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Frauenanteil 99 Prozent: Warum ein Schweizer Reeder immer nur "Ladies" einstellt

René Mägli ist allein unter hundert Frauen. Er wollte es ja so: Seit Jahren beschäftigt der Reeder in Basel ausschließlich Frauen. "Ich habe nichts gegen Männer", sagt er und lässt trotzdem keine hinein. Denn Mägli ist überzeugt: Frauen kämpfen für eine Sache, Männer um ihren Status.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...780022,00.html
  1. #130

    Finde ich peinlich

    "Männer kämpfen um die eigene Position, um Geld und den Status. Frauen tun dies bei uns - meines Erachtens - nicht."
    Mir kommt es vor dass dieser Schweizer Reeder die Frauen ausbeutet (es geht ja nicht um Geld sondern um "die Sache") und keine Schwierigkeiten mit Männern haben will die sich eventuell wehren könnten. Er möchte der einzige mächtige Feudale sein. Lächerlich so was: ein Unternehmer der nicht mit Männern umgehen kann.
  2. #131

    ...

    Zitat von hoffnungsvoll Beitrag anzeigen
    ....Die Ergebnisse männlicher Arbeit kann man an Software erkennen...
    Und ihre Ignoranz an Sätzen wie diesem! Unsere Welt würde ohne Frauen genau so gut (bzw. schlecht) funktionieren. Natürlich gäbe es Nachwuchsprobleme... Aber SONST? Irgendeine wesentliche, für unser Zeitalter RELEVANTE Errungenschaft, die von FRAUEN stammt? WELCHE?

    [QUOTE=hoffnungsvoll;8519010...Und ich erinnere mich dann an den provokativen Satz eines Autismusforschers, der Authismus als die extreme Form der Männlichkeit beschrieb. Das ist sehr böse formuliert, aber wie immer mit einem Kern Wahrheit.[/QUOTE] Wohl zuviel Kaffeekränzchen gehabt in letzter Zeit! Und zuwenig...
  3. #132

    Ja,

    Zitat von denkmal! Beitrag anzeigen
    Und ihre Ignoranz an Sätzen wie diesem! Unsere Welt würde ohne Frauen genau so gut (bzw. schlecht) funktionieren. Natürlich gäbe es Nachwuchsprobleme... Aber SONST? Irgendeine wesentliche, für unser Zeitalter RELEVANTE Errungenschaft, die von FRAUEN stammt? WELCHE?
    da haben Sie vermutlich Recht. Wenn wir Männer Kinder kriegen müssten, hätten wir schon längst eine entsprechende Maschine dafür erfunden. Bisher machen die Frauen jedoch den Job ganz ordentlich, auch wenn mal eine Männerfeindin dabei herauskommt, aber eine "agente provocateuse" ist manchmal auch sehr unterhaltsam.
  4. #133

    Märchenonkel

    Zitat von denkmal! Beitrag anzeigen
    Also hier in Asien sieht mann gerade mal wieder gut, dass der Transport jedwelcher Güter auch ganz gut ohne Büros funktionieren kann, was frau wohl umgekehrt kaum behaupten kann... Mir scheint, .....
    Also wenn Sie mit Ihrem Frachter "hier in Asien" als ein "Einmann-Unternehmen" regelmäßige Touren zwischen den immer gleichen 5 Häfen für immer die gleichen 10 Kunden absolvieren, wozu man vermutlich in der Tat kein Büro braucht, hat das nichts der Arbeit von Großreedereien oder internationalen Speditionen zu tun. Für die sind Kapitän und Mannschaften wie auch Trucker "Personal", Mittel zum Zweck "Transport", wie sehr auch immer sie ihre Eitelkeit als Könige der See oder Autobahn fühlen läßt. Und das ist nicht erst heute so sondern war mit Sicherheit bereits in der Antike nicht anders, als große Kaufleute ihre Handelsflotten unterhielten, die sie von Niederlassungen in den Häfen steuerten.

    Wie Sie Ihren Frachter steuern, ist mir gleichgültig, aber Sie brauchen hier nicht die Härte der Verhältnisse wie vor 150 Jahren zu beschwören, das ist barer Unsinn. Aus Ihnen spricht allein die Vorstellung einer "heilen Männerwelt" "harter Kerle", wo Weiber nix zu suchen haben. Und soweit Sie mit der Endeckung Amerikas die Fahrt Christoph Columbus meinen, bezweifle ich sehr, daß diese ein Ergebnis von "Teamfähigkeit" zu bezeichnen ist. An Bord der Schiffe herrschte ein brutales Regiment, das auf Einhaltung der Befehle und der Ordnung unter den verschiedenen Rängen der Besatzung gerichtet war. Mit "Teamfähigkeit" seiner Mannschaften wäre Columbus niemals in Amerika angekommen.
    Wer hingegen mittels Teamfähigkeit "in Amerika" ankam, waren die Wikinger, die mit ihren einfachen Booten mit Weib, Kind, Vieh und Saat dorthin fuhren und siedelten. Das hätte ohne die Teamfähigkeit aller Beteiligter nun wirklich nicht funktioniert.

    Übrigens bilden zumindest die deutschen Seefahrsschulen seit vielen Jahrzehnten auch Frauen aus (das brauchen Sie garnicht erst versuchen, zu bestreiten), von denen, auch wenn es offensichtlich nur wenige sind, mit Sicherheit die eine oder andere ihr Kapitänspatent (A6) erhält.
  5. #134

    Wissen Sie mehr als wir?

    Zitat von Dampflok Beitrag anzeigen
    ..Sie haben ungewollt herausposaunt, warum dieser Mann nur Frauen einstellt: Sie sind nicht besser, teamfähiger, blabla, plapplapp, nein:
    Sie sind einfach 25 Prozent billiger! :-)
    Daß der Spiegel und diese ganze Diskussionsrunde tatsächlich den vordergründigen Behauptungen des Chefs auf den Leim gegangen sind, das hat schon was Kurioses...
    Wo stand denn, daß er die Frauen schlechter bezahlt?

    Und bitte bleiben Sie sachlich, ich habe nicht "posaunt".
  6. #135

    Wir müßten dafür auch keine Maschinen erfinden,

    Zitat von forumgehts? Beitrag anzeigen
    da haben Sie vermutlich Recht. Wenn wir Männer Kinder kriegen müssten, hätten wir schon längst eine entsprechende Maschine dafür erfunden. Bisher machen die Frauen jedoch den Job ganz ordentlich, auch wenn mal eine Männerfeindin dabei herauskommt, aber eine "agente provocateuse" ist manchmal auch sehr unterhaltsam.
    einfrieren und auftauen reicht. Das Firstin-firstout -Prinzip würde ich bei Ihnen und denkmal aber nicht anwenden. Wir wollen ja schließlich, daß Menschen dabei herauskommen, die nicht so abfällig über das andere Geschlecht reden :o)
  7. #136

    es ist und bleibt schwierig

    Zitat von Michael Giertz Beitrag anzeigen
    Richtig. Gemischte Teams neigen zur optimalsten Teamfähigkeit. Reine Männerrunden ... funktionieren, sind aber nicht immer unbedingt feingeistig ;) Wenn's die Zeit erlaubt, sind.....
    Sie sprechen viele Themen an, deren Lösung nicht so einfach ist. Wenn wir von optimal reden, müssen wir immer zuerst die Arbeit definieren. Unter Hölzfällern mit schwerer körperlicher Arbeit wird es für die High Heels verwöhnte Göre unerträglich und das gemischte Team bringt gar nichts.

    Zu den Männer- und Frauenrunden sollte man immer bedenken, wer wie kommuniziert. Unter Männern, wenn ich an meine Werkstätten denke, gibt es unglaubloiche Ausgrenzung und Mobbing. Blosstellungen, die sich Frauen kaum vorstellen können. Aber würdeeinder der so gemobbten schgwachen bis devoten Männer zuhause klagen und das erlebte vorbringen?

    Frauen dagegen regen sich schon auf, wenn die Reihenfolge des Grüßens geändert wurde und müssen das Stundenlang der genervten Beziehung erzählen. <gibt es darum einen größeren Zickenkrieg unter Frauen, oder wird dierser nur verbal aufgebauscht.

    Ich weiß es selber nicht, ich erkenne aber nur, dass die im Artikel angeführten Argumente für Frauen durchaus jene Fähigkeiten abbilden, die im Berufsleben bei der Entwicklung, Fertigung und dem Vertrieb von komplexen weltweit verkauften Gütern immer wichtiger werden.

    Der so positiv beschriebene Chef ist natürlich nichts weiter als ein"geiler alter Sack", den Frauen argumentativ auseinander nehmen müßten. Dass das nicht geschehen ist, war reiner Sarkasmus an der Freude, einige einfältige Männner etwas zu krovozieren. Entschuldigen Sie dieses Verhalten, aber es bereitet hin und wieder Freude.

    Im Schulsystem gibt es durchaus gute Gründe für getrennten UNterricht, z.B. im Sport, in Sprachen und Naturwissenschaften, weil die Möglichkeiten und heransgehensweisen der Geschlechter sehr unterschiedlich sind. Darum halte ich es fürvorteilhaft, wenn einige Fächer geschlechtsspezifisch und die große Masse zusammen unterrichtet wird.

    Allen an dieser Stelle viel Erfolg im gegenseiten höflichen und respektvollen Umgang untereinander.
  8. #137

    ungaublich...

    Zitat von Dampflok Beitrag anzeigen
    Und Sie glauben das klappt?
    Ich hatte meinen Beitrag ironisch gemeint. Tatsächlich bekommen Frauen für dieselbe Arbeit nicht einen Cent weniger sondern exakt das Selbe - sie Arbeiten nur weniger, und eher in leichten, angenehmen (und daher weniger hoch bezalten )Tätigkeiten in Büros mit Kaffeemaschine, wie man hier exemplarisch sieht..
    Sie meinen das nicht ernst? Ansonsten haben Sie keine Ahnung...
  9. #138

    Statusbedürfnis

    Zitat von KardinalLandrut Beitrag anzeigen
    Da dieser Quatsch so lange Zeit in die Köpfe der Menschen eingehämmert wurde, wird es immer noch als Argument benutzt,obwohl eigentlich längst klar sein sollte dass dieser Unterschied eben NICHTS mit ungerechter Bezahlung zu tun hat, sondern dass er unter Anderem durch verschiedene Arbeitszeiten und Berufswahl zustande kommt....
    Falsch, es geht um unterschiedlcihe Sicherheitsbedürfnisse. Frauen verhandeln bewußt weniger, damit sie den Job bekommen, für Männer geht es um den Status und damit die höhes des Gehaltes. Ein feiner aber erkennnbarer Unterschied.
  10. #139

    aber

    Zitat von elektrav Beitrag anzeigen
    einfrieren und auftauen reicht. Das Firstin-firstout -Prinzip würde ich bei Ihnen und denkmal aber nicht anwenden.

    *Wir wollen ja schließlich, daß Menschen dabei herauskommen, die nicht so abfällig über das andere Geschlecht reden :o)
    *dann gäbe es ja keine Frauen mehr!


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