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Frauendebatte in der Union: Quotengegner fürchten Kehrtwende der Kanzlerin

DPADie Rufe nach einer gesetzlichen Frauenquote gehen an Angela Merkel nicht vorüber - womöglich will die Kanzlerin mit dem Thema sogar in den Wahlkampf ziehen. Widerstand wäre ihr sicher: Quotengegner in den eigenen Reihen schlagen vorsorglich Alarm.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...820816,00.html
  1. #10

    Zitat von pdp-11/34 Beitrag anzeigen
    Nach dieser Quotenregelung dürfen in der Führungsetage einer Firma maximal so viele Männer/Frauen vertreten sein, wie Ihr Anteil an der jeweiligen Berufsgruppe ausmacht.
    Ich habe in .....
    Im Bereich Maschinenbau gab es bei uns im Semester bei ca. 100 Studenten keine einzige Frau. An der Pädagogischen Hochschule gab es dafür umso mehr Frauen.

    Ich halte die Quote für absoluten Schwachsinn. Ausgedacht im höchsten Elfenbeinturm in Wolkenkuckucksheim, auf einem Planten im Andromeda-Nebel.
  2. #11

    Der sozialistische Gedanke zählt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Rufe nach einer gesetzlichen Frauenquote gehen an Angela Merkel nicht vorüber - womöglich will die Kanzlerin mit dem Thema sogar in den Wahlkampf ziehen. Widerstand wäre ihr sicher: Quotengegner in den eigenen Reihen schlagen vorsorglich Alarm.

    Frauendebatte in der Union: Quotengegner fürchten*Kehrtwende der Kanzlerin - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Angela Merkel kommt nun auf die gesetzliche Frauenquote, weil ihr das beim linken Mainstream weitere Stimmen bringen wird. Wahlkampftaktisch halte ich dies für sehr clever. Der Deutsche Michel ist halt doof bzw. hat keine Wahlalternativen. Unternehmen im Privateigentum vorschreiben zu wollen wie sie Positionen zu besetzen haben, ist ansonsten lediglich ein weitere Schritt in die DDR 2.0. Dieser Weg erscheint mir inzwischen unvermeidlich, weil die Pfründe unserer Politiker und Beamten daran hängen. Wenn dem Staat wirklich daran gelegen wäre, mehr Frauen in Führungspositionen zu sehen, so gibt es schließlich keinen Hinderungsgrund, damit zunächst einmal in staatlichen Insitutionen anzufangen. Außerdem müsste man Mädchen bereits im Grundschulalter darauf vorbereiten, sich selbst um Geld-Dinge und auch das Verdienen kümmern zu wollen. Auch müsste das völlig antiquierte Unterhaltsrecht geändert und das Ehegattensplitting abgeschafft werden. Norwegen wäre diesbzgl. ein gutes Vorbild. Dann könnte die Politik sich darum kümmern, dass Frauen auch entsprechende Berufe ergreifen. Ich frage mich allerdings wie sowas gehen soll. Vielleicht durch eine Männerquote in typischen Frauendomänen? Selbst in Norwegen, wo deutlich mehr Frauen in technischen Berufen tätig sind, gab es bei der Einführung einer Frauenquote massive Probleme, passende Frauen für die Verwaltungsräte von Aktiengesellschaften zu finden: Studie aus Norwegen: Eine Frauenquote darf nicht überstürzt werden - Ökonomie - Politik - Handelsblatt
    Da dies alles nicht geschieht, ist die ganze Diskussion sowieso verlogen und dient nur der Manipulation des Stimmviehs.
  3. #12

    gemäßigte Frauenquote

    Unter "gemäßigte Frauenquote" verstehe ich, dass es einen hinreichend großen Zeitraum bis zur Umsetzung geben muss, d.h. es muss auch genug fähige Frauen geben. Die Frauenquote darf nicht dazu führen, dass ein besser qualifizierter Mann benachteiligt wird. So gesehen ist eine Quote von z.B. 30% Frauen überhaupt kein Problem. (imho)
  4. #13

    Frauenquote und die populistische Dauerregentin Merkel **AUFHÖREN**

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Rufe nach einer gesetzlichen Frauenquote gehen an Angela Merkel nicht vorüber - womöglich will die Kanzlerin mit dem Thema sogar in den Wahlkampf ziehen. Widerstand wäre ihr sicher: Quotengegner in den eigenen Reihen schlagen vorsorglich Alarm.

    Frauendebatte in der Union: Quotengegner fürchten*Kehrtwende der Kanzlerin - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Man muss sich immer wieder fragen, haben unsere Wähler keine Augen mehr im Kopf? Warum schauen wir uns das von der Merkel zusammengestellte Kabinett nicht genauer an? Warum versuchen wir nicht, wenigstens soetwas wie eine Analyse anzustellen? Betrachten wir uns die Frauen in ihrem Kabinett. Als Ministerinnen und die, die im Verborgenen mauscheln. Da ist gar eine Prof. Dr. Böhmer dabei. Oder die Dr. Dr. Schavan - die verzagte und versagte Bildungsministerin. Oder dieses ehedem kükenhaft jugendlich wirkende hessische Familienetwas. Die Frau Dr. von der Leyen ist auch nicht gerade das gelbe vom Ei - nennen wir es ruhig, eine Mogelpackung. Schöner Schein als Super Mama von vielen Kindern, die alles im Griff hat. Wieviel Helfer bei ihr herumturnen, davon redet sie nicht. Oder beim Koalitionspartner, diese schwäbische Fraktionsvorsitzende Homburger, war nicht gerade die Augenweide, wenn sie ihre Kommentare zur besten Sendezeit zum besten gab. Frau Leutheuser-Schnarrenberger kann man ebenso vergessen, wie die aus der Merkel'schen Frauenriege, die jetzt vielleicht nicht aufgeführt sind.
    Natürlich ist es wahltaktisch ausgelegt, damit die Unsozial-Regierungs-Daneben-Kanzlerin bei der deutschen Frauenwelt Stimmen abkassieren kann. Die wird sie brauchen. So viele Dumme gibt es hoffentlich 2013 gar nicht, die der nochmal ihre Stimme auf den Müllhaufen der Politik hauen.
    Merkel in Afghanistan. Sie kommt einem vor, wie sie tapsig und ungelenk von der Rampe der alten Transportmaschine stolpert, als trauriges Gegenstück vom publikumswirksam, forsch hüpfenden Plagiate-Baron. Was Merkel auch anpackt, in ihrer Sucht nach wohlwollender Akzeptanz für eine von vorn bis hinten vermurkste Politik, es wirkt immer lächerlicher, einfach abstoßend.
    Deswegen kann sich unsere Umfaller-Merkel ihr ganzes Bemühen zur Wiederwahl langsam schenken.
  5. #14

    Pfui!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Rufe nach einer gesetzlichen Frauenquote gehen an Angela Merkel nicht vorüber - womöglich will die Kanzlerin mit dem Thema sogar in den Wahlkampf ziehen. Widerstand wäre ihr sicher: Quotengegner in den eigenen Reihen schlagen vorsorglich Alarm.

    Frauendebatte in der Union: Quotengegner fürchten*Kehrtwende der Kanzlerin - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Eine Kehrtwende Merkels entspräche ihren Naturell: Überhaupt hat sie sich ja in der Quotendiskussion ein Hintertürchen offen gehalten. Sie wird dann behaupten, freiwillige Maßnahmen hätten leider nichts gebracht. Also müsse man der Wirtschaft zu ihrem "eigenen Glück" helfen... Dies stimmt zwar so nicht, denn in den vergangenen beiden Jahren hat sich aufgrund des "öffentlichen Drucks" oder sollte man besser sagen aufgrund der insbesondere vom SPIEGEL getragenen "Quotenkampagne" bereits einiges bewegt, aber sei es drum.

    Jedenfalls wäre eine Kehrtwende typisch: Merkel wandert immer mit dem (vermeintlichen) Mainstream / Machtzentrum. Da die FDP erledigt ist, wird sie sich ohnehin nach einem neuen Koalitionär umsehen müssen: In Betracht kommen die SPD und eventuell die Grünen. Und da Rot-Grün ohnehin auf Quotenkurs ist, besetzt Merkel mit einer Kehrtwende deren politisches Terrain, ähnlich wie mit der Atomwende.

    Immer deutlicher tritt das eigentliche und einzige Ziel der Merkel'schen Kanzlerschaft zu Tage: So lange, als nur irgendmöglich regieren.

    Erschreckend ist nur, dass demokratisch gewählte Politiker rechtsstaatliche Grundsätze wie den in Art. 3 GG niedergelegten Gleichbehandlungsgrundsatz sang- und klanglos auf dem Altar des Populismus opfern.

    Die Quote wird Deutschland ein Stück unfreier machen.
  6. #15

    Zitat von dongerdo Beitrag anzeigen
    Alles was dazu zu sagen ist - die Partei die gegen ein mögliches Gesetz klagt und nach Karlsruhe zieht bekommt meine Stimme....
    So einfach ist das.

    Nicht genug der seit vielen Jahren bestehenden Vernachlässigung von Jungen in Schulen, nicht genug der Teils mehr als fragwürdigen Entscheidungen bei Scheidungen/Unterhaltsklagen - jetzt muss man sich als Mann auch noch von der Kanzlerin persönlich erklären lassen dass alle Arbeit, alle Überstunden und und und vollkommen belanglos sind weil - na ja- man einen Penis hat....

    Ich dachte bereits dass mit den Anti-Diskriminierungsgesetzen der Gipfel der PC-Blödsinnigkeiten erklommen war, aber ich habe mich offenbar getäuscht.
    Nach all den Undingen der letzten Jahre - für mich mit 29 wahrscheinlich Rente mit 80, immer miserablere Krankenversorgung trotz enormer Beiträge, Armut bei Jobverlust, Pflegekosten für ältere Angehörige die einen einfach auffressen - das ist der letzte Sargnagel: Ich werde mich mittelfristig gen Ausland orientieren. Und von der Leyen und Schavan fragen sich ernsthaft warum sich junge Akademiker ins Ausland absetzen... Ich bin Fassungslos....

    So sehe ich das auch. Sollte die Karriere in Deutschland in Zukunft durch die Frauenquote unmöglich werden, so ist der Schritt ins Ausland konsequent. Länder mit Anglo-Amerikanischem Hintergrund werden sich hüten die Wirtschaft mittels irgendwelcher Quoten zu beschneiden.
  7. #16

    Frauenquote als Anstoß zum Umdenken

    Frauendebatte in der Union: Quotengegner fürchten*Kehrtwende der Kanzlerin - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik[/QUOTE]

    Eine gesetzlich geregelte Frauenquote wird etwas anstoßen. Sie wird für Männer und Frauen neue Möglichkeiten schaffen.
    Neue Führungsstile werden entstehen, die neben Durchsetzungsvermögen Eigenschaften, wie Integrität, Kooperationsfähigkeit und Empathie fordern.
    Das Wort "Führung" wird in den Köpfen der Frauen dann nicht mehr negativ belegt sein und ihren Ehrgeiz wecken.
    Neue Arbeitszeitmodelle werden entstehen. Anwesenheitspflicht und Überstunden werden Home-Office-Tagen und flexiblen Arbeitszeiten weichen. Chefs, die halbtags arbeiten? Warum nicht!
    Schon die große Nachfrage nach den "Vatermonaten" zeigt doch, dass auch Männer sich mehr Flexibilität in der Lebensgestaltung wünschen und dass eine gesetzliche Regelung hier durchaus helfen kann.
  8. #17

    Zweck heiligt Mittel???

    Eine gesetzlich geregelte Frauenquote wird etwas anstoßen. Sie wird für Männer und Frauen neue Möglichkeiten schaffen.
    Neue Führungsstile werden entstehen, die neben Durchsetzungsvermögen Eigenschaften, wie Integrität, Kooperationsfähigkeit und Empathie fordern.
    Das Wort "Führung" wird in den Köpfen der Frauen dann nicht mehr negativ belegt sein und ihren Ehrgeiz wecken.
    Neue Arbeitszeitmodelle werden entstehen. Anwesenheitspflicht und Überstunden werden Home-Office-Tagen und flexiblen Arbeitszeiten weichen. Chefs, die halbtags arbeiten? Warum nicht!
    Schon die große Nachfrage nach den "Vatermonaten" zeigt doch, dass auch Männer sich mehr Flexibilität in der Lebensgestaltung wünschen und dass eine gesetzliche Regelung hier durchaus helfen kann.[/QUOTE]

    Sie wollen also ein grobes Unrecht hinnehmen, um Verbesserungen bei Arbeitsbedingungen zu erwirken?
  9. #18

    Konkret?

    Was heißt Quote konkret? Muss ein Unternehmen nachweisen, keine geeignete Frau gefunden zu haben, um um eine Strafzahlung herum zu kommen? Was passiert, wenn sich auf eine Stellenausschreibung einfach keine Frau meldet?

    Warum eigentlich keine Quote bei der Leitung von Orchestern? Warum keine Quote bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr? Warum keine Quote für Studienplätze? Warum eine Frauenquote? Warum keine geschlechtsneutrale Quote - ein Geschlecht muss mit mindestens 30 % vertreten sein?
  10. #19

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Rufe nach einer gesetzlichen Frauenquote gehen an Angela Merkel nicht vorüber - womöglich will die Kanzlerin mit dem Thema sogar in den Wahlkampf ziehen. Widerstand wäre ihr sicher: Quotengegner in den eigenen Reihen schlagen vorsorglich Alarm.

    Frauendebatte in der Union: Quotengegner fürchten*Kehrtwende der Kanzlerin - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Es wäre doch mal langsam an der Zeit, dass mal genauestens erklärt wird, wie man bei einer Frauenquote das Qualifikationsprinzip aufrecht erhalten will. Darüber wird in der gesamten Debatte nie geredet und solange das nicht geschieht, werde ich mich der Quotenargumentation nicht anschließen. Denn wenn es kein Qualifikationsprinzip sondern eine Quote gibt, wird es automatisch eine Benachteiligung der männlichen Bewerber geben. Das sollen dann mal die Gleichstellungsbeauftragten erläutern.


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