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Frauen und Karriere: "Die Quote gegen den Feigenblatt-Effekt"

CorbisFrauen haben heute bessere Chancen im Beruf als vor wenigen Jahren. Monika Schulz-Strelow von "Frauen in die Aufsichtsräte" fürchtet aber Stillstand, denn viele Chefs fragen nun: "Was wollt Ihr noch, wir haben doch eine Frau im Vorstand?" Im Interview verrät sie, wann Förderung für alle Seiten etwas bringt.

http://www.spiegel.de/karriere/0,1518,818033,00.html
  1. #1

    Nur Unterlegene und Inkompetente müssen gefördert werden

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frauen haben heute bessere Chancen im Beruf als vor wenigen Jahren. Monika Schulz-Strelow von "Frauen in die Aufsichtsräte" fürchtet aber Stillstand, denn viele Chefs fragen nun: "Was wollt Ihr noch, wir haben doch eine Frau im Vorstand?" Im Interview verrät sie, wann Förderung für alle Seiten etwas bringt.

    Frauen und Karriere: "Die Quote gegen den Feigenblatt-Effekt" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    Eine Analyse von 800.000 Unternehmen in der BRD ergab, dass 80% der Unternehmen von Männern, 14% von Frauen und 6% von Männern und Frauen geführt werden.
    In den gemeinsam geführten Unternehmen liegt der Jahresumsatz im Schnitt bei rund 7,9 Mio. Euro mit durchschnittlich 51 Mitarbeitern. Betriebe mit rein männlicher Führungsriege erzielen im Schnitt 7,4 Mio. Euro Umsatz im Jahr, mit allerdings nur durchschnittlich 43 Mitarbeitern.
    Das ist der höchste Pro-Kopf-Umsatz. Unternehmen, die allein von Frauen geführt werden, haben durchschnittlich 16 Beschäftigten und einem jährlichen Umsatz von knapp 1,9 Mio. Euro.

    Die erfolgreichen Gründer unserer Zeit sind weiterhin männlich. Am Verstand kann es nicht liegen. An der Bildung auch nicht. Nach feministischer Sichtweise können Frauen sowieso alles genauso gut wie Männer, wenn nicht besser, so dass der Befund der fehlenden weiblichen Gründer erklärungsbedürftig ist.

    Es gibt die Ausnahmen, Modedesignerin Jil Sander, Liliane Bettencourt, Gründerin von L’Oréal und Anita Roddick, bewundernswerte Karrieren, aber doch Ausnahmen. Es waren eben doch die Männer, die den Takt der globalen Wirtschaft verändert haben. Von der Industrialisierung im 19. Jahrhundert über die IT-Revolution bis zur New Economy und Zuckerbergs Milchbubis.

    «Frauen haben seit bestimmt zwanzig Jahren die Chance, sich unter die Goldgräber zu mischen. Dass wir das nicht tun, hat zuallererst mit uns zu tun. Mit unserem Naturell, unseren Wünschen, Neigungen und Prioritäten bei der Lebensplanung.», Bettina Weiguny

    Frauen in der Wirtschaft

    "Quoten befördern Menschen, die das durch Leistung nicht verdient haben, nach oben und hemmen jene, die ihren Aufstieg durch Leistung verdienen könnten und wollten, wenn sie denn adäquat belohnt würden.

    So wird die Leistungselite einer Gesellschaft immer mehr verdünnt durch inkompetente Quotenbeförderte, es wird immer weniger Wohlstand erarbeitet, es steht damit immer weniger zur Umverteilung zur Verfügung, die Unzufriedenheit der Dümmeren, die immer mehr werden, steigt, denn ihre von den Linken geschürten Erwartungen werden zwangsläufig enttäuscht."
    Quelle: WGvdL-Forum: Zwei Seiten derselben Medaille, Jack Black am 13. Dezember 2011, Quote

    Quotenbeförderte fördern Quoten. "Letztlich dient die Frauenquote dem männlichen Konkurrenzkampf, denn damit können ernsthafte männliche Mitbewerber weggebissen und durch vollkommen ungefährliche und unfähige Quotentanten ersetzt werden - die sich dann aber in ihrer lächerlichen weiblichen Hybris (von wegen 'Augenhöhe') richtig gut finden." - Wolfgang A. Gogolin
  2. #2

    Gutes Bild

    Endlich mal ein Foto von einem älteren Paar; und nicht immer nur das junge Kraut.

    Schön!

    Chapeau
  3. #3

    Noch vor 2 Jahren habe ich gedacht: ¨Eine Quote bringt nichts. Die Besten sollen´s machen, egal ob Mann oder Frau.¨ Heute sehe ich die Sache anders und bin 100% fuer die Quote. Primaer gehts dabei gar nicht um Frauen, sondern diese Quote ist ein moeglicher Weg um wieder etwas Vernunft im Managment walten zu lassen. Sobald die erste Generation Frauen ihre neue ¨Macht¨ ausuebt, werden sie einen anderen Typus Mitarbeiter (Be-)foerdern. Einen Typ der derzeit aufgrund der Testosteron-Auslese keine Chance hat - obwohl wahrscheinlich intellektuell und sozial dem Typ Durchsetz-und-Ausnutzmacho weit ueberlegen.
    Die Forderung nach einer Frauenquote ist also meinerseits eine Forderung nach einem neuen Managementstil.
  4. #4

    Elite == Durchsetzungsfaehig?

    Zitat von WaFe Beitrag anzeigen
    "Quoten befördern Menschen, die das durch Leistung nicht verdient haben, nach oben und hemmen jene, die ihren Aufstieg durch Leistung verdienen könnten und wollten, wenn sie denn adäquat belohnt würden.

    So wird die Leistungselite einer Gesellschaft immer mehr verdünnt durch inkompetente Quotenbeförderte, es wird immer weniger Wohlstand erarbeitet, es steht damit immer weniger zur Umverteilung zur Verfügung, die Unzufriedenheit der Dümmeren, die immer mehr werden, steigt, denn ihre von den Linken geschürten Erwartungen werden zwangsläufig enttäuscht."
    Quelle: WGvdL-Forum: Zwei Seiten derselben Medaille, Jack Black am 13. Dezember 2011, Quote
    Die Behauptung, dass sich die leistungsfaehigsten durchsetzen ist zu kurz gegriffen. Das stimmt nur wenn man ´leistungsfaehig´ gleich ´durchsetzungsfaehig´ setzt. Und am durchsetzungsfaehigsten ist derjenige, der die meiste Energie, die meisten Resourcen in jede Aktion steckt, die seine Macht und Einfluss sichern bzw. ausbauen. Mitbewerber, die z.B. langfristige Strategien/Visionen verfolgen bzw. Resourcen in Empathie stecken, haben somit in diesem ´Spiel´ schlechtere Karten.
    Wirklich Durchsetzungsfaehig sind letztlich ruecksichtslose Egomanen - auch wenn sie im Management gelernt haben staendig zu grinsen.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ...Aber natürlich wird die Wirtschaft mittelfristig andere Themen angehen müssen, wenn die Unternehmen attraktiver für Frauen sein wollen: flexible Arbeitszeiten, Abschied von der Präsenzkultur, Jobsharing auch in Führungspositionen.

    Frauen und Karriere: "Die Quote gegen den Feigenblatt-Effekt" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    Ich finde interessant, dass in einem Bereich in dem unter 70 Wochenstunden zu arbeiten gerne mal als "Freizeitfixiert" umschrieben wird:
    - Flexibel gearbeitet wird (suche dir aus wie Du Deine 10h - 12h in Deinen Tag packst)
    - man nicht mehr immer gleich anwesend ist und jetzt das beste:
    - den Job den man sich mühsamst (gerne auch mal mit dem Ellenbogen) erarbeitet hat, mit einem anderen "teilt"...

    Mich wundert dass diese weltfremden, realitätsfernen (und man überzeuge mich bitte gerne eines besseren) Forderungen von irgend jemand ernst genommen werden?
  6. #6

    Du siehst das viel zu komplex:

    Zitat von -Aki- Beitrag anzeigen
    Die Behauptung, dass sich die leistungsfaehigsten durchsetzen ist zu kurz gegriffen. Das stimmt nur wenn man ´leistungsfaehig´ gleich ´durchsetzungsfaehig´ setzt. Und am durchsetzungsfaehigsten ist derjenige, der die meiste Energie, die meisten Resourcen in jede Aktion steckt, die seine Macht und Einfluss sichern bzw. ausbauen. Mitbewerber, die z.B. langfristige Strategien/Visionen verfolgen bzw. Resourcen in Empathie stecken, haben somit in diesem ´Spiel´ schlechtere Karten.
    Wirklich Durchsetzungsfaehig sind letztlich ruecksichtslose Egomanen - auch wenn sie im Management gelernt haben staendig zu grinsen.
    Die, die sich durchsetzen, setzen Sich durch.

    Die die das nicht schaffen, setzen sich nicht durch.

    Dein konvoluted Beitrag vernebelt nur diese einfache Tatsache.

    Gerd

    PS: Sorry about the "DU". Ich lebe seit beinahe 50 Jahren in der USA. Das Siezen ist so muehsam, dass ich, wenn ich zum Siezen gedrangt werde, meine Finger vom keyboard halte.

    Gerd
  7. #7

    Quoten

    Warum wird nur die Quote als Allheilmittel gepriesen? Ich kenne wenige, die meinen, dass die Welt gerechter wäre, wenn man nach Quote und nicht nach Qualifikation auswählt. Dabei ist die Quote "1" (Feigenblatt) nicht besser als die Quote "30%".
    Der Spiegel agiert recht voreingenommen und differenziert nicht nach Vor- und Nachteilen von Quoten. Niemand käme auf die Idee eine Quote für das Sorgerecht (und Aufenthaltbestimmungsrecht) nach Scheidungen auszurufen. Damit würden auch stereotype Rollenklichees aufgebrochen. Im Einzelfall würde dies jedoch zu ziemlich ungerechten Entscheidungen führen. Die Frage ist die wir uns stellen müssen lautet daher, wieviel Ungerechtigkeit im Einzelfall wollen wir akzeptieren um die Gesellschaft umzugestalten? Nur weil in einigen Fällen die Quoten überwiegend positiv wirken, ist eine komplett verquotete Gesellschaft sicher eher ein Alptraum als ein Traum. Dass die Forderung nach Frauenquoten nichts mit Gerechtigkeit sonder Interessenspolitik zu tun hat, sieht man spätestens wenn die Diskussion auf Männerquoten kommt.
  8. #8

    Vorschläge

    Ich hätte da auch mal ein paar Vorschläge, um Geschlechtergerechtigkeit herzustellen:
    1. Frauen dürfen erst mit 72 in Rente gehen. Wenn sie es schon wie derzeit mit im Schnitt 60,5 Jahren (mehr als ein Jahr früher als Männer!) tun wollen, gibt es saftige Abschläge. Das ist nur gerecht, schließlich leben Frauen auch rund 5 Jahre länger als Männer. Zudem wäre dies eine gute Entlastung für die Rentenkassen.
    2. Frauenquoten bitte unbedingt auch in Berufen wie der Abfallwirtschaft, der Bauwirtschaft usw. Aber bitte nicht allein in den Vorständen, sondern auch bei den Müllarbeitern, den Bauarbeitern. Sonst könnte glatt noch jemand auf die Idee kommen, dass Frauenquote nur Rosinenpickerei ist!?
    3. Schluss mit solchen vorsintflutlichen Dingen wie z. B. Frauenparkplätzen. Sie stammen aus Zeiten, als Frauen noch als hilflose, schutzbedürftige Wesen dargestellt wurden. Sowas hat die moderne, emanzipierte Frau von heute nicht mehr nötig. Ja es ist für sie geradezu diskrimminierend.

    Weitere Vorschläge sind willkommen.
  9. #9

    ...

    Zitat von KT712 Beitrag anzeigen
    Ich hätte da auch mal ein paar Vorschläge, um Geschlechtergerechtigkeit herzustellen:
    1. Frauen dürfen erst mit 72 in Rente gehen. Wenn sie es schon wie derzeit mit im Schnitt 60,5 Jahren (mehr als ein Jahr früher als Männer!) tun wollen, gibt es saftige Abschläge. Das ist nur gerecht, schließlich leben Frauen auch rund 5 Jahre länger als Männer. Zudem wäre dies eine gute Entlastung für die Rentenkassen.
    2. Frauenquoten bitte unbedingt auch in Berufen wie der Abfallwirtschaft, der Bauwirtschaft usw. Aber bitte nicht allein in den Vorständen, sondern auch bei den Müllarbeitern, den Bauarbeitern. Sonst könnte glatt noch jemand auf die Idee kommen, dass Frauenquote nur Rosinenpickerei ist!?
    3. Schluss mit solchen vorsintflutlichen Dingen wie z. B. Frauenparkplätzen. Sie stammen aus Zeiten, als Frauen noch als hilflose, schutzbedürftige Wesen dargestellt wurden. Sowas hat die moderne, emanzipierte Frau von heute nicht mehr nötig. Ja es ist für sie geradezu diskrimminierend.

    Weitere Vorschläge sind willkommen.
    Ich bin für eine Männerquote im Kosmetikerberuf und der Thaimassage. Da geht es ja auch nach Qualifikation und Kundenerwartungen.
    Eventuell werden in manchen Bereichen Männer als kompetenter angesehen.

    Gibt ja nun mal bestimmte Berufe in denen Frauen dominieren und in anderen Männer. Als (Gross)Kunde eines Kosmetikkonzern würde ich mich wahrscheinlich kompetenter von einem weiblichen Vorstand beraten fühlen. Bei einer Stahlhütte sieht es da anders aus.

    ich denke gewisse Personen kommen für gewisse Positionen einfach am Besten in Frage. Da gibt es die fachliche Qualifikation wie auch das äussere Erscheinen.

    Ein Vorstand einer Firma sollte für mich den Eindruck machen als hätte sie/er ihre Produkte selber einmal gefertigt/betreut oder wie auch immer.



    Ne mal im Ernst.


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