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Frauenquote : Schröder verbittet sich Belehrungen aus Brüssel

Maurice Weiss/ Ostkreuz/ DER SPIEGEL40 Prozent Frauen in Aufsichtsräten - das fordert EU-Kommissarin Viviane Reding. Im SPIEGEL verwehrt sich Familienministerin Kristina Schröder (CDU) gegen ein Quoten-Diktat der EU. Frauen wollten "faire Chancen" und "kein Mitleid". Doch der Druck wächst auch in der eigenen Partei.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...823574,00.html
  1. #130

    Lohnunterschiede

    Zitat von underdog Beitrag anzeigen
    Da sind Sie falsch informiert. Die Lohnungleichheiten gibt es nur, wenn man Frauen und Männer quer über alle Berufe und Arbeitszeitmodelle hinweg vergleicht. Je strenger die Kriterien, desto geringer die Unterschiede.
    Selbst bei gleicher Arbeit ist die Entlohnung der Frauen geringer.
    Dafür gibt es verschiedene Gründe, der einfachste: Die Frauen verkaufen sich unter Wert.
    Die Frage, die sich hier stellt ist m.M. die, ob es aus marktwirtschaftlichen Gründen gerechtfertigt ist oder eben aus gesellschaftlicher Sicht als ungerecht empfunden wird, diese Zurückhaltung der Frauen quasi auszunutzen.
    Ich tendiere zu ersterem. Die Frauen gleichberechtigt zu behandeln bedeutet nun mal auch ihnen volle Vertragsfreiheit zuzugestehen.

    Etwas anders sieht es mit Spitzenpositionen aus. Hier geht es grade nicht um nachprüfbare Qualifikationen, sondern um etwas anderes:
    "Zum Manager wird man geboren"
    Karrieren: "Zum Manager wird man geboren" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
  2. #131

    Da hat Fr. Schröder recht. Fr. Reding sollte mal schauen, warum Deutschland in Europa industriell führend ist, im Vergleich zu den anderen Ländern. Es scheint wohl doch gut zu funktionieren, das "Macho-System" mit "total verkursteten Strukturen".

    Der Schwachsinn mit dem "Rollenaufbrechen" entstammt von Müttern, die es nicht ertrage können, dass sie nun mal die Kindererziehung tragen und nicht gleichzeitig Karriere machen können, wie ihr Ehemann.

    Aber wehe der Ehemann kann der Frau nicht das Leben bieten, das sie sich wünscht oder zusammen mit anderen Müttern einfordert. Es muss schon ein Haus sein, es müssen mind. zwei Urlaube im Jahr sein, die Frau will natürlich auch ihren Hobbies nachgehen, dann natürlich noch ein Auto, damit man beim Einkauf es leichter hat, dann sollen es nur Bio-Produkte sein etc.

    Wollen, wollen, wollen! Das lese ich oft von solchen Menschen, die dann aber, rigoros auf ihrem Urlaub bestehen, unbedingt ihr Kind von der Kita abholen müssen usw. weil die Familie geht ja vor den Belangen des Betriebes.

    Und wenn dann gefordert wird, dass sie eine entsprechende Leistung bringen sollen, dann wird gleich gegen die Arbeitgeber gewettert und "die Männer", und das es total ungerecht etc.

    Falls diese Quote kommt, dann wird es Verlagerungen geben, denn viele in der Industrie sehen darin die Untergrabung des Leistungsprinzips. Neulich erst meine eine Mutter, dass man doch auch Führungskraft in Teilzeit machen kann. Der Hinweis, es ist soviel Arbeit da, das kann man nicht in Teilzeit machen, wurde dann gekontert mit, ja da können doch auch zwei Führungskräfte Teilzeit sich die Stelle teilen. Ja, so sind die Vorstellungen von manchen Damen was die Leistung einer Führungskraft angeht.

    Kein Wunder, dass sie nur schwer aufsteigen, denn wer sich nicht reinknien will oder kann, der hat eben nicht das Zeugs zur Führungskraft. Deswegen sind deutsche Unternehmen gegenüber anderen europäischen Ländern, die in Punkto Gleichstellung ja immer so toll sind, haushoch überlegen.

    Außerdem wenn Fr. Reding das so mies findet, dann kann sie doch ein Unternehmen gründen und uns spießigen männlichen Leistungsträgern beweisen, dass sie mit Teilzeit-Müttern bessere wirtschaftliche Leistung erbringt, wie mit männliche Vollzeitleistungsträgern.
  3. #132

    Zitat von hdwinkel Beitrag anzeigen
    Selbst bei gleicher Arbeit ist die Entlohnung der Frauen geringer.
    Jupp, aber da befinden wir uns schon im einstelligen Prozentbereich - und Faktoren wie Verhandlungsgeschick, Überstunden etc. sind noch nicht mit eingerechnet

    Dafür gibt es verschiedene Gründe, der einfachste: Die Frauen verkaufen sich unter Wert.
    Sic.

    Die Frage, die sich hier stellt ist m.M. die, ob es aus marktwirtschaftlichen Gründen gerechtfertigt ist oder eben aus gesellschaftlicher Sicht als ungerecht empfunden wird, diese Zurückhaltung der Frauen quasi auszunutzen.
    Ich tendiere zu ersterem. Die Frauen gleichberechtigt zu behandeln bedeutet nun mal auch ihnen volle Vertragsfreiheit zuzugestehen.
    Richtig. Schließlich gibt es auch Männer, die zurückhaltend sind und sich unter Wert verkaufen. Auch hier stellt sich die von Ihnen oben gestellte Frage.

    Etwas anders sieht es mit Spitzenpositionen aus. Hier geht es grade nicht um nachprüfbare Qualifikationen, sondern um etwas anderes:
    "Zum Manager wird man geboren"
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    ...nur belegt das in keinster Weise, dass hier nach Geschlecht diskriminiert wird.
  4. #133

    Zitat von ankurz Beitrag anzeigen
    Wenn man sich damit beschäftigt, wie Frauen über Jahrhunderte vom Gesetz vom öffentlichen Leben und der Berufswelt ausgeschlossen bzw. benachteiligt wurden, ist eine Frauenquote längst überfällig. Warum regen sich Männer auf? Sie kriegen doch ihre 50 Prozent.
    Nein, eben nicht:
    - Kinder werden bei einer Scheidung der Frau zugesprochen
    - Es sitzen mehr Männer im Gefängnis (Männer werden härter verurteilt)
    - Mehr Männer sterben bei Einsätzen (Polizei, Soldaten, Sprengstoff, ...)
    - In Redaktionen von Modemagazinen sind zu wenig Männer
    - Weniger als 50% der Frauen zahlen Unterhalt
    ....

    Zu Rechten gehören immer auch Pflichten. Wo sind dort die Quoten?
  5. #134

    Frauenquote

    Die verbindliche Frauenquote für Führungspositionen ist vollkommener Schwachfug.

    Wenn in einem Stahlunternehmen 5 % der Mitarbeiter Frauen sind, dann ist es vollkommen sinnfrei leitende Positionen oder Aufsichtsratspöstchen fast paritätisch zu besetzen. Aber so weit denkt man wohl bei den Quotenkrakelern nicht.
  6. #135

    Das wird ausgeweitet auf Ü-40/50-Quote, (Im)-Migranten-Quote

    Nur zu eurer Information: Ich zitiere: Wer debile Frauenquoten fordert ist verpflichtet wie in Spanien, Italien usw. auch andere Quoten einzuführen.
    So weit so gut.

    Ich selbst habe im Sommer/Herbst 2011 eine bessere Förderung von Ausländern, Migranten, Zuwanderern usw. bei direktzurkanzlerin.de gefordert. Ich verzichtete aber wohlwollend auf das Wort "Quote" Inzwischen werden aber Stimmen lauter auch in Deutschland eine offizielle Migranten/Ausländerquote einzuführen die Ausländer aus aller Welt und jeder Nation in Chefetagen und in Führungspositionen bringt! Im öffentlichen Dienst sollen mehr Ausländer angelernt werden! Ist verständlich Ein gleiches Recht und eine Gleichberechtigung aller Nationen die genauso wie die deutschen Damen und Herrn in Chefetagen müssen!

    Aufgrund des demographischen Wandels ist es unabdingbar Ausländer zu fördern! Ausländer sind Deutschlands Zukunft, auch wenn es viele nicht glauben!

    Ich engagiere mich auch für Ausländer, denn wenn sie eine Zukunft, eine Perspektive haben und somit keine "kriminelle Karriere" in Deutschland einschlagen, muss diesbezüglich schon in der Schule einfach mehr getan werden!

    In Wirtschaft, Politik, Sport, Wissenschaft sollen mehr Ausländer gefördert werden! Ausländer, jeder Nation, sind nämlich unterrepräsentiert!
  7. #136

    Frau Schröder agiert souverän.

    Frau Schröder erledigt ihren Job sehr gut.

    Sie hat eine eigene Meinung und setzt diese auch gegen den Widerstand des politischen Mainstreams durch.


    Von hysterischer Polemik aus der Feministinnen-Ecke lässt sie sich nicht beeindrucken. Im Unterschied zu deren rein emotionalisierender Argumentation bleibt Frau Schröder rational.

    Frau Schröder zeigt damit, dass sie keine Quoten-Marionette ist.
  8. #137

    Zitat von hdwinkel Beitrag anzeigen
    Selbst bei gleicher Arbeit ist die Entlohnung der Frauen geringer.
    Dafür gibt es verschiedene Gründe, der einfachste: Die Frauen verkaufen sich unter Wert.
    Die Frage, die sich hier stellt ist m.M. die, ob es aus marktwirtschaftlichen Gründen gerechtfertigt ist oder eben aus gesellschaftlicher Sicht als ungerecht empfunden wird, diese Zurückhaltung der Frauen quasi auszunutzen.
    Ich tendiere zu ersterem. Die Frauen gleichberechtigt zu behandeln bedeutet nun mal auch ihnen volle Vertragsfreiheit zuzugestehen.

    Etwas anders sieht es mit Spitzenpositionen aus. Hier geht es grade nicht um nachprüfbare Qualifikationen, sondern um etwas anderes:
    "Zum Manager wird man geboren"
    Karrieren: "Zum Manager wird man geboren" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    Bei der Debatte hier geht es ja gar nicht um die Frauenquote im allgemeinen sondern um den Anteil in den Führungspositionen,respektive den Aufsichtsräten und Vorständen.

    Die Gesellschaft hat sich in den letzten 20 Jahren sowieso extrem gewandelt.Die Frauen haben sich in allen Berufzweigen und sogar Männerdomänen längst etabliert.---Ohne Ouote.

    Heute ist jeder Streifenwagen der Polizei mit einer Frau und einem Mann besetzt.Ebenso bei der Bundeswehr gehören sie zum Alltagsbild auch in Kampfeinheiten.---Alleine bei diesen zwei Beispielen war dieses vor etwa 25 jahren beinahe undenkbar.

    Was eine gleichberechtigte Bezahlung angeht, die kriegen wir hier in Deutschland noch nicht mal bei Zeitarbeitern in beispielsweise der Automobilindustrie hin.Es regt sich da niemand der Herren Politiker auf, das zwei Kollegen die am selben Band stehen extrem unterschiedlich bezahlt werden.

    Das schert nicht mal mehr die weibliche Politelite.

    Dem Kleinverdiener und Niedriglöhner ist es prinzipiell egal ob er von männlichen oder weiblichen "Führungskräften " drangsaliert wird.
  9. #138

    Zitat von david_2010 Beitrag anzeigen
    Frau Schröder erledigt ihren Job sehr gut.

    Sie hat eine eigene Meinung und setzt diese auch gegen den Widerstand des politischen Mainstreams durch.


    Von hysterischer Polemik aus der Feministinnen-Ecke lässt sie sich nicht beeindrucken. Im Unterschied zu deren rein emotionalisierender Argumentation bleibt Frau Schröder rational.

    Frau Schröder zeigt damit, dass sie keine Quoten-Marionette ist.
    Na ja, sie wird schon einige Gutachten für teueres Geld bei Wirtschaftsforschungsinstituten in Auftrag gegeben haben.
  10. #139

    Bundestagswahl 2013

    Durch souveränes Auftreten, wie hier gezeigt, ist Frau Schröder vom Politikmädel zur Politikerin geworden. Ich hoffe die CDU wird bist zur nächsten Bundestagswahl ebenso wie die FDP klarstellen, ob sie für oder gegen die Quote ist. Ansonsten bleibt tatsächlich nur die FDP wählbar. Schade!

    Hab bisher noch keine einzige Frau getroffen, die für die Frauenquote ist. Liegt vielleicht daran, dass ich nur leistungsbewusste Frauen kenne die nicht durch Schumellei sondern durch Qualifikation an Positionen und Jobs kommen wollen.


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