Die Münchner Bundeswehr-Uni ist wegen der eigenen Studentenzeitschrift alarmiert: In dem Blatt werden*krude Thesen über den Militärdienst von Frauen verbreitet. Dazu erscheint die Anzeige einer fragwürdigen Organisation. Die SPD*verlangt eine Klarstellung des Verteidigungsministers.**
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...775361,00.html
Dass die "kruden Thesen" anerkannten soziologischen Studien der amerikanischen und israelischen Streitkräfte entnommen sind und in dem Heft dem Gegenstandpunkt genauso Raum gegeben wurde, wird vorsorglich nicht erwähnt. Der erwünschte Eindruck, dass an der UniBw "rechtsextreme Tendenzen" vorhanden wären, könnte ja relativiert werden.
Toller Artikel, wirklich! Bundeswehr angeblich von rechtsaußen unterwandert?! Wo steht das im Artikel, nirgends?! Rechts außen hieße ja eigentlich, der Pole oder der Russe hätte uns unterwandert...
Und dann noch das Statement (siehe oben). Nicht verboten, wird angeblich nicht überwacht, aber böse... ja so ist das mit der Meinungsfreiheit, die Meinung ist nur dann gut, wenn sie ins politische Bild paßt.
Was ist überhaupt dieser über allem schwebende Rechtsextremismus? Früher konnte man ihn erkennen, dass er gegen Ausländer war... heute ist es schon Rechtsextremismus wenn Mann meint, dass Frauen nichts bei der Bundeswehr zu suchen haben. Der ist ganz schön wandelungsfähig und schwer zu fassen, dieser Rechtsextremismus der zum Mundtot machen, von anderen Meinungen genutzt wird.
nach der Frauen Fußballweltmeisterschaft wird sich das grundlegend ändern.
wenn man also gegen den Gender Mainstreaming ist, dann gehört mann schon zu Rechtsaußen?
Schockierend, in der realen Welt gibt es auch "Rechte". Wie soll man mit diesen Menschen umgehen? Sollten Ihnen grundlegende Rechte zugestanden werden? Oder sollte man sie als Außenseiter brandmarken und mit allen Mitteln daran hindern, ihre Meinung bzw. Propaganda zu äußern? Bei Sarrazin funktioniert das ganz gut, wie der Besuch in Kreuzberg zeigte.
...der am stärksten beanspruchten (westlichen) Armeen der Welt sind die der US-Streitkräfte und die israelische IDF.
Ich weiß, dass in beiden auch Frauen dienen, bin aber dazu kein Experte und wüsste gerne, ob diese beiden Organisationen auch Frauen in direkte Kampfeinsätze schicken, oder eher nur in Unterstützungseinheiten.
(Fachleute mögen mir mein unzureichendes Laien-Vokabular entschuldigen)
Falls letzteres der Fall wäre, würde das doch eher für den Autor des 'rechtsextremen' Artikels sprechen.
(Und was ist heute nicht alles 'rechtsextrem'? Ein Begriff, mit dem m.E. viel zu sehr Schindluder getrieben und Wolf geschrien wird.)
Wie sieht es eigentlich in den russischen Streitkräften aus?
Im WKII wurden bekanntlich auch Frauen eingesetzt. Wie ist das heute?
Diese "kruden Thesen" sind leider die Realität, die dem genderisierten Politketablishment natürlich nicht gefallen, dies ändert aber nichts an der Richtigkeit der Thesen.
Die Israelis haben mit gemischten Kampftruppen experimentiert und es wieder aufgegeben... da die Kampfkraft insgesammt darunter gelitten hat.
PS: Die demokratische Rechte hat genauso ihr Existenzrecht in der Politik wie die demokratische Linke.
Chauvinistische und rechtsextreme Tendenzen werden mit der Umstellung auf eine reine Berufsarmee automatisch zunehmen. Über die Wehrpflicht gelang es, immer wieder auch mal ein paar intelligente Offiziere aus der gehobenen Mitte der Gesellschaft zu rekrutieren. Aber so, wie es jetzt läuft, besteht die Gefahr, dass die Bundeswehr zu einem Sammelbecken von Rambos und Dumpfbacken wird.
Die Frau als Soldat. Taugen Frauen zum Dienst an der Waffe?
Diese Frage braucht man sich im Prinzip gar nicht stellen. Es ist längst bewiesen, dass Frauen nahezu gleichwertig kämpfen können. Die israelische Armee machts vor, wo Frauen und Männern gleichermaßen, und gleichwertig 2 Jahre Wehrdienst ableisten müssen. Frauenbrigaden gibt es auch in diversen Guerillagruppierungen, die bestorganisiertesten Kämpferinnen hat wohl die PKK.