, die ein bestimmtes Körperbild verfolgen.
    Um das zu unterbinden müsste der Feminismus kannibalistische Züge annehmen.

    Verschiedene Männer haben verschiedene Geschmäcker was Frauen angeht. Und das ist perfekt sichtbar bei einem Medium, dessen Hauptzweck die Erregung des Mannes ist: Dem Porno. Es gibt alle Sorten von Frau in jenen Machwerken, Kleine, Große, Dicke, Dünne, große Brüste, kleine Brüste, großer Hintern, kleiner Hintern. Alles findet seinen Absatzmarkt.
    Denken sie sich ihren Teil dazu.
  2. #2

    Gendertheorie und Wissenschaft schließen sich aus...

    Diese beiden Worte in einem Satz zu verwenden ist eine Beleidigung aller ehrlichen Wissenschaftler. Denn Sozialwissenschaften - und insbesondere die modernere wie gender-, Diversity und anderes "Gedöns" haben mit Wissenschaft nichts zu tun. Das sieht man gut in diesem Artikel. Die Protagonistin geht davon aus, dass es falsch ist dass, Frauen sich so verhalten, dass sie den anwesenden Männern gefallen. Warum? Weil sie das sagt? Vielleicht ist das nur natürlicher Instinkt? Ebenso wie Männer wenn Frauen anwesend sind auf den "Imponiermodus" schalten um den Frauen zu gefallen. Eine seit Jahrmillionen der Evolution eingeübte und bewährte Verhaltensweise. Diese dient dem Grundbeürfnis der Arterhaltung = Fortpflanzung. Und dann kommen "Wissenschaftler" daher und behaupten, dass das nicht richtig sein kann. Beweis? Keiner außer die eigenen Theorien.

    Damit wir uns nicht alsch verstehen. Ich bin für eine rechtliche Gleicberechtigung. Aber gegen eine Gleichmacherei. Männer und Frauen sind glücklicherweise von der Natur aus verschieden. Das macht ja gerade den Reiz aus. Und zwar auch und vor allem dann, wenn man das eben nicht rational betrachtet sondern sich ganz emotional einfach so verhält, wie die Natur es vorgesehen hat. Eine Frau kann gleichberechtigt sein und dennoch ab und an auf den "Weibchenmodus" schalten, ohne dass sie dies in ihrem Wert herabsetzt. Im Gegenteil. Solche Frauen sind für mich viel ehrlicher, als irgend welche Frauen die bessere Männer sein wollen (oder Männer zu besseren Frauen machen wollen).
  3. #3

    Stimmt so nicht

    Zitat von husker Beitrag anzeigen
    Ist Körperwahn ansteckend? Einmal eine Zeitschrift in die Hand genommen, und zack, schon ist man selbst dem Körperwahn verfallen?
    Niemand außer Frauen selbst setzen Frauen unter Druck. Modemagazine werden von Frauen für Frauen gemacht, und jene sind es, die ein bestimmtes Körperbild verfolgen.
    Um das zu unterbinden müsste der Feminismus kannibalistische Züge annehmen.
    Mode wird vielleicht von wenigen Frauen gemacht. Diese wenigen Frauen, wenn überhaupt -ist Karl Lagerfeld eine Frau? Ist Jean-Paul Gaultier ein Frau- haben dann aber eine viel größere Wirkung, da sie ihre Ansicht über das Frauenbild in den MEdien verbreiten.


    Zitat von husker Beitrag anzeigen
    Verschiedene Männer haben verschiedene Geschmäcker was Frauen angeht. Und das ist perfekt sichtbar bei einem Medium, dessen Hauptzweck die Erregung des Mannes ist: Dem Porno. Es gibt alle Sorten von Frau in jenen Machwerken, Kleine, Große, Dicke, Dünne, große Brüste, kleine Brüste, großer Hintern, kleiner Hintern. Alles findet seinen Absatzmarkt.
    Denken sie sich ihren Teil dazu.
    Ja, und was soll diese Aussage? Es ist aber schon ein Unterschied, ob man mit ein Mann einen Porno anschaut oder bei einem Bewerbungsgespräch eine Frau als Führungskraft einstellen soll. Oder soll er sich von ihr voher einen ..... lassen?
    Wer als Mann so denken würde, hat aber in der Wirtschaft nichts zu suchen.
  4. #4

    Darum gehts ja wohl wneiger

    [QUOTE=Chris_7;10896055Die Protagonistin geht davon aus, dass es falsch ist dass, Frauen sich so verhalten, dass sie den anwesenden Männern gefallen. Warum? Weil sie das sagt? Vielleicht ist das nur natürlicher Instinkt? Ebenso wie Männer wenn Frauen anwesend sind auf den "Imponiermodus" schalten um den Frauen zu gefallen. Eine seit Jahrmillionen der Evolution eingeübte und bewährte Verhaltensweise. Diese dient dem Grundbeürfnis der Arterhaltung = Fortpflanzung. Und dann kommen "Wissenschaftler" daher und behaupten, dass das nicht richtig sein kann. Beweis? Keiner außer die eigenen Theorien. [/QUOTE]

    sondern um das wohl immer noch vorherrschende Bild in der (US-)Gesellschaft, das Frauen einzunehmen haben.
    So nach dem Motto: "verdient mehr als ein Mann, ist aber unverheiratet, die Unglückliche", oder eben dass Männer Frauen eben mehr als Spielzeug betrachten und das wohl gerade in jungen Jahren noch häufiger.
  5. #5

    Zitat von Chris_7 Beitrag anzeigen
    Damit wir uns nicht alsch verstehen. Ich bin für eine rechtliche Gleicberechtigung. Aber gegen eine Gleichmacherei. Männer und Frauen sind glücklicherweise von der Natur aus verschieden. Das macht ja gerade den Reiz aus. Und zwar auch und vor allem dann, wenn man das eben nicht rational betrachtet sondern sich ganz emotional einfach so verhält, wie die Natur es vorgesehen hat. Eine Frau kann gleichberechtigt sein und dennoch ab und an auf den "Weibchenmodus" schalten, ohne dass sie dies in ihrem Wert herabsetzt. Im Gegenteil. Solche Frauen sind für mich viel ehrlicher, als irgend welche Frauen die bessere Männer sein wollen (oder Männer zu besseren Frauen machen wollen).
    So sehe ich das auch. Gleichberechtigung darf nicht Bevorzugung anderer bedeuten.
    Gerne angeführt wird ja auch immer das unterschiedliche Gehalt von Männern und Frauen. Dabei werden immer Fehler gemacht:
    1. Es wird das Durchschnittsgehalt genommen. Relevant ist jedoch nur das Gehalt für die exakt gleiche Arbeit/Stelle. Es gibt keine Tarifverträge, die nach Geschlecht unterscheiden.
    2. Es werden gerne auch die Gehälter von Führungskräften herangezogen. Die sind aber immer Verhandlungssache, da gibt es keine Bevorteilung von dem einen oder anderen. Ein Mann ist auch nicht gleich anderen Männern, der eine verhandelt besser, der andere gibt sich mit weniger zufrieden. Die Gehaltsunterschiede gibt es dort zwischen Männern genauso wie zwischen Männern und Frauen.

    Prinzipiell wird auch gerne auf die "Sahnestückchen" geschaut. DAX-Konzerne sollen eine Quote in den Führungspositionen bekommen (wieso eigentlich nur in den Führungspositionen? Ich wünsche mir auch eine Quote in den Softwareentwicklungsabteilungen beispielsweise), aber niemand spricht davon, eine Quote bei der Müllabfuhr oder im Bergbau einzuführen, was aber nur konsequent wäre.
    Die Frage ist auch, ob in den Verhandlungen Männer und Frauen nicht vielleicht unterschiedliche Zielsetzungen haben. Ob beide Geschlechter gleichermaßen bereit sind, Familienleben und Freizeit für Geld zu opfern. Je mehr Opfer, desto mehr Geld. Es gibt Beispiele, die das zeigen, und ich wage zu bezweifeln, ob Frau Meyer von Yahoo weniger Einkommen bezieht als ihr Vorgänger.
    Entscheidend ist nur: für gleiche Arbeit, gleiche Leistung darf es keinen Unterschied für die Bezahlung machen, ob man Frau oder Mann ist.

    Gleichberechtigung muss vor allem eben anerkennen, dass es nicht bedeutet, Frauen zu bevorzugen - sondern das Geschlecht unwichtig werden zu lassen. Das verstehen viele der Feministen nicht. Denn gerade, wenn man sich die Hauptschulen ansieht (hauptsächlich Männer), die Universitäten (überwiegend Frauen), müssen die Alarmglocken schrillen und man muss sich überlegen, ob das Pendel nicht bereits in die andere Richtung ausschlägt. Oder wenn man Sorgerechtsstreits ansieht.
  6. #6

    Ja,

    so sieht sie jetzt aus, die "neue" Frau.
  7. #7

    Bei Studentenpartys biedern sich auch in Brooklyn, Manhattan, Queens die Frauen den Männern an, wollen vor allem gefallen.
    Das ist nicht ganz richtig ausgedrückt. Sagen wir lieber, 90% der Frauen wollen 10% der Männer gefallen.
  8. #8

    Zitat von Koda Beitrag anzeigen
    Mode wird vielleicht von wenigen Frauen gemacht. Diese wenigen Frauen, wenn überhaupt -ist Karl Lagerfeld eine Frau? Ist Jean-Paul Gaultier ein Frau- haben dann aber eine viel größere Wirkung, da sie ihre Ansicht über das Frauenbild in den MEdien verbreiten.
    Mir erschließt sich nicht der Zusammenhang zwischen Gleichberechtigung, Gleichstellung und Körperwahrnehmung. Zumindest der letzte Punkt ist kein gesellschaftliches Problem. In den gleichen Modezeitschriften, in denen die achso quälenden Darstellungen schlanker Frauen abgedruckt werden, finden Sie als männliche Pendants die halbnackten, durchtrainierten Adonisse. Es ist Augenwischerei, als würden nur Frauen diese "Ideale" vorgegaukelt, sie nehmen dies lediglich ernst. Solange man nicht in der Lage ist, eine Scheinwelt zur Bepreisung des Konsums von der Wirklichkeit zu unterscheiden, muss man sich auch nicht über mangelnde Vertretung in wirtschaftlichen Führungskreisen wundern.
  9. #9

    optional

    Das sind mir die Liebsten, wie leider viele Frauen heutzutage...nach außen viel heiße Luft und sehr stark und blabla und sich wundern, dass kein Mann wagt, sich der Amazone zu nähern...
    Und im Bettchen abends dann das brave Schulmädchen, dass etc.
    Immer das gleiche...
    Der Evolutionstheorie der Vorredner möchte ich auf jeden Fall zustimmen, ist genau wie bei den Neandertalern das Geschlechterverhältnis und hat auch einen guten Grund, die Fortpflanzung - die Natur hat die Feministen noch nicht um Erlaubnis gefragt...
    hmm...sollte der 1. Maskulinist werden!

    So, ja ich weiß, böseböse und unfassbar und unwahr usw. so ne Aussage...aber leider die Realität..








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